Ardagger – Frühstücksnews – Dienstag, 13.4.2021

Danke an das Bild aus dem eigenen Garten in Richtung Stephansharter Kirche an dei Fam. Neurauter.

Sehr geehrte Gemeindebürgerin! Sehr geehrter Gemeindebürger!

Der Lockdown wird im OSTEN – also auch bei uns – bis 2. Mai verlängert, war die Meldung des gestrigen Abends >> Du liest hier auf ORF.AT mehr dazu. Begründet wird diese Verlängerung mit der hohen Belegung auf den Intensivstationen, die sich vor allem in Wien und einigen Schwerpunktkrankenhäusern auch in Niederösterreich schon dramatisch zuspitzen dürfte >>  liest Du hier auf WIEN.ORF.AT Hier findest Du auch Grafiken zu den Belegzahlen auf den Intensivstationen. Die mit dem Lockdown bis 2. Mai verbundenen weiteren Maßnahmen werden wohl in den nächsten Tagen bekanntgegeben werden. U.a. bleiben auch die Schulen und Bildungseinrichtungen im Lockdown – dürften aber zumindest 1 Woche früher (26.April) dann wieder öffnen…….

Es bleibt also enorm zäh, was die Pandemie anlangt – aber: Das Leben geht trotzdem hurtig weiter und einiges. was die Gemeinde anlangt, davon darf ich Dir auch heute wieder berichten:

Beim Glasfaserprojekt in der Gemeinde wird fleissig weitergearbeitet und ich habe mir gestern wieder einmal die aktuellen Zahlen rausgesucht. Mittlerweile sind 780 Häuser und Wohnungen ans Netz angebunden – das heißt sie haben den Hausanschlusskasten (HAK) im Haus und die Leitung ist eingeblasen. Nicht alle davon sind aktiv – aber 628 haben auf jeden Fall auch schon alle technischen Voraussetzungen geschaffen (OTO Dose im Haus), um aktiv werden zu können. Und fast 500 (ganz genau 494) haben auch schon einen Anbieter am Netz oder wollen diesen bis längstens Mitte des Jahres auch ausgewählt haben. Das sind für unser Projekt sehr gute Zahlen – zumal auch die Zufriedenheit sehr hoch ist, das schnelle Internet, wenn man´s hat dann aber auch – wie erwartet –  rasch zur Selbstverständlichkeit wird! Der Bau des Netzes geht unterdessen ungebrochen weiter; Am Kollmitzberg im Bereich Neuaufschließung Holzhausen wird aktuell gegraben und für die Aktivierung der großen Pflugstrecken, die vor wenigen Wochen in Richtung Kollmitzberg-Oed und Stiefelberg bzw. Stephanshart – Haselhof und Hebmannsberg bis Albersberg und Hickersberg gegraben wurden, werden jetzt die Vorbereitungen in den zentralen Verteilstationen gemacht und auch schon erste Leitungen eingeblasen.

Mit den Anrainern werden unterdessen die weiteren Ausbaubereiche des heurigen Jahres vorbeitet. Dazu zählen u.a. Fuchshof in Ardagger Markt, der große Bereich Hausleiten über Brachegg bis ins Betriebsgebiet  in Stift Ardagger und im Anschluss daran sollten auch  Hauersdorf und Stocka erschlossen werden, wären die nächsten Schritte.

Ein großes DANKESCHÖN gilt beim Ausbau unseren Partnern, die das großartig und auch immer wieder flexibel machen. Gestern zum Beispiel hat eine Muffe entlang eines bereits vor 1 Jahr verlegten Kabels beim Einblasen geklemmt. Innerhalb von nur 2 Stunden ab Fehlermeldung war aufgegraben, repariert und schon wieder zugeschüttet. DANKE besonders dem Grabteam rund um Hans Gruber, Lukas Pöchhacker und Alin Neamtu und auch dem Fibernex Team, die das trotz schlechtem Wetter durchgezogen haben! 

Einigermaßen aktiv dürften viele Menschen – speziell auch am Wochenende – gewesen sein! Was einerseits in Zeiten des Lockdown verständlich ist – wenn als Ersatz für den Ausflug oder Urlaub gekärchert, Rasen gemäht, geschliffen, geschnitten oder gehämmert, verschiedenste Fahrzeuge mit viel Getöse gefahren werden …… ist für alle, die anstatt des Urlaubs und Ausflugs ihre Ruhe zu Hause genießen wollen und „müssen“, rasch eine schier unerträgliche „nachbarschaftliche Geissel“, die enorm nervt! Ich darf aus diesem Anlass auch hier auf die Ruheregelungen aufmerksam machen, die allgemein gültig gelten: Nachtruhe täglich ab 22.00 Uhr und in einer Gemeindeverordnung >> Gemeindeverordnung aus dem Jahr 1989 ist bei uns zusätzlich geregelt, dass täglich zwischen 20.00 und 07.00 Uhr und an Sonn- und Feiertagen auch ganztägig Rasenmäher in Siedlungen, die einfach die nachbarschaftliche Ruhe stören, nicht erlaubt sind. Es gibt übrigens dazu seit Menschengedenken eine/ sogar DIE >> goldene Regel, die du sicherlich bestens kennst: „WAS Du nicht willst, das man Dir TU, das füg auch KEINEM ANDEREN ZU!“  Ideal ist sicherlich, wenn diese Regel alle Menschen einfach nur gleichermaßen befolgen und nicht der Nachbar darauf aufmerksam machen muss! Denn wenn der Nachbar zum „Oberlehrer“ wird ist Nachbarschaftsstreit nicht mehr weit und das ist dann ein „Dauerbrenner“, den sicherlich auch keiner will!!!!!

Übrigens habe ich vor einiger Zeit hier und auch >> in der letzten Gemeindezeitung auf Seite 26 über den Gebäudeeerstand geschrieben und das wir hier ein Projekt mit einem Fachmann über mehrere Gemeinden vorbereiten. Das Ziel dabei ist, Altbestand auch für junge Menschen verfügbar zu machen, bevor immer nur ins Grüne hinausgebaut wird und gleichzeitig für alte Häuser auch Perspektiven zu schaffen, letztlich vielleicht sogar für ältere Menschen  Perspektiven zu schaffen, denn mehrere Generationen unter einem Dach, das hat wohl die größte Zukunftsperspektive. Gestern war Stefan Lettner von der CIMA Leerstandsforschung und Beratung in der Gemeinde zu einem Gespräch und wir haben die ersten Schritte dieses Projektes zur Leerstandsaktivierung durchdiskutiert. Zunächt wollen wir natürlich anhand von DATEN udn FAKTEN potentielle Leerstände erheben, dann aber in weiteren Schritten auch auf die Menschen und Liegenschaftsbesitzer zugehen. Und wenn deren Bereitschaft besteht, auch Perspektiven für so manche Liegenschaft entwickelt. Hier einmal ein Bild von Herrn Stefan Lettner, falls er Dir im Rahmen dieses Projektes einmal unterkommen sollte in der Gemeinde:

Abschließend noch ein kleiner Rundblick durch die nationale und internationale Presse. Vielleicht ist auch für Dich ein Thema dabei, das Dich bewegt oder weiterbringt:

Thema Gesundheit: Das MIKROBIOM des Darms rückt bei Wissenschaftlern immer mehr in den Fokus; Geht´s dem DArm gut, geht´s dem Menschen gut, könnte man sagen und darüber schreibt >> SPEKTRUM.DE

Thema Wirtschaft und Gerechtigkeit: Eine globale betriebliche Mindestbesteuerung hat jetzt auch die USA, wo ja alle Tech-Gigangten von Google, Facebook über Amazon und Co ihren Sitz haben und wo auch zahlreiche Steuervermeider international ihre Gewinne verschieben, erstmals ins Spiel gebracht. >> Lies dazu auf ZEIT.DE

Und die deutsche FAZ widmet sich dem Thema Fachkräftemangel. Also wenn Du wissen willst, welche Berufe Deiner Kinder auch in Zukunft gefragt sind, dann ist das nicht immer der Akademiker, sondern viele andere. >> Lies dazu in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung

Und zum Thema Klimawandel gibt´s einen Artikel darüber, dass bei der Gletscherschmelze der Kipppunkt längst erreicht ist. >> Lies dazu auf ZEIT.DE

Und dann kommt man natürlich um das Coronathema nicht herum und auch da gibt´s ein paar interessante Artikel:

Mit einigen wunderbaren Bildern aus der Gemeinde, die Dir vielleicht die eine oder andere gute Erinnerung bringen, darf ich Dir heute einen schönen Tag wünschen und selbst wenn draussen Regen und Tristess sein sollte, wünsche ich Dir innere Fröhlichkeit und Freude an diesem Dienstag, den 13.4.2021 in unserer Gemeinde ARDAGGER:

Danke an Karin Haag für die Luftbilder vom Kollmitzberg:

Danke an Johann Dietl für die Bilder blühender Blumen- und Insektenwiesen:

 

Ein Gedanke zu “Ardagger – Frühstücksnews – Dienstag, 13.4.2021

  1. Da können wir noch soviel Lockdown haben, aufpassen und alle Regeln einhalten, testen, viele Freiheiten total eingeschränkt, Geschäfte zu, usw., andere reisen lustig durch die Gegend und das ohne Grenzkontrollen … WAS SOLL DAS ?

    Coronavirus-Cluster in Reisebus

    Mit einem folgenschweren Bustransport müssen sich die Gesundheitsbehörden in Oberösterreich derzeit auseinandersetzen: Mehr als die Hälfte der Insassen eines Reisebusses aus dem Kosovo wurde positiv auf das Coronavirus getestet. Die Infizierten sind über ganz Oberösterreich verteilt.

    Am 3. April kam der Bus mit 34 Wochenarbeitern aus dem Kosovo in Oberösterreich an, berichtet auch die „Kronen Zeitung“ (Mittwoch-Ausgabe). Danach verteilen sich die Insassen in verschiedene Betriebe in ganz Oberösterreich – und sorgten für einen große Verbreitung des Coronavirus, denn mehrere Personen in dem Bus dürften infiziert gewesen sein.
    18 von 34 Insassen positiv getestet

    Draufgekommen sind die Behörden durch das Contact-Tracing, nachdem erste Fälle offensichtlich wurden. Inzwischen sind 18 der 34 Businsassen positiv getestet worden. Sie sind über das ganze Land verteilt, fünf Bezirke sollen betroffen sein – Eferding, Grieskirchen, Ried, Linz und Linz-Land, dazu sieben Betriebe und fünf Schulen. Bleibt die Frage, wie Busse offenbar ohne genaue Coronavirus-Kontrollen die Grenze passieren können.

    https://ooe.orf.at/stories/3099147/

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