Ardagger: Prof. Fritz Steiner ist verstorben. Sein künstlerischer Nachlass ist umfassend und in seiner Bedeutung noch kaum erfasst.

Kurz nach seinem 91. Geburtstag ist am 8. April 2020 Prof. Fritz Steiner verstorben. Professor Steiner war Lyriker, Maler, Graphiker und Komponist und hinterlässt ein reichhaltiges Schaffen, das in seiner Dimension noch kaum erfasst ist. Mein Beileid gilt zunächst seiner Familie. Vor allem seiner Frau Hedi, die ihn jahrelang aufopfernd betreut und gepflegt hat und ihm einen wunderbaren Lebensabend ermöglicht hat. Unsere Gedanken sind aber auch bei den Kindern, Enkerln und Urenkerln. Mehrere Male in diesen letzten Jahren hatte ich auch selbst die Gelegenheit, die Gedankenwelt des Künstlers und Kunstschaffenden Prof. Fritz Steiner zu ergründen. Und es war diese Gedanken- und Schaffenswelt eine sehr tiefgründige und tiefsinnige, aber vor allem auch eine schöpfungsverantwortlich heimatbewusste. Den Platz für sein Haus am Weinberg in Stift Ardagger hat er sich damals als Lehrer in Amstetten ganz bewusst ausgesucht und diese seine neue Heimat über alles geschätzt und geliebt. Im Jahr 1991 wurde eines seiner für die Mostviertler breitenwirksam populäres Werk – der Mostviertler ALMANACH – veröffentlicht und im gleichen Jahr auch eine seiner in der Heimat bekanntesten Kompositionen „Geh i durch mei Land“ herausgegeben. Prof. Dr. Heimo Cerny und Dr. Alois Haider haben beeindruckende Nachrufe auf den großen Künstler Fritz Steiner verfasst, die man unter folgenden links aufrufen kann:

Und gerade in der Zeit der Birnbaumblüte, die wir jetzt wieder erleben, soll der Mostviertler Fritz Steiner mit seinem MOSTVIERTLER ALMANACH hier in Erinnerung bleiben:

    

Kommentar verfassen