Bezirk Amstetten: „Sicherheit garantieren!“

25729123405_d59b547c85_oBei der Klausur der Volkspartei im Bezirk Amstetten beschäftigten sich 35 Funktionäre mit der Sicherheitslage in der Region. Experten von Feuerwehr, Rotem Kreuz und Polizei steuerten zunächst Fakten bei. Danach ging´s in die Diskussion und daraus resultierten folgende Fakten:

  • Faktisch ist die Sicherheitslage „exzellent“: Auch wenn stets neue Bedrohungsbilder wie Einbruchskriminalität oder Cyberkriminalität auftauchen, ist die Gesamt-Anzahl der Delikte „rückläufig“ und auch bei Feuerwehr und Rotem Kreuz reagiert man mit modernem Gerät und Schulung auf neue Bedrohungslagen (Katastrophen u.a.)
  • Subjektiv fühlen sich aber nicht alle „absolut sicher“: In einer Arbeitskreisabfrage gaben 28% an, sich „sehr sicher“ zu fühlen. Während 61% sagten, sich nur „eher sicher“ zu fühlen und 11% glauben, im Bezirk sei man „eher unsicher“. Auch wenn niemand dabei war, der sich „ganz unsicher“ fühlt ist klar: „Das subjektive Sicherheitsgefühl hinkt der Statistik hinterher.umfrage
  • Du kannst übrigens noch mitvoten: Unter www.slido.com bitte #Sicherheit01 eingeben und Deine Meinung ist dabei!
  • Persönliche vor gesellschaftlichen Ängsten – aber auf Beides muss man reagieren: „Krankheit (67%) und die Angst vor Arbeitsplatzverlust (56%)“ standen bei den Arbeitkreisteilnehmer ganz oben gefolgt von gesellschaftlichen Ängsten vor Flüchtlingen und Terror (je 50%).
  • Herausforderungen gibt es aber auch bei den Einsatzorganisationen: Vor allem gesellschaftliche Veränderungen der nächsten Jahre, fordern die Sicherheitskräfte weiter! Sinkende Eigenverantwortung der Menschen, lassen Sicherheitskräfte immer mehr zu „Helfern bei der Alltagsbewältigung“ werden, was Zeit für wirklich wichtige Einsätze „blockiert“.
  • Die „Politik“ ist in der Verantwortung war am Schluss die klare Botschaft der Arbeitskreisteilnehmer, die zu 61% der Politik die Verantwortung für das subjektive Sicherheitsgefühl geben, gefolgt von Polizei (56%) und den sozialen Medien (50%).25428235340_d4f3c114e8_o-1 25634081031_4a43d223d3_o 25728950795_f8e281fcac_o-1  Eine noch detaillierte Zusammenfassung der Inputs und der Diskussion im Arbeitskreis hier >> Sicherheit im Bezirk Amstetten

Die Ergebnisse mündeten gesamt ins rund 250 Personen umfassende Plenum der Klausur.

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