Ardagger: Energiebuchhaltung „rechnet“ sich! „Stromfresser“ werden detektivisch ermittelt.

20141216_131852Von der „Energiebuchhalterin“ zur „Energiedetektivin“ hat sich Energiegemeinderätin Birgit Weichinger im letzten Jahr entwickelt. Akribisch hat sie gemeinsam mit den GemeindemitarbeiterInnen und mit Unterstützung von Alois Schelch vom Umweltverband bzw. engagierten Gemeinderäten anderer Ressorts Daten gesammelt und ausgewertet. Laufend werden diese eingegeben und zeigen nun deutlich auf, wo noch Energiesparpotentiale liegen. Allein beim Strom konnte der Verbrauch in der Gesamtgemeinde in den letzten 3 Jahren von vormals über 800.000KWh auf jährlich knapp über 700.000KWh „gedrückt“ werden. Notwendig ist dafür eine Analyse vieler kleiner Einheiten und Zähler. Und am wichtigsten ist in Zukunft das „Nutzerverhalten“. Da sind noch 10 bis 30% Einsparung drin, sagt gfGR Birgit Weichinger.

Von der Kläranlage, über die Schulhäuser und Kindergärten bis hin zur Straßenbeleuchtung und den Photovoltaikanlagen werden in der Energiebuchhaltung der Gemeinde Daten von dutzenden Gemeindeanlagen erfasst und ausgewertet. Die Ergebnisse geben wichtige Hinweise, wo noch Sparmöglichkeiten zu finden sind oder wo Umstellungen auf erneuerbare Energieträger -auch rechnerisch- Sinn machen.

Weichinger-Energiebeauftragte_1

Kommentar verfassen