Ardagger: Die Umfrageergebnisse zu „familienfreundlicher Gemeinde“ liegen vor. DANKE an 154 Befragungsteilnehmer!

Im Rahmen der Initiative „familienfreundliche Kleinregion“ Donau-Ybbsfeld frischen wir gerade auch unsere „Sozial- und Unterstützungsangebote“ für Menschen in unterschiedlichen Lebenslagen in der „familienfreundlichen Gemeinde“ Ardagger auf. Zur besseren Bewertung der Wichtigkeit verschiedener Angebote wurde im Februar/März 2019 eine Umfrage unter Gemeindebürgerinnen und Gemeindebürgern durchgeführt, deren Ergebnisse jetzt vorliegen. Danke übrigens an Sozialgemeinderätin Michaela Salzmann-Naderer und GR Birgit Weichinger für die exzellente Durchführung und die umfangreiche Organisationsarbeit im Hintergrund.

An der Befragung, die überwiegend  „online“ durchgeführt wurde, haben 154 Personen aus allen 4 Katastralgemeinden teilgenommen, wobei die Stifter am fleissigsten geantwortet haben. 2/3 der Befragungsteilnehmer waren Frauen und 65% sind zwischen 30 und 50 Jahre alt.

Abgefragt wurde die „Wichtigkeit“ von Sozial- und Unterstützungsangeboten speziell im Bereich Kindheit und Jugend bzw. im höheren Alter und bei Behinderung. Aufgeteilt waren die Fragestellungen in folgende 7 große Schwerpunktbereiche/Lebensphasen:

  • Lebensphasen Schwangerschaft, Geburt, Säugling, Kleinkind
  • Lebensphasen Kindergartenkind
  • Lebensphase Schulkind udn frühe Jugend
  • Lebensphasen Jugendliche/r
  • Lebensphase: 55+, Senior/in bzw. Pensionist/in
  • Spezielle Bedürfnisse Menschen mit Behinderung
  • Generationsübergreifende Bedürfnisse

Ergebnisse Bereich Kinder und Jugend

Während fast alle schon bestehenden Unterstützungsangebote- und das sind einige –  mit über 60% Wichtigkeit (wichtig und sehr wichtig) bewertet wurden, zeigt die Befragung auch neue Bedürfnisse, die den Unmfrageteilnehmern zu folge besonders wichtig sind: Ein sicherer Schulweg steht da ganz vorne und vor allem sichere Querungsmöglichkeiten der B119 bzw. Rad-&Gehwege, einschließlich das Angebot des Kindergartenbuses wurden als sehr wichtig bewertet. Auch Freizeitangebote für die Kinder am Nachmittag erhielten überdurchschnittlich hohe „Wichtigkeitsbewertungen“. Dabei sind einerseits Angebote von Vereinen gemeint, aber auch wohnortnahe Spielplätze sind den Befragungsteilnehmern ein besonders Anliegen. Ein Augenmerk soll auch auf „Treffpunkte für Jugendliche“ gelegt werden.

Ergebnisse Bereich ältere Generation

Die gesicherte Pflege und Betreuung für Menschen, die sich nicht mehr alleine helfen können wurde überhaupt von 85% der Befragungsteilnehmer als besonders „wichtig“ eingestuft. Und daran knüpfen weitere Dienstleistungen an, die ein möglichst eigenständiges Leben in den eigenen vier Wänden bis ins hohe Alter sicherstellen sollen. Zugestelles Essen, Lokale Einkaufsdienste, Hilfe bei Reinigung im Haus und Pflege des Gartens werden deswegen auch von den Befragungsteilnehmerinnen und -teilnehmern als sehr wichtig bewertet. Bzw. wurde bei den freien Antwortmöglichkeiten auch noch der Wunsch nach Fahrtendiensten oder Vorsorgeberatung in Pflege- und Betreuungsfragen geäußert.

Ergebnisse Bedürfnisse von Menschen mit Behinderung

Die größtmögliche Integration und die Teilnahmemöglichkeit am Arbeits- und Ortsleben wird als besonders wichtig bewertet, wobei in den freien Antwortmöglichkeiten auch die Potentiale, die sich durch die neue Tagesbetreuungsstätte ergeben, hoch eingestuft werden. Bedarf wird bei der Barrierefreiheit im öffentlichen Raum, bei WC Anlagen oder auch ganz konkret bei Eingängen zu öffentlichen Einrichtungen wie Schule, Arzt oder Gemeinde gesehen.

Generationen übergreifende Bedürfnisse

In diesem Bereich wurde vor allem das „Wohnen“ angesprochen. Für die Befragungsteilnehmer sind leistbare Wohnangebote, die generationenübergreifend funktionieren und auch weitere betreute Wohnmöglichkeiten in Zukunft besonders wichtig!

Hier geht´s übrigens zum GESAMTERGEBNIS und zu allen DETAILS der UMFRAGE, die auch die Einzelmeinungen und -vorschläge aus der Befragung enthalten (bitte auf den link klicken und Umfrageergebnis downloaden)
>>ARDAGGER_Auswertung Umfrage ffGmd 2019-veröffenticht

Die Ergebnisse der Umfrage werden nun den entsprechenden Expertengremien in der Gemeinde und auch in der Kleinregion vorgelegt und auch im Gemeinderat zur Diskussion gestellt. Das Ergebnis soll dann auch für die kommenden Jahre Teil der kleinregionsweiten Festlegungen zur „familienfreundlichen Entwicklung“  in der Region Donau-Ybbsfeld sein. Und die Ergegbnisse der Diskussionen werden in der Gemeinde Ardagger das bisherige „Sozialleitbild“ ergänzen und dann in die Leitlinien für die soziale Entwicklungs- und Projektarbeit der nächsten Jahre einfließen.

Danke nochmals an Sozialgemeinderätin Michaela Salzmann-Naderer und GR Birgit Weichinger, die die Befragung und die Ergebnisauswertung exzellent durchgeführt haben und danke auch an alle, die sich an der Umfrage beteiligt haben und damit die Richtung unserer Gemeindeentwicklung in diesem Bereich mitdefinieren!

 

 

 

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