Ardagger: In den letzten 6 Wochen sind 3500m3 Wasser „verschwunden“. Jetzt haben wir das Leck!

Letztlich mit Hilfe der Stadtwerke Amstetten konnte der Schadensbereich auf wenige Dezimeter genau eingegrenzt werden! Unter der Asphaltoberlfäche sind hier stündlich 3,5m3 Wasser in den Untergrund hinein „verschwunden“.

Es ist eine richtige Erleichterung: Nach rund 6 Wochen haben wir jetzt ein Leck in der Gemeindewasserleitung gefunden und abgedichtet, das uns echt „schlaflose Nächte“ bereitet hat. Rund 3,5m3/h – umgerechnet schätzungsweise 3.500m3 Wasser insgesamt – sind in den letzten Wochen regelrecht im „Untergrund“ verschwunden. Und das Schwierige war dann: „Als wir gemerkt haben, dass täglich eine große Menge Wasser abgeht, war´s zunächst mal die Suche nach der Nadel im Heuhaufen, denn nirgends im gesamten Leitungsnetz, war oberflächlich ein Wasseraustritt, eine Setzung oder nur irgendetwas bemerkbar, was auf den Wasseraustritt hingewiesen hätte.

Und so wurde nach einigen Tagen, bis wir die endgültige Dimension des Schadens festgestellt haben, mit einer systematischen Suche im kilometerlangen Leitungsnetz begonnen: Zunächst bei allen Leistungsbereichen, wo Bäche gequert werden oder Entleerungen installiert sind, dann überall dort, wo in letzter Zeit Grabarbeiten stattgefunden haben …….und nachdem nicht einmal der kleinste Hinweis zu finden war, haben wir sogar einen Wassersucher mit Pendel zu Rate gezogen…….; Schließlich haben wir unter zu Hilfe nahme aller dieser Informationen Bereiche eingegrenzt, wo wir nächtliche Absperrungen von Leitungsbereichen gemacht haben und die Abnahmemengen verglichen haben und haben so den Verdachtsbereich eingrenzen können. Am Ende ist der Bereich BACH/Anschluss Sonnensiedlung als Verdachtsbereich immer konkreter geworden. Mit der Unterstützung, der Stadtwerke Amstetten, die dann mit einem professionellen „Horchgerät“ angerückt sind, haben wir den Schadensbereich dann bis auf wenige Zentimeter eingrenzen und schließlich reparieren können.

Die Wasserversorgung war in all diesen Wochen zwar nie in Gefahr und für die Menschen, die an der Gemeindewasserleitung in Ardagger angeschlossen waren, war das Problem auch nicht „spürbar“. Aber wenn rund 1/3 der gesamten Tagesliefermenge unserer Wasserversorgungsanlage „sprichwörtlich“ den „Bach runter geht“ und das in Zeiten, wo die Grundwasserspeicher nicht ungedingt voll gefüllt sind, dann ist das schon ein hoher Druck, der da entsteht und spornt zu einigen nächtlichen Beobachtungsstunden an! Danke auf jeden Fall allen, die in unterschiedlichster Weise zur Problemlösung beigetragen haben. „Jetzt können wir auch auf Seiten der Verantwortlichen wieder ruhig schlafen!“

Nächtliche Aufzeichnungen der Zählerstände und Vergleich der Abnahmen, zwischen Mitternach und 05.00 Uhr früh bei der gleichzeitigen Abschieberung verschiedener Verdachtsbereiche haben uns dem Problem näher gebracht.
Die gesamte Wasserversorgung war aber nie in Gefahr.
Am Ende war es ein Riss in einer 2 Zoll Leitung, der das Problem verursacht hatte. Eine Fremdeinwirkung hat es nicht gegeben. Möglicherweise eine Materialermüdung. (c) Rupert Gruber.
Hier die Leitung ohne Druck. Aber mit fast 10 bar Druck ist hier das Wasser in den Untergrund ausgeströmt. (c) Rupert Gruber.

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