Ardagger: 3 weitere Häuser im Donau-Hochwassergebiet werden abgesiedelt. Das erste Haus wird bereits abgebrochen.

Abbruch und Absiedelung

In der Rotte Felleismühle (KG Kollmitzberg) in unserer Gemeinde wird nun das erste von insgesamt 3 weiteren Hochwasser-Absiedlerhäusern abgebrochen. Die Entscheidung dazu haben die Besitzer nach langem Ringen und Abwiegen aller Risiken, aber auch von Vor- und Nachteilen getroffen. Als dann auch das Land Niederösterreich gemeinsam mit dem Bund die entsprechenden Absiedelungsmittel zur Verfügung gestellt hat, war die Entscheidung vor mittlerweile rund 1,5 Jahren fix. In der Zwischenzeit wurde entweder bereits neu gebaut oder wurden auch andere Wohnmöglichkeiten gesucht. Das erste Haus wird in diesen Tagen abgebrochen. Die weiteren Häuser folgen dann in den kommenden Monaten.

So wie bei den bislang rund 70 Absiedelungen, die in den letzten 45 Jahren in der Gemeinde Ardagger aus dem Donau-Hochwassergebiet stattgefunden haben, war es auch hier nicht einfach, die Absiedelungsentscheidung zu treffen. Allerdings sind auch die Erinnerungen an die Hochwässer und deren Folgen laufend präsent und ein dauerhafter Hochwasserschutz nur durch Absiedelung möglich.

Herzlichen DANK an die Liegenschaftsbesitzer und auch an alle Partner bei diesen Projekten, die in sehr offenen Diskussionen hier stets die bestmögliche Lösung gesucht haben. Und alles GUTE schon jetzt auch für die weitere Zukunft!

Die Lage am Rand des Donau-Hochwasser Überflutungsgebietes – im hundertjählichen Abflussbereich.
Die Hochwassersituation im Juni 2013 in der Rotte Felleismühle.

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