Ardagger: Mehr als doppelt soviel Trinkwasserverbrauch wie zu „Normalzeiten“. Rund 300m3 täglich für knapp 300 „Anschlüsse“.

20150813_132921[1]Bis zu 20m3 Wasser/Stunde – also 5l/Sekunde – gehen derzeit zu Spitzenzeiten ins Netz der Gemeindewasserversorgung in Ardagger und da sind noch Reserven verfügbar. Zwischen 260 und 320m3 pro Tag verbrauchen die knapp 300 angeschlossenen Haushalte – darunter auch Betriebe und einige landwirtschaftliche Stallungen – in der derzeitigen Hitze täglich. Die Gemeindewasserversorgung umfasst große Teile des Gebietes der KG Ardagger Stift vom Betriebsgebiet über Illersdorf, Habersdorf, Kirchfeld, den Ortskern von Stift und die Pfaffenbergsiedlung bis zum WEinberg  bzw. nach Bach und die neue Sonnensiedlung in Ardagger Markt. Gespeist wird in das mehrere Kilometer umfassende Leitungsnetz von einem artesischen (also unter eigenem Wasserdruck stehenden) Tiefbrunnen aus. 2 große Wasserbehälter sorgen für einen entsprechenden Systemausgleich. Die Brunnenanlage hat eine behördlich genehmigte Fördermenge von bis zu 7l/Sekunde. Derzeit werden bis zu 5l/Sekunde in Spitzenzeiten gefördert. Durchschnittlich beträgt die Brunnen-Entnahmemenge zwischen 2 und 3l/Sekunde an Normaltagen. Die weiteren rund 700 Haushalte der Gemeinde werden übrigens durch Privatbrunnen (knapp 400 Haushalte) und durch weitere große gemeinschaftliche Wassergenossenschaften in Stephanshart, Ardagger Markt und Kollmitzberg versorgt. Danke übrigens da vor allem den Wasserwarten und Wassergenossenschaftsobleuten, die derzeit auch alles tun, um für ihre Mitglieder in den Orten Kollmitzberg, Stephanshart und im Ortskern von Ardagger Markt dem hohen Wasserbedarf nachzukommen!!!
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Ein aufwendiges System an Steuerungen und Pumpen regelt die Wasserverteilung.  20150813_133254[1]Jeder Liter Wasser wird sowohl beim „Verlassen“ des Brunnenhauses als auch beim „Ankommen“ im Haushalt gezählt. Rund 50.000m3 Wasser gelangen so auch jährlich zur Abrechnung nach der jährlichen Ablesung der Zählerstände. Mit den Wassergebühren werden Stromkosten, Reperaturen, aber auch Leitungsneubauten und neue technische Anlagen finanziert. Und auch das Wasserleitungsnetz und die Abnehmeranzahl erweitert sich jährlich, da die Versorgung vor allem auch die dynamischen Siedlungsgebiete in der Gemeinde umfasst.

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