Ardagger-Coronavirus: Aktuelle Lage 19.4.2020

(c) Resi Neuheimer/Weisse Katze im weiss blühenden Kirschbaum

Sehr geehrte Gemeindebürgerinnen! Sehr geehrter Gemeindebürger!

Seit 12 Tagen gibt es mittlerweile keine Neuinfektionen mit dem Coronavirus mehr in unserer Gemeinde. Das ist wohl eine sehr gute Botschaft am späten Abend dieses sogenannten „weissen Sonntages“ (Sonntag nach Ostern), dem 19.4.2020.

Es ist zwar noch nichts normal in dieser Zeit, aber ich möchte nach der ersten Woche einer gewissen Lockerung der Maßnahmen DANKE sagen. Es wurde eingekauft, aber die Menschen blieben zumindest physisch nach wie vor auf Distanz oder benutzten den Mund-Nasen-Schutz! Es wurde wieder rausgegangen, aber man hat sich weitgehend an die Abstands- und Familien-Regeln gehalten und es wurde auch wieder mehr gearbeitet und selbst am Arbeitsplatz war die Disziplin groß. Alles, um Infektionen und Übertragungen des Virus weiterhin zu unterbinden. Dass all diese Verhaltensregeln auch längerfristig notwendig sein werden, das haben diese Woche  immer mehr Wissenschaftler angedeutet, wie Du in diesen 2 Artikeln lesen kannst:

Ich schreibe das hier nicht, um Hoffnung zu nehmen, sondern um Klarheit zu schaffen. So wie´s jetzt ausschaut, wird´s die Normalität, die wir vor 5 Wochen noch gekannt haben, leider sehr lange noch nicht wieder geben. Und genau deswegen wird Leben mit physischer Distanz und ein Leben ohne große Menschenansammlungen zumindest eine Zeitlang „Normalität“ werden müssen. JA. Das braucht Veränderung, es braucht Anpassung und es braucht Innovation. Und ich möchte meinen zweiten großen DANK heute jenen aus unserer Gemeinde sagen, die mir und uns diese Woche auch schon in kleinen Videosequenzen gesagt und gzeigt haben, wie eine Anpassung an die neue Situation ausschauen kann. Ob´s nun das Homeoffice ist, ob´s Essens-Abholservices sind oder Onlineshops – auch von unseren heimischen Unternehmen, ob es Flurreinigung allein ist oder auch einmal ein bewusstes Innehalten und „einfach weniger machen“……..

Ich habe mir vorgenommen, hier in nächster Zeit noch weitere Beispiele und Ansätze zu zeigen, wie ein „normaleres“ Leben und Wirtschaften in dieser Abnormalität der Viruskrise funktionieren kann. Und ich möchte hier auch Bewusstsein dafür schaffen, dass das für manche Branchen und Bereiche gut gelingen kann, dass es aber auch für so manche Unternehmung, Vereine, Organisationen oder auch Einzelpersonen ein riesen Problem ist. Ich freu mich deshalb, wenn Du mir auch Deine Ideen und Strategien schreibst oder sagst. Vielleicht kann auch Dein Beispiel anderen Mut machen und vielleicht können hier genauso offene Worte, wie sie einige schon in dieser vergangenen Woche hier in den Videos gesprochen haben, auch anderen Ansporn sein! Denn gemeinsam können wir uns in der Veränderung durch das Virus auch MUT machen! Und dann gelingt´s uns die Veränderung auch garantiert!

Monika Zlabinger, unsere Pastoralassistentin im Pfarrverband hat mir – passend zum heutigen Sonntag – auch ihre Gedanken weitergegeben. Natürlich dreht sich das Interview besonders um die Pfarrgemeinschaft, die auch physisch vom ersten Tag der Coronakrise an lahmgelegt war. In den Antworten sind schon einige Ansätze enthalten, wie zum Beispiel Kirche neu im Ort unter Bedingungen von CORONA funktionieren könnte. Vielleicht keimt da auch bei Dir noch die eine oder andere Idee, welche Rolle genau jetzt die Kirche einnehmen kann ……DANKE zunächst an Monika Zlabinger für diese ersten Ansätze:

Damit noch zu einigen Kurzinformationen vom Tag:

  • Corona-fähige Ausflugs-/Outdoor-/Aktivitätsangebote: In den nächsten Tagen möchte ich Dir in den täglichen Blogbeiträgen auch den einen oder anderen Hinweis auf Wander-/Workout- und Entspannungsangebote in der Gemeinde oder in der Nähe geben, die Du vielleicht noch nicht probiert hast. Gerne nehme ich auch Tipps und Hinweise dazu auf, um sie mit den Leserinnen und Lesern des Blogs auszutauschen. Heute ein erster Hinweis:Wanderung zur Goblwarte von Grein aus. Start bei der RotKreuz Stelle in Grein und von hier aus auf einem sehr gut beschilderten Weg in rund 1h zur Goblwarte und dann in einem Rundweg wieder zum Ausgangspunkt zurück. Eine lohnende Aussicht auf die Stadt Grein und von der Warte dann natürlich über das gesamte Mostviertel und Mühlviertel ist inbegriffen.
  • Verstreut hat heute jemand rund 50 KRONE BUNT Ausgaben am Kollmitzberg im Bereich Innerzaun. Das Bild schaut ja fast wie eine Kunstinstallation aus, aber für die Grundbesitzer und für all jene, die sich in den letzten Wochen für die Flurreinigung in usnerer Gemeinde engagiert haben, ist das wie „ein Schlag ins Gesicht“.
  •  Aus der Pfarrkirche Ardagger Markt kam heute die Aufzeichnung der Sonntagsmesse im Pfarrverband. Solltest Du sie noch nicht gesehen haben, findest Du sie >> hier noch zum Anschauen.
  • Noch eine Erinnerung zur Umfrage: Gestern am 18.4. habe ich hier am Blog nach einem Interview mit der Fam. Freynhofer die Frage nach dem vermehrten „Online Einkaufen“ als Alternative auch für heimische Firmen gestellt. Noch ist die Befragung offen. Hier kannst Du noch bis morgen mitmachen

 

 

 

 

 

 

2 Gedanken zu “Ardagger-Coronavirus: Aktuelle Lage 19.4.2020

  1. Zum Thema Online-Einkaufen:
    Ich denke, es wäre von Vorteil, eine gemeinsame Plattform für Waren(Speisen etc) und Dienstleistungen zumindestens auf Gemeindeebene aufzubauen. Für die Anbieter hätte eine gemeinsame Plattform Vorteile: Bei Fragen zum Backend ist der Lernaufwand geringer. Man könnte sich gegenseitig im Ort bei Fragen helfen. (Jährliches)Verlängern der Domain, monatliche Kosten für den Hoster, eine gemeinsame Plattform wäre für die Anbieter eine Vereinfachung. Für den Kunden wäre es eine Vereinfachung, Look und Feel nur einer Plattform lernen zu müssen und ein breites Angebot auf einer Plattform zu haben. Man könnte kostengünstig und effizenter für diese Plattform und die Anbieter lokal in Amstetten werben, zB auf FB. Nicht nur Wirte sollten darauf verkaufen, sondern jeder in der Gemeinde, der glaubt, ein geeignetes Produkt zu haben, zB Hobbyimker oder Hobbybäcker. Technisch sollte es kein Problem sein, so etwas aufzubauen. Ich denke da an Headless CMS oder auch WordPress/woocommerce. Die haben Schnittstellen, über die Clients, gemacht mit Angular, React usw , kommunizieren können. Wichtige Sache für Kunden sind auch verschiedene Möglichkeiten der Bezahlung: Payment-Provider wie Stripe bieten auch Bezahlung über SEPA-Lastschrift, Apple Pay etc an.

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