Ardagger: Biber macht Kahlschlag. Das gechützte Tier wird punktuell immer mehr zur Plage!

Seit gut 2 Jahrzehnten ist der Biber im Machland Süd an der Donau wieder beheimatet. In den letzten Jahren wird er aber immer mehr zur Plage. Das unter Naturschutz stehende Tier, das auch sonst kaum natürliche Feinde hat, ist mittlerweile zur großen Konkurrenz für die Waldbesitzer an der Donau und entlang der Altarme und Au-Gewässer geworden. Mit regelmäßiger Wiederkehr „vergreifen“ sich die Biber nämlich in erster Linie an den Weiden der Landwirte, die oft erst wenige Jahre alt udn mit viel Mühe großgezogen sind und machen in den Bereichen, wo sie ans Werk gehen auch gleich einmal einen Kahlschlag! Der Ärger ist umso größer, als es gegen das intelligente Tier auch kaum Möglichkeiten gibt, es von seiner umtriebigen Lust, Bäume zu fällen, abzubringen. Dass die Biber zusätzlich auch noch Gerinne aufstauen, damit ganze Äcker unter Wasser setzen, Dämme durch ihre Bauten unterminieren oder zum Dammbau auch Mais und Früchte von den angrenzenden Äckern in Mengen „entwenden“ macht die vom Schein her zunächst sehr sympathischen Säugetiere für die Betroffenen kaum liebenswürdiger!

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