Ardagger-Coronavirus: Aktuelle Lage 14.4.2020

Sehr geehrte Gemeindebürgerinnen! Sehr geehrte Gemeindebürger!

Das Wichtigste zuerst: Es gibt keine neuen Fälle (seit jetzt schon 7 Tagen sind es immer noch 41, von denen mittlerweile rund 35 wieder gesund sind). Besonders gefreut hat mich heute ein fast schon fröhlicher Anruf eines älteren Ehepaares, die einen sehr schweren Krankheitsverlauf nach langen Wochen hinter sich gebracht haben und für die es jetzt wieder aufwärts geht. Denn seit heute sind sie nun auch wieder „offiziell“ per Bescheid Coronafrei!!!

Heute war auch in Ardagger deutlich spürbar, dass nicht nur OSTERN vorbei ist, sondern auch eine vorsichtige Lockerung der CORONA-Maßnahmen begonnen hat. Die Spielplatzsperren wurden aufgehoben, die ersten Baustellen sind wieder angelaufen (Gestaltung Marktstraße) und auch in der Wirtschaft wird selbst in den schwer betroffenen Branchen wieder über die Zukunft nachgedacht. Nach den Abholmenüs am Osterwochenende haben zum Beispiel einige Wirte schon wieder die neuen Menükarten für die Speisenabholung diese Woche und das kommende Wochenende herausgebracht.

Bei einer Videokonferenz mit den Bürgermeistern im Bezirk am Nachmittag wurden dann auch weitere Schritte gemeinsam abgestimmt. Demnach wird es heuer im gesamten Bezirk keine Maibäume geben. Die Gemeindeämter werden ab kommender Woche wieder vorsichtig für dringende persönliche Erledigungen offen sein aber sonst auch weiterhin bis zumindest 30.4. stets online und per Telefon erreichbar sein! Und es werden in allen Gemeiden – so auch in Ardagger – „Schutzeinrichtungen“ für unsere Mitarbeiter, die laufenden Kundenkontakt am Amt haben, installiert. Dann haben wir heute unter den Bürgermeistern auch kurz das Beispiel einer Online Sprechstunde aus Kremsmünster andiskutiert. Der dortige Ortschef hat vorige Woche erstmals eine Bürgersprechstunde mit  facebook LIVE abgehalten. >> Hier findest Du einen Bericht dazu. Mich würde ganz spontan interessieren, wie Du das siehst? Sollten wir auch bei uns so eine Bürgermeister-Sprechstunde online überlegen?

Wenn JA, in welcher Häufigkeit sollte diese stattfinden?

Und welche Tageszeit wäre dafür ideal?

Und damit abschließend noch zu einigen Informationen in Kurzform:

  • Das Mostbirnhaus wird ab kommendem Wochenende wieder öffnen. Aber ausschließlich nur für den Shopverkauf! Dafür mit wirklich regionalen Schmankerln.
  • Das Gasthaus Kremslehner reiht sich neuerdings auch unter jene Wirte, die am Sonntag ein Mittagsmenü zur Abholung bieten werden. >> Unter diesem link findest Du alle aktuellen ESSENS-Angebote
  • Die Sendung „aufgetischt“ im Strudengau, wo am Ostermontag abend auf ORF 2 auch das Schiffsmeisterhaus dabei war, hat großartige 450.000 Zuseher und damit einen Marktanteil von 21% erreicht. >> hier nochmals der link zur Sendung
  • Dieses Bild einer weggeworfenen Schutzmaske hat mir Alfred Starzer geschickt. Einfach ärgerlich und „ohne Worte“
  • Konrad Minichberger hat>> die Stimmung auf der Donau als Skipper eingefangen und gibt damit Urlaubsfeeling im Mostviertel weiter!
  • Dieses Gedicht vom Lächeln, das ich heute von Gottfried Burgstaller erhalten habe, möchte ich ans Ende dieses Tagesberichtes vom 14.4.2020 stellen. Danke dafür:

 

 

2 Gedanken zu “Ardagger-Coronavirus: Aktuelle Lage 14.4.2020

  1. Hallo Herr Bürgermeister,
    wir sollten alle Leute aufrufen wieder bei den kleinen Geschäften einzukaufen (Bücher, DVD, Elektroartikel, Sportartikel, Kleidung, Spielwaren, usw.).
    Die lange Schließung der kleine Geschäfte war kontrproduktiv und unnötig. Jetzt geht es auch mit Mundschutz, wäre vorher auch ok gewesen. So werden die Reichen immer noch reicher, während der Einzelhandel zuschauen muß.
    Viele bestellen bei Amazon und die Aktie liegt nun schon über 2000 € (ein plus von fast 25 % !!!) pro Stück und die Eigentümer werden immer reicher, seit 01.01.2020 um 24 Mrd. USD, das sind mehr als 20 Mrd. Euro.
    Außerdem sieht man wie dort mit Mitarbeitern umgegangen wird.
    Ich habe KEIN Amazon Konto, aber auch keines bei Google, Ebay, usw.

    Amazon: Entlassungen nach Kritik an CoV-Schutzmaßnahmen

    Der US-Onlinehändler Amazon hat wegen wiederholter Verstöße gegen interne Richtlinien drei Mitarbeiter in den USA entlassen. Diese hatten zuvor mangelnde Coronavirus-Schutzmaßnahmen kritisiert. „Kein Unternehmen sollte seine Mitarbeiter dafür bestrafen, dass sie sich umeinander kümmern, vor allem während einer Pandemie“, so einer der beiden entlassenen User-Experience-Designer.

    Amazon sagte, dass zudem ein Lagerarbeiter in Minnesota, „wegen unangemessener Sprache, Verhaltens und Verletzung von Richtlinien zur sozialen Distanzierung“ entlassen wurde. „Wir respektieren das Recht der Mitarbeiter zu protestieren“, so Amazon. Das sei jedoch kein Freifahrtschein für Handlungen, die die Gesundheit, das Wohlbefinden oder die Sicherheit der Kollegen gefährden. Das Unternehmen ging nicht näher auf die Details der Kündigungen ein.

    Der weltgrößte Onlinehändler sieht sich in den USA einer verstärkten Prüfung durch Gesetzgeber und Gewerkschaften ausgesetzt, ob er genug tut, um die Mitarbeiter vor dem neuartigen Coronavirus zu schützen.

    Amazon-Aktie auf Rekordhoch

    Das Vermögen von Amazon-Chef Jeff Bezos stieg im Zuge der Krise dem „Bloomberg Billionaires Index“ zufolge seit Jahresbeginn um 24 Milliarden auf 138,5 Milliarden Dollar (126,1 Mrd. Euro). Grund ist der anhaltende Höhenflug der Amazon-Aktie. Sie legte gestern um gut fünf Prozent zu und erreichte ein neues Rekordhoch, von dem der Konzerngründer als Großaktionär profitiert. Seit Jahresbeginn ist die Aktie des Unternehmens um fast ein Viertel gestiegen.

    Quelle: red, ORF.at/Agenturen, 15.04.2020

    1. Ich hoffe, auch die Moser Aktie steigt, denn die Fam. Moser in Ardagger Markt hat als örtlicher Nahversorger, so wie Bäcker, Fleischer, AbHof Anbieter und jetzt auch die Wirte, die Abhol-Essen anbieten, der Miniladen und viele andere bei uns in den letzten Wochen großartiges für die Versorgung geleistet! Die Kunden haben´s in den letzten Wochen auch genutzt. Ich bin sicher, dass da Viele jetzt auch für die Zukunft wieder mehr regional und örtlich einkaufen! Denn das ist KRISENSCIHER!

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