Kollmitzberg: Gratulation zu 100 Jahre Feuerwehr und 20 Jahre Feuerwehrjugend

IMG_7825Gratulation zum 100. Jubiläum:
Die Kollmitzberger feierten ihre Feuerwehr.

Am Sonntag, den 4. Mai feierten die FF Kollmitzberg und die Bevölkerung des Ortes das 100. Gründungsjubiläum der örtlichen Feuerwehr. Mit einem gemeinsamen Messgang, einem offiziellen Festakt und anschließender Agape wurde der 100er würdig und im ortsüblichen Rahmen begangen.20140504_101736

Die Zukunft der FF Kollmitzberg baut auf starken 100jährigen Wurzeln auf:

1)  Gemeinschaftsgeist, Hilfsbereitschaft und Eigenverantwortung – seit 100 Jahren

Es sind immer wiederkehrende Muster des Bewältigens und Organisierens, die beim Lesen der Festschrift auffallen: Es waren starke Kommandanten und Kommandos, die die GEschichte der FF Kollmitzberg gelenkt haben. Es war der Gemeinschaftsgeist und der Wille zur Hilfe, der die FF seit Anfang begleitet hat und letztlich war es auch ein hohes Maß an Eigenverantwortung, das die Kollmitzbergerinnen und Kollmitzberger und ihre Feuerwehr immer übernommen haben.

2) 20 Jahre FF Jugend – heute die Stützen der Mannschaft

Damals 1994 war es eine riesen Entscheidung, als kleine Feuerwehr eine eigene FF Jugend zu gründen. Ohne Kritik ging das nicht ab. Im Nachhinein gesehen, was es goldrichtig, wie Dr. Martin Brandstetter in seinem Rückblick auf die letzten 20 Jahre betonte.
Denn heute sind die damaligen Kinder die heutigen „Systemträger“ und Stützen der Feuerwehr Kollmitzberg. Und die heutigen Jugendfeuerwehrmänner werden in 20 Jahren Träger der FF Organisation sein! Dass rund 2/3 der FF Jugend auch in den Aktivdienst wechseln, zeigt, dass den „Jungen“ mit der Ausbildung auch rasch ein Platz, Verantwortung und Aufgaben in der FF Kollmitzberg gegeben werden. Das erfordert Mut – langfristig stärkt es aber die die Organisation ungemein!

3) Heute – die  FF Kollmitzberg „on top“

Nicht nur durch die Lage am 469m hohen Kollmitzberg ist man „on top“, sondern auch was die Ausstattung anlangt: Das FF Haus wurde grundsaniert, die Mannschaft hält zusammen und ist  perfekt organisiert. Die Ausstattung ist am aktuellsten Stand und auch wenn das TLF4000 schon in die Jahre gekommen ist, so ist man doch mit den anderen Gerätschaften völlig neu ausgestattet. Und auch die Bevölkerung hält zur Feuerwehr: Einerseits durch eine entsprechende Unterstützung bei Festen oder durch Spenden, andererseits aber auch als „Angehörige“ durch Unterstützung der „Freiwilligen“, die „stets bereit“ auch zum Einsatz „gelassen“ werden müssen. Und letztlich ist mit Markus Steinacher als erst 27 jährigem Kommandanten und seinem engeren Team (Stv. Thomas STeinkellner und Verw. Markus Brandstetter) ein hoch engagiertes Kommando im Einsatz. Der Ankauf des MTF 2013, der Ankauf einer neuen Pumpe (2012); die Leitung eines historischen HW Einsatzes 2013 in der Felleismühle, der Umbau des FF Hauses (Mannschaftsräume und jetzt die Neuausstattung der Einstellgaragen geht auf dieses TEam zurück. ==> DANKE!!!

4) Was in 100 Jahren sein wird, wissen wir nicht; Sicher ist aber, dass der Feuerwehrgeist der Gemeinschaft, des Helfens und der Eigenverantwortung auch in den nächsten 100 Jahren die Garantie ist, die richtigen Entscheidungen zu treffen!

Auch wenn das Denken an die Zukunft stets ein Gefühl der „Unsicherheit“ mit sich bringt und wenn es auch real riesen Herausforderungen geben wird, so ist klar, dass der richtige Geist auch diese Unsicherheiten überbrücken hilft. Und da ist der FF am Kollmitzberg zu wünschen:
> Bewahrt nicht die Asche, sondern lasst auch weiter das Feuer der Begeisterung für die Gemeinsame Sache des Helfens, des Einsetzens, des Da Seins in Not und Bedrängnis für die Menschen, aufflammen.
> Schaut Euch auf Eure „kleine“ Einheit, Eure Heimat Kollmitzberg. Dafür werden sich Freiwillige immer gerne und mit Begeisterung einsetzen!
> Haltet trotzdem den Blick immer offen für Partnerschaften und eine intensive Zusammenarbeit mit den Nachbarwehren und bleibt auch technisch immer „am Ball“.
> Bewahrt Euch den Geist der Freiwilligkeit und des Ehrenamtes und der Freude und Erfüllung, für andere tätig sein zu können.
> Feiert auch oft miteinander, denn die Gemeinschaft ist in Zukunft ein noch wichtigeres Gut als sie es schon bisher war und ist.

In diesem Sinne auch in Zukunft: „Gott zur Ehr – dem nächsten zur Wehr“

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