Ardagger: Nur die Kläranlage schnauft nicht, bei so einer Hitze! Derzeit deutlich geringere Zu- und Ablaufmengen.

Wie geht´s eigentlich einer Kläranlage bei so einer großen Hitze wie sie grad aktuell überall herrscht? Diese Frage stellt sich sicher niemand, der nicht einen besonderen Bezug zur Abwasserentsorgung hat. Aber falls es jetzt doch jemanden interessiert, weil er wissen will, wo sein Duschwasser hinkommt oder was aus der Klospülung bei der Hitze wird oder wie´s dem Abwasser vom Wäschewaschen geht: Es geht der Kläranlage trotz – vielleicht sogar wegen – der Hitze sehr gut. Denn es sind letztlich wärmeliebende Bakterien, die die „Arbeit“ in einer Kläranlage erledigen. Und solange diese Bakterien ausreichend Sauerstoff haben, der beim Klärprozess an den verschiedensten Stellen zugesetzt wird, geht der Ab- und Umbauprozess der Reststoffe des „frischen“ Abwassers zu „Reinwasser“ und verfestigtem organischem Klärschlamm rasch vor sich. Schwierig würde es, wenn Fäkalien bevor sie in die Kläranlage kommen, bereits durch die Hitze „faulig“ werden. Das passiert aber durch das ausgeklügelte Leitungssystem, das die Abwässer schnell zur Verarbeitung transportiert, schlichtweg „nicht“!

Übrigens sind auch die Zu- und letztlich auch die Ablaufmengen bei der Kläranlage bei der Hitze deutlich geringer, was die Pumpen schont und auch die Energiezufuhr etwas einschränkt.

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