Ardagger – Coronakrise: Aktuelle Lage 16.4.2020

(c) Helmut Klaus, Römerweg

Sehr geehrte Gemeindebürgerinnen! Sehr geehrte Gemeindebürger!

Die Zahl 41 hat mittlerweile etwas „magisches“. Auch heute hat sie sich nicht verändert. Somit sind keine neuen Coronafälle dazugekommen. Und nur mehr wenige Menschen sind bei uns in Ardagger tatsächlich wegen des Coronavirus krank.

Was uns in diesen ersten Tagen einer vorsichtigen „neuen Normalität“ wahrscheinlich mindestens so bewegt wie die Anzahl der Erkrankten,  ist die Frage, wann wird´s wieder „richtig normal“. Ich werde oft danach gefragt und Menschen sagen mir: „Du weisst es vielleicht schon eher!“ Nein. Ich weiss es auch nicht. Aber ich stelle mich darauf ein, dass es in einigen Bereichen noch deutlich länger dauern könnte – vor allem überall dort, wo Menschen in größeren Ansammlungen mit Körperkontakt zusammenkommen, ob beim Mannschaftssport, bei geselligen Veranstaltungen und Treffen oder möglicherweise auch in Schule und Kindergarten……;Erst heute sind mir einige Presseartikel und Meldungen untergekommen, die ich Dir in diesem Zusammenhang weitergeben möchten, weil sie auch darauf hindeuten, dass es „zäh“ werden könnte:

So richtig bewusst wird uns die Veränderung wahrscheinlich erst jetzt nach OSTERN, wenn es Anfang Mai keine Maibäume gibt, wenn es keine Zeltfeste gibt, keine Kulturveranstaltungen, keine Frühlingskonzerte und auch keine Erstkommunionen und Firmungen….; Ich sage das allerdings nicht, um das, was uns fehlt zu betrauern, sondern ich möchte vielmehr dazu anregen nachzudenken, wie wir mit einer noch länger dauernden Ausnahmesituation bestmöglich umgehen. So ist beispielsweise Veränderung in ganz kurzer Zeit beim Homeoffice schon vielfach gelungen. Ich habe da bei der Familie Pressl in Ardagger Markt eine Homeofficeeinrichtung entdeckt, die sich sehen lassen kann und auch unser Hausarztehepaar Höllriegl-Raduly denkt jetzt aktiv über Telemedizin nach, weil sie in der Krise damit gute Erfahrungen gemacht haben. Danke an Franz und Johannes Pressl bzw. Karin und Ferenc Höllriegl-Raduly für die folgenden filmischen Statements:

Abschließend noch einige Informationen, Angebote und Bilder von heute:

  • Die Familie Hauer in Hauersdorf bietet Dir neuerdings jeden Mittwoch ein Kochrezept zum Nachkommen. Aktuell sind´s Kürbiskernbuchteln. Wer weiss, vielleicht wirkt ja auch das Kochen gegen Beziehungsstress
  • Und bei der heurigen Flurreinigung gibt´s jetzt ein Ergebnis: Dutzende Kilometer Wege wurden gereinigt und insgesamt sind 35 Säcke voller Müll zusammengekommen.
  • Aus JAPAN kommt die Meldung: Die Japaner bieten jetzt Paaren, deren Beziehung durch Corona auf der Kippe steht Kurzzeit Appartements gegen den Ehestress
  • Abschließend darf ich für die vielen Blütenbilder DANKE sagen und sie hier auch an alle Blogleser weitergeben:

    (c) Melanie Brandstetter, Kälbersberg
  • (c) Maria Novotny, Paffenberg
    (c) Melanie Brandstetter, Kälbersberg

    (c) Helmut Klaus, Römerweg

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