Ardagger – Frühstücksnews – Freitag, 29.5.2020

Sehr geehrte Gemeindebürgerin! Sehr geehrter Gemeindebürger!

Das Ergebnis der gestrigen Abfrage, ob Du heuer zum Kollmitzberger Kirtag kommen würdest, möchte ich an den Beginn dieser Frühstücksnews stellen. Vor allem an diesem 29. Mai 2020, wo einerseits weitere Lockerungen nach der Coronakrise in KRaft treten und andererseits auch neue Informationen der Bundesregierung erwartet werden. Knapp über 50% der Blogleser, die geantwortet haben, sagen; JA. ich würde den Kollmitzberger Kirtag heuer besuchen. Rund 49% würden das aus jetziger Sicht nicht tun. Es wurden hier keine weiteren Bedingungen abgefragt (ob jemand sowieso nicht kommen würde, weil er nie zum Kirtag geht oder sonstige Gründe….). Insofern ist die Interpretation nicht ganz eindeutig, aber eines zeigt sie aus meiner Sicht schon, dass ein Teil der Menschen hinsichtlich Großveranstaltungen und Menschenansammlungen sicher um vieles vorsichtiger geworden ist und diese möglicherweise auch bewusst meidet. Wir sehen das ja aktuell in der Gastronomie, die nach den ersten beiden Wochen zwar wieder gut anläuft, wo aber doch von den Kunden noch große Zurückhaltung spürbar ist. Ich denke für die Bewältigung der Pandemie und für die Vorsorge vor einer zweiten Welle ist diese VORSICHT und RÜCKSICHT, die sich da bei den Menschen abzeichnet eine sehr gute Entwicklung, weil sie letztlich zur EIGENVERANTWORTUNG der Menschen führt, die wir für eine dauerhafte Normalisierung beim Leben mit dem VIRUS, das es ja nach wie vor gibt, unbedingt brauchen. Die Veranstalter und auch Gastronomie, Toursmus und auch verschiedenste andere Dienstleister werden sich aber crosso modo darauf einstellen müssen, dass die SICHERHEIT der Menschen noch vor allem anderen stehen wird und dass das auch bedeuten wird, dass nicht immer alles „voll“ ist und es schon gar nicht so sein wird, wie vor der CORONAKrise. Und falls er stattfinden kann, wird das auch beim Kollmitzberger Kirtag so sein!

 

 

Nach dem kurzen Bericht vorgestern und einigen Informationen von Gemeinderäten über die Probleme beim ASZ (Altstoffsammelzentrum) BAIER mit den Staus an den letzten Donnerstagen habe ich die Situation mit dem Geschäftsführer der Fa. BAIER und dem ASZ Verantwortlichen des GDA nochmals analysiert. Die Baustelle am Firmengelände, die besondere Situation mit dem Kreisverkehr, die Silofolien und vieles andere haben da noch die Probleme, die mit dem vielen Müll nach Corona da war, zusätzlich verschärft. Viele Lösungsmöglichkeiten gibt es leider nicht, aber mit folgenden versuchen wir nun (und ich darf mich hier auch gleich für das Entgegenkommen der Fa. BAIER und auch des Verbandes bedanken) die Sache zu „entspannen“:

  • an den nächsten beiden Donnerstagen (4. und 18.6.) wird beriets ab 15.00 Uhr geöffnet sein
  • und ein eigener Silofolientermin wird am 17. Juni eingerichtet (vorerst testweise aber wenn das Entapsnnung udn Verbesserung bringt, vielelicht auch dauerhaft)

>> Hier geht´s zu den Details: NEUE REGELUNG beim ASZ BAIER

Jetzt vor Pfingsten wurden nun auch die neuen Regelungen für die Gottesdienste, kirchliche Feiern und sonstige kirchliche Zusammenkünfte von der Diözese vorgegeben. Sie sind in diesem >> Informationsbrief an die Pfarren vom 28052020 zusammengefasst. Die Pfarren werden über die Umsetzung dann extra noch informieren.

Weiters gibt es auch neue Regelungen des Blasmusikverbandes für die Proben und Aufführungen der Blasmusik, die Du >> hier downloaden kannst

Abschließen möchte ich heute mit einigen Bildern von den sogenannten Krautackerln in Ardagger Markt. Das ist eine kleine historische Besonderheit, denn dort haben alle „Markthäuser“ eigene kleine Gemüse- und eben „Kraut“ackerl Streifen, die noch heute für den Gemüseanbau genutzt werden. Die Erde ist hier besonders weich und sandig und gleich in der Nähe hat es in „grauer Vorzeit“ auch einen in den Untergrund fast 20m vorgetriebenen Lagerkeller gegeben. Der Keller oder die „Sandhöhle“ wie manche auch sagen, ist heute zugeschüttet. Sichtbar ist aber noch eine offene Wand, die den geologischen Aufbau dieses Gebietes zeigt. Die Wand steht „lössartig“, dürfte aber nicht unbedingt Löss sein, sondern eine Mischung aus verfestigtem Granitgrus und möglicherweise überlagernden Donausanden. Eine auf jeden Fall sehr spannende Formation, die im Volksmund auch „Sandleiten“ genannt wird! DANKE übrigens allen, die die Krautackerl nach wie vor betreiben und einige auch in den letzten Jahren wieder in Stand gesetzt haben. Das ist noch Selbstversorgung pur und auch Teil unserer Kultur!

Nachdem es heute noch einige Infos gäbe, aber die Zeit etwas zu kurz für´s Schreiben wird, wird´s auch morgen am Samstag „Frühstücksnews“ geben.

Einen schönen Freitag vor Pfingsten!

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