Gemeindebund: „Hinschauen und aufeinander schauen“ – das macht GEMEINSAM.SICHER! 120 Bürgermeister und Kommunalvertreter waren bei der ersten kommunalen Sicherheitskonferenz mit dabei!

20170304_104227-1Bei der ersten kommunalen Sicherheitskonferenz des Alois Mock Institutes und des NÖ. Gemeindebundes haben rund 120 Bürgermeister und Gemeindevertreter aus ganz Niederöstereich heute in Grafenwörth mit Innenminister Sobotka erörtert, wie wir einerseits auf Neuentwicklungen von Bedrohungen und Sicherheitsmängeln in verschiedenen Bereichen der Gemeinden reagieren können und andererseits haben wir diskutiert, wie wir auch das „subjektive Sicherheitsempfinden“ der Menschen verbessern können.

„Subjektives Sicherheitsempfinden:“
Die Bürger wieder zum „Hinschauen und aufeinander schauen motivieren“ wurde da als ein Rezept, das es ja immer gegeben habe, aber eben in den letzten Jahren mehr durch „Wegschauen“ abgelöst wurde, genannt. Engagierte Bürgerinnen und Bürger bräuchten zudem  auch eine starke Vertrauensbasis zu den Polizisten und Sicherheitsorganen, damit ihre Wahrnehmungen auch gehört werden. Und wir müssen bei den komplexen Problemlagen auch weg von der „Vollkaskomentalität“ bei der Sicherheit, sagte Generalmajor Gerhard Lang und gab dazu eine chinesische Geschichte als Beispiel: „Die Brautleute hätten sich von jedem Gast einfach nur eine gute Flasche Wein gewünscht. Alle Flaschen wurden in ein großes Fass gegossen und dann an alle ausgeschenkt. Groß war das Erstaunen, als die Gäste merkten, dass die anderen auch so gedacht hatten, wie sie selbst: Eine Flasche Wasser würde bei der Menge Wein nicht auffallen – schließlich war aber „nur“ Wasser im großen Fass……“ >> Nachzulesen hier: http://ein-unvergesslicher-tag.de/texte-zur-hochzeit/lesungen-zur-hochzeit/weltliche-texte/die-chinesische-hochzeit/
Auch in Punkto Sicherheit müsse jeder beitragen: der Bund, die Länder, die Gemeinden im Großen aber auch durch „Hinschauen“ und „aufeinander Schauen“ die Bürgerinnen und Bürger, die Betriebe, die kleinen Verwaltungen – dann sind wir auch in unruhigen Zeiten „GEMEINSAM.SICHER“, vermittelte Lang eindrucksvoll.

„Neue Bedrohungen“:
Was die kommunale Infrastruktur anlangt, kommt mit der Cyberkriminalität übrigens eine weitere massive Herausforderung auf uns zu: Auch Strom-, Gas- und Wasserversorgungen könnten durch Hacker bedroht werden. Aber gerade dafür gäbe es noch nicht einmal die richtige Wahrnehmung in der Meinung der Menschen, denn wenn jemand bei einer Tür einbricht und was entwendet, dann ist für alle klar: Das ist Einbruch und Diebstahl. Wenn ein Jugendlicher hingegen eine „Firewall knackt“, in einem fremden System Schaden anrichtet und dadurch sogar noch Menschen bedroht werden, dann sei da im Moment der Tat nicht immer das Bewusstsein da, dass das ein hoch krimineller Akt ist, skizzierte Innenminister Sobotka eine weitere Problemlage. Allein 2016 habe es bereits über 2600 registrierte Fälle von Cyberkriminalität in Österreich gegeben – Tendenz stark steigend, ergänzte der Minister.

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Generalmajor Gerhard Lang – Projektleiter „Gemeinsam.Sicher“

Nur „gemeinsam“ sind die neuen Herausforderungen zu bewältigen, war am Ende klar und deshalb waren bei dieser ersten kommunalen Sicherheitskonferenz neben dem Alois Mock Institut als Veranstalter und dem NÖ.Gemeindebund auch der NÖ. Zivilschutzverband, die NÖ. Versicherung, die HYPO NÖ. und das BMI mit der Aktion „Gemeinsam.Sicher“ Partner! Jetzt geht´s hinaus in die Gemeinden, um die Verwaltungen, die Betriebe, die Bürgerinnen und Bürger für eine neue  „Sicherheitspartnerschaft“ zu gewinnen. Unter dem Motto „Hinschauen und aufeinander schauen“ >> GEMEINSAM.SICHER!

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Rund 120 Teilnehmerinnen und Teilnehmer diskutierten kommunale Sicherheitsfragen bei der ersten kommunalen Sicherheitskonferenz von Alois Mock Institut und NÖ. Gemeindebund in Grafenwörth.

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