Amstetten und die Region: Diskussions-, Entwicklungs- und Verhandlungsprozess über unseren gemeinsamen Lebens- und Wirtschaftsraum gestartet. Grenzüberschreitender Blick ins Jahr 2030!

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VISION 2030 – Ein Projekt mit WEITBLICK:

Im Zuge der Landesausstellungsbewerbung LNK Mauer-Remise Amstetten für 2023 haben wir in den letzten Monaten zwischen der Stadt Amstetten und den umgebenden Gemeinden – zusammengefasst in den Kleinregionen Donau-Ybbsfeld und Ostarrichi Mostland – einen gemeinsamen Visionsprozess für die Stadt-Umland Entwicklung beschlossen. Gemeinsam werden wir ab Spätherbst 2017 gemeinsam Vorausdenken, wie sich Verkehr und Mobilität, Wirtschaft, Wohn- und Naturraum aber auch Bildungsangebote und Freizeitmöglichkeiten bis ins Jahr 2030 entwickeln werden und sollen. Es wird mit einer Analyse starten. Wir werden Zielsetzungen formulieren. Am Ende werden wir aber auch konkrete Projekte verhandeln. Den Prozess nennen wir „VISION 2030“.

Denn auch unsere kleine Welt ist „GRENZENLOS“ geworden:

Für den einzelnen Bürger hört sich das einerseits abstrakt aber letztlich „einfach eh logisch“ an, dass die miteinander auch strategisch über Zukunftsfragen reden“ und noch viel logischer, dass „Fragen der Region nicht an Gemeindegrenzen scheitern können.“ Aber in der politischen Realität ist dieser Zugang im Umgang zwischen Stadt und Land „eigentlich revolutionär“ und etwas völlig Neues und in dieser Form noch nie da Gewesenes. Während die meisten Entwicklungsfragen bisher an den Gemeindegrenzen Halt gemacht haben, wird jetzt mit einem sogenannten kleinregionalen Rahmenkonzept erstmals bewusst grenzübergreifend gedacht und entwickelt!
Letztlich folgen wir als politische Entscheidungsträger aber einfach der Logik der Bürgerinnen und Bürger, die bei Arbeit, Einkauf, Pendeln, bei der Kinderbetreuung, bei der Bildung oder beim Freizeitverhalten und zunehmend auch bei der Wahl der Wohn- und Lebensstandorte einfach keine „Grenze“ kennen und brauchen. Das alles eingebettet in die wohl dynamischte Zeit, die wir je hatten, fordert uns jetzt zum gemeinsamen DENKEN und HANDELN und zur VISION 2030.

Trotzdem: Unsere „Identitäten“ und dörflichen Heimatwelten, wo wir uns wohlfühlen, werden bleiben. Denn es braucht beides – entwickeln und bewahren!

Natürlich schwingt bei so einer umfangreichen gemeinsamen Diskussion die Sorge mit, vielleicht lieb Gewonnenes zugunsten gemeinsamer Interessen aller dann aufgeben zu müssen – vielleicht auch die Sorge, ob auch der finanzielle Ausgleich weiter stabil bleiben wird……; Ich glaube aber, dass eines unumstösslich ist: Die Dorf-/Orts- und Gemeindeindentität wird bleiben. Die Heimat im eigenen Ort und die Traditionen in den Gemeinden werden sogar noch stärker werden. Aber es braucht in Zukunft beides: Die Heimat und die Möglichkeiten einer globalen modernen Welt. Umso mehr darf ich auch einen Herzlichen DANK sagen, dass wir das jetzt – diesen Prozess der VISION 2030 –  gemeinsam „tragen“: Ein besonderer DANK an Bgm. Kollegin Ursula Puchebner und die Stadtverantwortlichen aus Amstetten, DANKE an LAbg. Bgm. und Kleinregionssprecherin Michaela Hinterholzer und DANKESCHÖN auch alle Bürgermeisterkolleginnen und -kollegen aus den Kleinregionen Ostarrichi Mostland (Neuhofen, Wallsee-Sindelburg, Zeillern, Oed-Öhling, Winklarn, Euratsfeld) und Donau-Ybbsfeld (Neustadtl, Viehdorf, Ferschnitz, St.Georgen, St.Martin, Blindenmarkt und Ardagger)

Hinter dem Visionsprozess steht übrigens ein tolles Mitarbeiter-TEAM der Regionalentwicklung im Mostviertel, das hier auch erwähnt werden „muss“:

Johannes Haselsteiner (links) ist Regionalberater in den Kleinregionen Donau-Ybbsfeld und Ostarrichi-Mostland. Johannes Wischenbart (rechts) ist Büroleiter Mostviertel. Beide kommen aus dem TEAM der NÖ.Regional.GmbH!
Peter Brandstetter (rechts) – hier im Bild mit Markus Voss ist Projektleiter Vorbereitung LAndesausstellung 2023 und somit an der Schnittstelle zwischen langfristiger Regionalentwicklung und touristischer Entwicklung rund um den Megaevent Landesausstellung tätig. Er kommt aus dem Team der Moststrasse.
Christian Haberhauer (links) ist Geschäftsführer der Moststraße und kongenial im Team mit Johannes Wischenbart von der NÖ.Regional. Christian Haberhauer ist immer wieder Ideengeber und Motor und auch für unkonventionelle Ideen, die auch viel Bewegung bringen, zu haben. Hier mit Thomas Leitsberger von den Bezirksblättern.

 

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