Ardagger: Neuer Turnsaal ist beschlossen. Schulstandort wird noch attraktiver!

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Die Handwerker, die bei der Baustelle Kleinstkindbetreuung professionell gearbeitet haben, würden am liebsten gleich beim Turnsaal weiterbauen. Aber zuerst wird geplant und ausgeschrieben. Ab Juli 2017 soll´s losgehen!

Seit 13.12. ist es nach einem einstimmigen Gemeinderatsbeschluss fix: Beim Schulzentrum Ardagger wird ein neuer Turnsaal dazugebaut. Fast doppelt so groß wird er sein, wie der bisherige, der selbstverständlich erhalten bleibt, und € 1,9 Mio. wird das Projekt kosten. Als Standort wurde ein Anbau im Bereich des bestehenden Biotops seitlich des bestehenden Schuleinganges gewählt. Finanziert wird zum größten Teil aus Mitteln der Gemeinde Ardagger. Rund 20% wird der Schul- und Kindergartenfonds in Form von Zinszuschüssen leisten und 25% als Direktzuschuss wird aus Mitteln der Turnsaalförderung der Bundesregierung kommen.

grundriss-turnsaal-neu  Das Projekt hat schon eine längere Vorgeschichte aber einen handfesten Hintergrund:

  • Im Raumprogramm für die NMS Ardagger fehlt seit Jahrzehnten ein Turnsaal, der der aktuellen Turnsaal-Normgröße im Raumprogramm entspricht. Bisher haben wir uns – auch aus finanziellen Gründen – damit beholfen, dass beim letzten Um- und Zubau 1995 ein zusätzlicher Gymnastikraum errichtet wurde, weil auch die Volksschule den bisherigen NMS Turnsaal nutzt.

Jetzt ist der Bedarf immer mehr geworden:

  • Vor allem die Nachmittagsbetreuung und weitere Tagesbetreuungsaktivitäten benötigen jetzt bei Schlechtwetter auch Turnsaalkapazitäten.
  • Die Volksschule wird aufgrund steigender Geburtenzahlen und wahrscheinlich auch absehbarer dreifacher Klassenführung mehr Kapazität  brauchen.
  • Die Mittelschule muss im Rahmen des Projekt bezogenen Unterrichtes ebenfalls wieder mehr in den Turnsaal.
  • Und die tägliche Turnstunde braucht einfach sowieso mehr Kapazität! Einige Junglehrer sind in der NMS sportlich sehr engagiert und stossen mit den Möglichkeiten jetzt schon an die Grenzen!
  • Weiters steigt auch der Bedarf an Turn- und Gruppenspielmöglichkeiten von ausserhalb der Schule und von unseren Vereinen: Der bisherige Turnsaal ist in den schulfreien Zeiten restlos ausgebucht.

Deshalb wurde folgendes Projekt entwickelt:

  • Zubau eines Turnsaales an die bestehende NMS
  • Damit verstärkte Möglichkeit der Nutzung des bestehenden Turnsaales für die VS und für die Kinderbetreuungseinrichtungen und mehr zeitliche Möglichkeiten für Gruppen von Aussen, denen dann 2 Säale zur Verfügung stehen.

Was den Zubau-Standort anlangt, wurden zunächst 3 Varianten überlegt:

1) Erweiterung bestehender Turnsaal 2) Anbau hinten im Bereich Spielplatz 3) Anbau im Bereich bestehender Gymnastikraum.

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Alle Abwägungen sprachen deutlich für den Anbau im Bereich bestehender Gymnastikraum, da 1) der bestehende Gymnastikraum dabei auch als Geräteraum weiter nutzbar ist 2) alle bestehenden Umkleideräume mit benutzt werden können und 3) ein eigener Eingang für die von Aussen kommenden Nutzer möglich ist. Schließlich werden 4) mit dieser Variante auch die Verbindungen innerhalb der Schule problemlos funktionieren.

Detailplanung/Kosten:

Die Schätzkosten belaufen sich auf insgesamt rund 1,9 Mio. (inkl. Mwst., inkl. Planung und Nebenkosten). Inhaltlich umfasst das Projekt den Turnsaal mit einer reinen Spielfläche von 426m2 (nahezu doppelt so groß wie bisher), entsprechende Umkleidemöglichkeiten, Abstellräume und auch Geräteräume. Ein Vorraum soll auch bei Nutzung von Aussen dazu beitragen, dass ein angenehmes Raum- und Willkommensgefühl entsteht. Eine Nutzung für Schulveranstaltungen wird, wie auch beim bisherigen Turnsaal, möglich sein. Finanziert werden die € 1,9 Mio. zu 20% mit Förderungen aus dem Schul- und Kindergartenfonds (Darlehenszuschüsse) und zu 25% mit einer direkten Sonderunterstützung aus der Turnsaalförderung. Der Rest sind Eigenmittel der Gemeinde.

Zeitplan und Budgetaufteilung

Zeitlich ist eine Umsetzung ab Mitte 2017 (Baubeginn in den Ferien ab Juli 2017) vorgesehen. Entsprechend ist die Finanzmittelbedeckung in den Gemeindebudgets 2017 und 2018 eingeplant. Es wird mit jeweils € 600.000,– an Eigenmitteln in den beiden Jahren gerechnet. Aufgrund einer sehr guten Rechnungslage des Jahres 2016 (Kosteneinsparung bei der Volksschulsanierung und beim Kleinstkindbetreuungszubau) wird aktuell sogar von einer Bedeckung der Eigenmittel ohne Darlehensaufnahme ausgegangen. Die Fertigstellung ist, wenn alles glatt läuft, für Herbst 2018 geplant!

Langfristiger Nutzen und Zielsetzung für den Schulstandort Ardagger:

Der Turnsaalanbau trägt sicherlich weiter zur Stärkung des Schul- und Betreuungsstandortes Ardagger bei und ist nicht nur vom Raumprogramm her notwendig, sondern auch eine Vorleistung für eine Ausweitung ganztägiger Schul- und Betreuungsangebote am Standort. planung-aufriss-gelaende-1

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