Volkspartei Ardagger: 6 Gemeinderäte scheiden aus. DANKE für den großartigen Einsatz und die Kraft mit der sie Vieles bewegen konnten!

Bei der Gemeinderatswahl am 26.1.2020 werden von der bisherigen Mannschaft der Volkspartei Ardagger 6 Gemeinderäte nicht mehr kandidieren. Aus Zeit- und Altersgründen oder auch aufgrund anderer Projekte und Schwerpunkte im Leben………; Ich darf diesen 6 Persönlichkeiten ein herzliches und großes Dankeschön sagen und wünsche Ihnen für die kommende Zeit alles erdenklich GUTE. Denn in den letzten Jahren haben sie alle auf ihre Art und Weise zur Weiterentwicklung unserer Gemeinde großartig beigetragen. Herzlichen DANK dafür an…..

….Ludwig Auer

Der bisherige Ortsvorsteher von Stephanshart ist schon seit 15 Jahren im Gemeinderat vertreten und war zuletzt  auch 10 Jahre geschäftsführender Gemeinderat und Spitzenvertreter der Volkspartei in Stephanshart. Ludwig Auer ist 65 Jahre alt und wird deswegen nicht mehr kandidieren, allerdings die Funktion als Ortsvorsteher gerne noch zwei Jahre weitermachen. Ludwig Auer hat sich vor allem für Projekte und Anliegen des Ortes Stephanshart stark gemacht, auch selbst immer wieder praktisch Hand angelegt und gerade bei der Erhaltung des Wegenetzes in der Au und generell bei Vorhaben zur Verbesserung der Bewirtschaftung in der Au sehr sehr viel Energie und Zeit eingesetzt. Als einer, der viele Kleinigkeiten gesehen hat, sie gelöst hat und auch vor allem für die Vereine und Ortsorganisationen da war, war er eine enorme Stütze. Als Obmann des Vereines Minihofladen in Stephanshart ist er derzeit ein Garant dafür, dass diese Form der selbst organisierten Nahversorgung in Stephanshart so gut funktioniert.

Ludwig Auer steht nochmals für die Ortsvorsteherfunktion zur Verfügung, scheidet aber aus dem Gemeinderat aus.

 

…. Johann Berger

Der bisherige Ortsvorsteher von Kollmitzberg ist seit 10 Jahren im Gemeinderat und war zuletzt 5 Jahre auch geschäftsführender Gemeinderat. Auch Hans Berger wird die Funktion des Ortsvorstehers noch weiter bekleiden, wenn der Auftrag – auch in der neuen Periode – an ihn ergehen sollte. Für den Gemeinderat wird er allerdings fix nicht mehr kandidieren und das ist einerseits seinem Alter aber auch seinem nach wie vor großen Einsatz am landwirtschaftlichen Hof geschuldet. Und Hans Berger möchte mit seinem Schritt auch jungen Kollmitzbergerinnen und Kollmitzbergern Platz machen, wie er immer wieder auch betont. Gerade für den Kirtag hat sich Hans Berger großartig engagiert und auch immer wieder für die Anliegen des Ortes und auch besonders für die Anliegen der Bauernschaft im Gemeinderat und im Vorstand seine Stimme erhoben.

Johann Berger will für junge Kandidatinnen und Kandidaten Platz frei machen; Für die Kirtagsagenden und auch den Ortsvorsteher steht er weiter zur Verfügung.

 

…. Birgit Weichinger

10 Jahre lang gehörte Mag. Birgit Weichinger dem Gemeinderat an. Davon war sie 5 Jahre lang auch geschäftsführende Gemeinderätin. 2 große Schwerpunkte begleiteten ihre Tätigkeit für die Gemeinde. In den ersten 5 Jahren initiierte sie erstmals ein Sozialleitbild für die Gemeinde und setzte in der Folge ab 2010 die dort festgeschriebenen Projekte suskzessive um. Eine Sozial-Info Hotline, Eltern-Kind Treffs, die Iniaitiven Aktiv 55+ und viele ähnliche Projekte tragen ihre Handschrift. In den letzten 5 Jahren war Birgit Weichinger für den Schwerpunkt Umwelt zuständig und führte dabei u.a. in den öffentlichen Gebäuden der Gemeinde eine Energiebuchhaltung ein. Mit zahlreichen Info- und Bewusstseinsinitiativen motivierte sie schon lange vor der Klimadiskussion die Menschen in der Gemeinde, aber auch die Gemeinderäte zu Umwelt- und Ressourcen bewusstem Denken und Entscheiden. Als Dorferneuerungsobfrau von Stift Ardagger trat sie natürlich auch besonders für die Anliegen des Ortes auf und forderte im Gemeinderat auch immer wieder Entscheidungen nach dem Prinzip der Dorferneuerung und der Ortsbelebung ein. Beruflich ist Mag. Birgit Weichinger mittlerweile in der NÖ.Regional.GmbH in unterschiedlichsten Projekten hoch engagiert, die vor allem immer Termine an Abenden erfordern. Dies in Kombination mit der Familie und der Arbeit am eigenen Bauernhof lässt sie schweren Herzens aus dem Gemeinderatsteam ausscheiden.

Birgit Weichinger will sich in den kommenden Jahren der eigenen Familie und auch herausfordernden Projekten der Regionalentwicklung und der Dorferneuerung in Niederösterreich mit großer Energie widmen. Und auch die eigene Landwirtschaft fordert die hoch engagierte und erfolgreiche Gemeinderätin gerade sehr!

…. Franz Jetzinger

Der engagierte und praktizierende Landwirt Franz Jetzinger ist seit 5 Jahren im Gemeinderat vertreten und folgte damals auf Karl Hopf-Ruthensteiner. Es waren ihm deshalb auch stets die Anliegen der Landwirte ein Auftrag und auch für seinen Ort Stift Ardagger war er immer wieder bei Projekten und Vorhaben eine Stütze. Sein Ausscheiden aus dem Gemeinderat  ist auch dem Umstand geschuldet, dass er seit einiger Zeit die Funktion des Obmannes des Lagerhauses bekleidet. Allein im Jahr 2019 beanspruchte ihn diese Tätigkeit neben seiner 100% Landwirtschaft mit Milchviehhaltung bei rund 150 Terminen, wie er mir kürzlich erzählte. Franz Jetzinger wird sich jetzt noch mehr auf seine Lagerhausfunktion und auch auf seine eigene Landwirtschaft konzentrieren können unterstützt aber auch weiterhin die Entwicklung der Gemeinde und ist begeisterter Stabführer und Musikant in Stift Ardager und auch sonst immer eine wertvolle Hilfe im Orts- und Gemeinschaftsleben von Stift Ardagger.

Franz Jetzinger – der engagierte Lagerhausobmann ist allein dort bei 150 Terminen im Jahr gebunden. Daneben noch Landwirtschaft, Musik und Familie……

….Evelyn Beneder

Seit 10 Jahren ist Evelyn Beneder jetzt im Gemeinderat vertreten und sie war vor allem als Mitglied des Prüfungsausschusses ganz wichtig. Sie hat dort ihre Fähigkeiten besonders eingebracht. Aus ihrer eigenen Erfahrung und dem Anliegen der Familie hat sie sich auch stets bei Projekten wie dem Kinderferienspiel und Vorhaben der gesunden Gemeinde und der Unterstützung für Familien und Kindern eingebracht. Ihre Herkunft aus Leitzing hat sie vor allem auch für die Menschen in diesem Ortsteil zur besonderen Vertreterin werden lassen. Die beruflichen Herausforderungen, die Familie und mittlerweile auch weitere Aus- und Weiterbildungen haben in ihr den Entschluss reifen lassen, nicht mehr für den Gemeinderat zu kandidieren.

Evelyn Beneder ist zu Hause, im Beruf und mit Weiterbildung eingedeckt. Sie wird deswegen nicht mehr kandidieren.

….Andreas Hackl

Der vor allem für „Sicherheit“ engagierte Andreas Hackl hatte im Gemeinderat einige Zeit die Zivilschutzagenden inne und setzte sich aus seiner befuflichen Erfahrung der Justizwache und als Feuerwehrverwalter auch für deren Anliegen besonders ein. In Stift Ardagger engagierte sich Hackl auch ganz besonders für das Ortsleben und war dabei auch immer wieder für soziale Anliegen aufgeschlossen und engagiert. Speziell die berufliche Belastung und auch der Wunsch nach mehr Zeit für die noch „junge“ Familie haben in ihm den Entschluss zu einer „Auszeit“ vom Gemeinderat reifen lassen. Andreas Hackl schließt, wie auch die anderen „jung“ ausgeschiedenen nicht aus, in einer späteren Periode wieder aktiv mit dabei zu sein. Alles GUTE auf jeden Fall bis dahin.

Andreas Hackl schließ nicht aus, wieder einmal „einzusteigen“. Vorerst stehen Familie und Beruf im Vordergrund.

 

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