NÖ.AAB: Ab 1.1. deutlich mehr im Börsel. Arbeitnehmerentlastung wird Realität!

Steuerreform_Bezirk Amstetten_Dezember 2015-1
v.l.n.r.: Wolfgang Sobotka, Hannes Pressl, Sandra Kern

„Mehr Netto vom Brutto“ wird ab 1.1.2016 Realität. Mit  5,2 Mrd. Euro werden die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und auch Einzelpersonenunternehmen zukünftig jährlich entlastet. Rund € 1000,– sind das – je nach Verdienst – im Durchschnitt pro Jahr. Welcher Betrag es für Dich ganz genau ist, kannst Du hier „online“ berechnen: www.bmf.gv.at/entlastung

  • Kernstück der Reform bilden sechs neu gestaltete Tarifstufen. Der Eingangssteuersatz sinkt von 36,5 auf 25 Prozent und gilt nicht nur für die Lohnsteuer sondern auch für die Einkommensteuer.
  • Familien profitieren von der Verdoppelung des Kinderfreibetrages und v0n der Erhöhung der Familienbeihilfe sowie von der Anhebung des Verkehrsabsetzbetrages auf 400 Euro
  • Unternehmen profitieren von der Verdoppelung der Mitarbeiterkapitalbeteiligung, der Anhebung der Forschungsprämie oder der Vereinfachung der Lohnverrechnung.
  • Für Pensionisten ist erstmalig eine Steuergutschrift für Niedrigverdiener vorgesehen. Hier werden im Rahmen der Rückerstattung der Sozialversicherungsbeiträge bis zu 110 Euro ausbezahlt.
  • Insgesamt wird das Steuersystem vereinfacht und Ausnahmeregelungen beseitigt.
  • Ab 2017 wird dann noch die automatische Arbeitnehmerveranlagung eingeführt, die zu einer wesentlichen Verwaltungsvereinfachung und mehr Service für die Steuerzahlerinnen und Steuerzahler führen wird.

Von der Steuerreform werden weitere Positiveffekte und Folgeprojekte erwartet:

  • die Österreicherinnen und Österreicher werden das mehr verfügbare Geld auch in den privaten Konsum stecken (sagen die Wirtschaftsforscher), was letztlich auch zu einer Steigerung des Wirtschaftswachstums führen wird und womit zusätzlich 20.000 neue Arbeitsplätze geschaffen werden.
  • „Mit der Steuerreform ist ein erster Schritt gesetzt. Nun folgt eine Lohnnebenkostensenkung in der Höhe von rund 1 Milliarde Euro ab dem Jahr 2016.
  • Zudem liegt bereits von Finanzminister Hans Jorg Schelling ein Vorschlag zur Bekämpfung der Kalten Progression vor. So soll in Zukunft der Staat bei Gehaltserhöhungen nicht mehr mitverdienen. Die Lohnerhöhung soll künftig den Arbeitnehmern alleine gehören

Die Steuerreform trägt deutlich auch die Handschrift des NÖ.AAB. Bereits 2014 habe ich hier über die NÖ.AAB Vorschläge an die Verhandler berichtet, die letztlich auch weitgehend berücksichtigt werden konnten. Hier die Nachlese:

Und das heißt´s jetzt konkret für Dich:

Steuerreform-2016-2 Steuerreform-2016-EntlastungFamilien-1 Steuerreform-2016-EntlastungProzente-1

Kommentar verfassen