Ardagger Stift: Studenten haben Projekte für „Günstiges Wohnen und Leben“ entworfen. Jetzt braucht´s Umsetzungspartner!

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Ein ehemaliges Gasthaus in Stift Ardagger war ein Bearbeitungsobjekt. 2 unterschiedliche Um- und Ausbauvarianten wurden vorgeschlagen: a) Wohnen und Arbeiten mit optimaler Ausnutzung des Grundstückes anschließenden Mietergärten auf der Grünfläche; b) eine etwas lockerere Bebauung mit Gemeinschaftsräumen und ebenfalls gemischter Wohnnutzung und Realisierung in mehreren Bautetappen.

Jetzt liegen die Endergebnisse der Studentenprojekte zum Thema „Leerstandsnutzung“ und „Günstig Wohnen“ für Stift Ardagger vor. Und für ihre Arbeiten an einem ehemaligen Gasthaus und an einer Leerparzelle in der Brandwiese wurden am 30.Juni schließlich alle 7 Studentinnen und Studenten mit einem Preis ausgezeichnet, denn sie haben exzellente Ideen geliefert und diese auch in der praktischen Umsetzung „durchdacht“.
Seit Februar dieses Jahres arbeitete das Studententeam an den beiden Projekten. Auslöser war eine Initiative des damaligen Wohnbaulandesrates Mag. Wolfgang Sobotka, der es sich mit dem Projekt „Wohn.Chance.Niederösterreich“ zum Ziel gesetzt hatte, wirklich günstige Wohnungen im „Standardformat“ anzubieten. TU Studenten wollten beweisen, dass „günstiges Wohnen“ auch auf besonderen Standorten oder auch in Altbauobjekten und mit individueller Planung möglich wäre und haben in der Folge dann im Auftrag des damaligen Landeshauptmann-Stellvertreters neben Projekten in ganz Niederösterreich, auch 2 in Stift Ardagger bearbeitet.

Unsere Vorgabe war damals von vornherein, dass die Projekte auch tatsächlich ortsangepasst und für die Menschen hier im Ort und in der Region nutzbar umgesetzt werden können. Und wir wollten auch Anliegen zur Leerstandsnutzung und zur Entwicklung des Ortes mit dem Projekt verbinden. Das heißt auch Kombinationen wie „Wohnen und Arbeiten“ sollten mitgedacht werden. Mit dem Blick der Studenten von Aussen und auch mit deren interessenten Ideen einerseits und unseren Wünschen aus Sicht des Ortes bzw. auch unter Einbeziehung der Besitzer entstanden die nun vorgestellten Projekte.

Im nächsten Schritt wird´s jetzt darum gehen, auch Realisierungspartner zu finden, die sich sowohl „wirtschaftlich“ als auch unter den Vorgaben des „leistbaren Wohnens“ über die Umsetzung drübertrauen. Und mit hoffentlich starken  Realisierungspartnern werden wir natürlich auch noch den Funktionsmix und letztlich die Endgestaltung „finalisieren“. Ein erster Schritt zur Füllung von Leerständen, zur Nutzung von Zwischenflächen und zur Vermeidung von Neubodenverbrauch ist getan. Ein langer langer Weg liegt aber noch vor uns.

Zunächst aber hier die echt spannenden Arbeiten und weitere Bilder zur Präsentation unter diesem google link: https://goo.gl/photos/dAKNWCx58da7YvCy9

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Auf der Liegenschaft Brandwiese haben sich die Studenten auch mit den Geländeverhältnissen beschäftigt und Lösungen gefunden, möglichst viele Bereiche durch verschachtelte Bauweise auch barrierefrei zu erschließen.
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Schon im Vorfeld als auch direkt bei den Präsentationen an der TU Wien haben wir die Projekte mit Vertretern der Besitzer und möglichen Umsetzungspartnern diskutiert. Es sollte so auch unser Beitrag zu einer möglichst realitätsnahen Planungsarbeit sichergestellt werden.

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Ein Gedanke zu “Ardagger Stift: Studenten haben Projekte für „Günstiges Wohnen und Leben“ entworfen. Jetzt braucht´s Umsetzungspartner!

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