Grein: Die Dilettanten bringen ab Samstag die Weberischen von Felix Mitterer auf die Bühne.

Es geht um fünf Frauen und ein Genie – und das ist Wolfgang Amadeus Mozart.

Die Greiner Dilettanten bringen im heurigen Theaterherbst „Die Weberischen“ von Felix Mitterer – als vielumjubeltes Stück, das Mitterer als Auftragswerk für das Mozart Jahr 2006 geschrieben hat – auf die Bühne.  Als Regisseurin für das bissig schrille Theatererlebnis konnten sie Doris Happl gewinnen.

Die Doris Happl, die unter anderem am Volkstheater und am Theater in der Josefstadt gearbeitet hat und die als gebürtige Ennserin und promovierte Theaterwissenschaftlerin bereits seit vielen Jahren in freundschaftlicher Verbindung mit den Greiner Dilettanten steht.

Fünf Frauen und ein Genie – bei ihm handelt es sich um Wolfgang Amadeus Mozart – treten in dem Stück auf.

Die Frauen sind Cäcilia Weber und ihre vier Töchter: Aloisia, der er als noch unbekannter Musiker Gesangsstunden gab und in die er sich verliebte. Konstanze, die seine Ehefrau und Mutter seiner Söhne wird. Josefa ist die umjubelte „Königin der Nacht“ und Sofie, die Jüngste, verehrte ihn vom ersten Augenblick an. Mozart war 22, als er den Weberischen Weibern in Mannheim „ins Netz ging“, wie sein Vater Leopold es ausdrückte. Von da an waren sie immer in seiner Nähe, haben den „Zwerg aus Salzburg“ verlacht, bewundert, seine Kompositionen gesungen, ihn geliebt und gehasst.

Mozart ist nie zu sehen, sein bewegtes Leben und sein tragisches Ende spiegeln sich im Schicksal der fünf Frauen. Was für eine bös-komische Weiberwirtschaft! Da kämpfen die Schwestern um die Gunst und die besten Arien ihres Wolferl, da werden Perücken zerrauft und es knallen die Ohrfeigen. Da werden Koloraturen geschmettert und unterm Reifrock versteckt sich manch unmoralischer Ausrutscher.

Und über allem thront die Weberische Mutter, die gnadenlos auf den finanziellen Vorteil schaut und auch schon einmal eine ihrer Töchter verschachert. Cilly Weber muss nach dem frühen Tod ihres Mannes sich und ihre vier ledigen Töchter durchbringen, da darf man bei der Wahl der Mittel nicht zimperlich sein. Als Rahmenhandlung fungiert eine Benefizvorstellung zugunsten der verarmten Witwe Mozarts, die der Theaterdirektor Emanuel Schikaneder veranstaltet. Und er ist es auch, der die Rolle der Mutter aller Mütter, der Cilly Weber spielt…

 

Stadttheater Grein, Stadtplatz 7, 4360 Grein

Premiere: Samstag, 4. November 2017; 19:30 Uhr

Weitere Vorstellungen: 

  • Freitag, 10. November 2017; 19:30 Uhr
  • Samstag, 11. November 2017 19:30 Uhr
  • Sonntag, 12. November 2017 17:00 Uhr
  • Freitag, 17. November 2017 19:30 Uhr
  • Samstag, 18. November 2017 19:30 Uhr
  • Sonntag, 19. November 2017 17:00 Uhr
  • Freitag, 24. November 2017 19:30 Uhr
  • Samstag, 25. November 2017 19:30 Uhr
  • Freitag, 1.Dezember 2017 19:30 Uhr
  • Samstag, 2. Dezember 2017 19:30 Uhr

Kartenvorverkauf: Buchhandlung Grünsteidl, 4360 Grein, 07268/373

Abendkasse: 07268/7730 – 2 Stunden vor der Vorstellung besetzt

Weitere Infos: www.dilettanten.at

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