Europa: Karas bei Firmenbesuchen und Bürgermeistergespräch für Versachlichung der Europapolitik. Das Spiel mit der Angst der Menschen ist brandgefährlich.

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Gerade weil´s „heiß“ herging bei der Diskussion mit Othmar Karas war man am Ende einig: Die „Versachlichung“ vieler Fragen in der Europapolitik ist notwendig!

Eine intensive Diskussionsrunde mit Bürgermeistern und Gemeindemandataren im Bezirk Amstetten hat Europaabgeordneter Mag. Othmar Karas am 8.7. absolviert. Denn die Gemeindevertreter „spiegelten“ dem „glühenden“ und auch exzellenten Europäer Karas sehr offen die teilweise aufgeheizte Stimmung bei den Bürgern zur EU und auch wie schwierig es trotz guter sachlicher Argumente sei, gegen populistische Strömungen mit einer weitblickenden Europapolitik anzukommen. Andererseits erlebte Karas bei einem Unternehmerbesuch im Vorfeld auch bei der Mostviertler Wirtschaft, wie wichtig die internationale Zusammenarbeit in Europa ist: Der Logistiker Cross Cargo lebt von einem freien europäischen Warenverkehr, beim  Systemtechnikhaus Heitec sind 1000 Mitarbeiter in ganz Mitteleuropa vernetzt und könnten ohne gemeinsamen Binnenmarkt und einem freien Waren- und Dienstleistungsverkehr nicht in dieser Form arbeiten, sagte der Firmenchef.  Und schließlich wies die Fa. Comteam darauf hin, dass es nur Europa in der Hand habe, auch die Glasfasernetze mit gezielten Investitionen und Regelungen so voranzutreiben, dass die schnellen Datenleitungen noch schneller als national beabsichtigt zu jedem Betrieb und schließlich bis ins letzte Haus kommen.

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Bei der Firma Heitec erklärte Geschäftsführer Jürgen Hörlendsberger wie kleine Einheiten in einer großen Firma optimal vernetzt zusammenarbeiten.

In der anschließenden Diskussion ging es dann wirklich heiß her: Es sei eine Tatsache, dass ein größerer Teil unserer Arbeitsplätze in der Industrie und bei den Zulieferern überwiegend durch den Export nach Europa gesichert sind, sagte Karas sinngemäß.  „Trotzdem ist die Sorge der Menschen bspw. in der Landwirtschaft wg.  TTIP enorm“ entgegnete  zBsp. Bgm. Roland Dietl aus Strengberg.  Und er hinterfrage auch die Sanktionen gegen Russland, die uns wirtschaftlich mehr schaden als nutzen würden, so einer der Bürgermeister. „Europa sei halt auch eine politische Gemeinschaft und da dürfe man nicht alles der Wirtschaft unterordnen und schon gar nicht dürfe es für ein Land ungestraft sein, wenn es ein anderes (Die Krim) einfach so anektiere, sagte Karas zu dieser Frage. Und bei TTIP sei noch gar kein diskutables Verhandlungsergebnis auf dem Tisch, jedoch sind viele an ihn herangetragenen Sorgen der Menschen und auch verschiedener Wirtschaftsbereiche in die Vordiskussionen schon eingearbeitet, versicherte er.

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Alexander Szabo schilderte die weiteren Ausbaupläne der Firma CrossCargo Logistics

Insgesamt plädierte Karas für eine Versachlichung der Politik im Allgemeinen und besonders der Europapolitik. „Ja. wir müssen, weil Vieles durch die Globalisierung anders wird, offen die Sorgen der Menschen diskutieren, aber nicht gleich immer die Schuld bei anderen suchen. Europa wird viel zu oft als „Sündenbock“ für Fehlentwicklungen missbraucht, so Karas sinngemäß, aber eigentlich seien die Regierungen in den Ländern diejenigen, die gemeinsam die europäischen Entscheidungen treffen. Natürlich sei Konsens schwierig und brauche oft auch Kompromisse. Trotzdem dürfe es seiner Meinung nach nicht angehen, dass man bei einer Sitzung in Brüssel die Hand hebt und dann zu Hause im eigenen Land nichts mehr davon wissen wolle. Wenn wir die für die Wirtschaft und unseren Wohlstand so wichtige europäische Zusammenarbeit wollen, dann müssen wir auch zu diesem Europa stehen…., warnte er vor jenen Kräften, die Europa weiter -wie in Großbritannien – destabilisieren wollten. Und er bot den Bürgermeistern und Gemeindemandataren an,  gerade bei schwierigen Fragen zum Thema Europa und zur europäische Politik, dass er auch laufend Fragen dazu beantworte und „fast live“ in Brüssel auch die kleinen Sorgen der Menschen mit diesem Europa aufgreife. Auf >> www.othmar-karas.at  gibt es schon jetzt laufend auch seine politische Arbeit zum „Mitverfolgen“. Direkt könne man mit ihm über sein Team Kontakt aufnehmen: >> http://www.othmar-karas.at/de/kontakt.php
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