Ardagger: Guter Rechnungsabschluss 2017. Amtsleiter Willi Moser hat die Zahlen fest im Griff!

Voll im Griff hat Amtsleiter und Finanzchef Willi Moser die Zahlen der Marktgemeinde Ardagger.

In der letzten Gemeinderatssitzung wurde der Rechnungsabschluss für das Jahr 2017 einstimmig beschlossen. Amtsleiter Wilhelm Moser kennt ihn in- und auswendig, weil jede Buchung – und das sind tausende jährlich – über seinen Schreibtisch geht. Seit Eintritt in den Gemeindedienst  ist Moser der beamtete Finanzchef der Gemeinde. Während die Finanzlage der Gemeinde – auch amtlich von den Rechnungsprüfern des Landes bestätigt  – derzeit eine sehr Gute ist, hat er im Lauf seiner Dienstjahre aber auch tiefe Finanzlöcher erlebt. Heute baut die Gemeinde Ardagger schon seit Jahren Schulden ab und kann auch immer wieder Projekte ohne neue Darlehensaufnahmen finanzieren.

2017 hat die Gemeinde im ordentlichen Haushalt exakt € 5.939.413,27 umgesetzt und im außerordentlichen Haushalt (Projekte) € 3.322.825,62. Der Schuldenstand beläuft sich inkl. offener Leasingverpflichtungen auf € 3.976.325,1. Trotz Turnsaalbaustelle und weiterer größerer Vorhaben konnten im abgelaufenen Jahr auch wieder rund € 337.000,– an Altschulden und Leasingverpflichtungen getilgt werden. Übrigens hat die Gemeinde Ardagger in unterschiedlichsten Bereichen auch Rücklagen – zum Beispiel für Beamtenpensionen, Investitionen in Kanal, Wasser und Wohnungen. Insgesamt umfassten die Rücklagen per 31.12.2017  insgesamt € 2.205.753,56.  Für 2018 und die Folgejahre ist vor allem für die Glasfaserverlegung wieder mit Schuldenaufnahmen zu rechnen.

Noch einige interessante Zahlen:

  • Soziales: € 1.357.553,17 hat die Gemeinde im Jahr 2017 allein für die Sozialhilfeumlage, für die Jugendwohlfahrt und für den NÖ.Krankenanstaltenzusammenarbeitsfonds – also für die Mitfinanzierung der Spitäler – ausgegeben
  • Kindergarten und Kinderbetreuung: Da sind die bis 2016 relativ konstanten Kosten von € 385.257,– auf 450.680,–im Jahr 2017 angestiegen. Vor allem die neue Kleinstkindbetreuung und die zusätzliche Kindergartengruppe haben diesen Kostenanstieg bewirkt.
  • Einnahmen: Die größte Einnahmenposition machten auch 2017 wieder die Ertragsanteile aus dem Gesamtsteueraufkommen aus. Das waren € 2.891.549,–. Die Kommunalsteuer war auf einem bisherigen Höchststand von rund € 316.000,– und die Grundsteuer A und B zusammen brachte rund € 193.000,–

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