Ardagger – Frühstücksnews – Mittwoch, 5.5.2021

Sehr geehrte Gemeindebürgerin! Sehr geehrter Gemeindebürger!

Wie geht´s Dir heute?

Ich mein die Frage durchaus ernst……..! Sie löst wahrscheinlich, wenn ich Sie Dir von Angesicht zu Angesicht stellen würde ganz unterschiedliche Reaktionen aus: Von Standards und technischen Floskeln wie „DANKE GUT!“ und „kommen wir zur Sache…..“…. bis zu wirklich „emotionalen Befunden“, die dann auch zu langen Erzählungen führen und führen können – vorausgesetzt…….: Auch ich als „Frager“ hab es ernst gemeint und will wirklich wissen „Wie´s Dir geht…?“

Warum schreib ich das? Weil´s allein nur anhand dieser kurzen Frage zeigt, wie groß die Bandbreite unserer tagtäglichen Konversation ist und wie wir aufeinander eingehen und zugehen – wie sehr wir den/die die andere mit dem, was da bei Gesprächen an „Zwischentönen“ kommt, eigentlich ernst nehmen oder besser gesagt „wahrnehmen“! Ich rede – aufgrund meiner Aufgabe als Bürgermeister viel mit Menschen und auch mit vielen Menschen – und gerade deswegen muss ich auch oft am Abend dann hinterfragen: „Hab ich das jetzt wirklich richtig wahrgenommen?“ War da hinter der einen oder anderen Botschaft, Meinung, Interesse vielleicht auch ein ganz anderes Anliegen versteckt, das vielleicht durchgeschimmert ist aber im „professionellen Redeschwall“ letztlich untergegangen ist…….; Oder hab ich vielleicht umgekehrt etwas vermutet, was so gar nicht gemeint, gesagt und vom Gegenüber beabsichtigt war? Habe ich vielleicht eigene „Tagesemotion“ soweit reingelegt, dass ein Anliegen allein schon deswegen zu kurz gekommen ist und quasi „Vorwissen“ oder „Vorurteile“ das Gespräch überlagert haben……….?

Ich glaub es gibt bei jeder und jedem Tage, wo´s mit der Kommunikation besser oder schlechter funktioniert – auch beim Bürgermeister. Gestern war da einfach so ein Tag, wo sich dann auch in dem einen oder anderen Gespräch quasi eine „emotionale Überlagerung“ ergeben hat………und wenn man viele Gespräche führt, dann kann sich eine solche „Überlagerung“ sogar noch „potentieren“! Aber am Ende ist wohl wichtig – in jedem einzelnen Gespräch und auch generell –  auch das „auszureden“! Denn wie´s im Mostviertel immer war und auch weiter sein wird: „Durch´s reden kommen d´Leut zsamm!“

Und damit vom „philosophischen“ Einstieg in den Tag zu den aktuellen Themen:

  • Unsere Mittelschule wächst. Eine Erweiterung unserer Tisch-, Sessel- und Spindausstattung wurde in der Vorstandssitzung am Montag beschlossen. Rund 155 Kinder können damit nun insgesamt im neuen Schuljahr 2021/22 Aufnahme finden! DAnke auch dem Lehrer- und Betreuerteam, das diese Entwicklugn mit ihrer engagierten Arbeit eingeleitet hat!
  • Die ARDAGGER TALER sind noch immer unter den Matratzen in den Häusern versteckt. Ich darf Dich nochmals bitte, wenn Du solche zu Hause hast: Bitte löse sie ein! Die heimischen Wirtschaftsbetriebe freuen sich und danken es Dir! Mehr dazu auf >> https://ardagger.gv.at/wirtschaft
  • In einer letzten Bürgermeisterrunde im Bezirk wurde das Thema „Baumhaftung“ besprochen und auch, wenn es derzeit gesetzliche Initiativen zur „Erleichterung“ der Haftung für Baumbesitzer (Private und öffentliche Hand) geben soll, so gilt aktuell die bestehende Regelung und die besagt letztendlich, dass der Baumbesitzer für den Baum selbst voll verantwortlich ist und schon in Voraussicht Maßnahmen treffen muss, dass niemand durch den Baum (Abfallende Äste usw.) Schaden nimmt, sofern dieser Schaden vorhersehbar oder durch Pflegemaßnahmen einschränkbar gewesen wäre. Vor allem Waldbesitzer entlang von Wegen trifft das leider …….; Nachdem es aber geltende Rechtslage ist: Bitte um Berpücksichtigung oder um Rücksprache!
  • Dieses Radl ist nun schon seit einigen Wochen an der Landesstraße bei der Einfahrt in die Stephansharter Christophorusstraße aufgefallen. Vielleicht ist es ja hier „dauerabgestellt“……haben mich Anrainer aufmerksam gemacht und gebeten, den oder die Besitzerin zu suchen; Es wird nach so langer Zeit eher vermutet, dass das Rad „vergessen“ oder bewusst hier abgestellt wurde. Sollte es in den kommenden Tagen nicht seinen rechtmäßigen Besitzer finden, würden wir es ans Fundamt in der Gemeinde weitergeben.
  • Damit noch eine Bitte und vielleicht weisst DU jemanden: Da viel mit dem Rad gefahren wird und erst jetzt die einschlägigen „Geschäfte“ wieder „aufgehen“ hat unser Umweltgemeinderat noch niemanden gefunden, der heuer im Frühjahr bei einem RAD-REPAIR-CAffee Alltagsräder reparieren und Einstellungen prüfen könnte. Wir haben gestern so diskutiert und dann gemeint, vielleicht gibt´s ja auch jemanden, der da privat als Hobby und aus Freude am Rad sowas macht…..; Ich starte hier einmal im Sinne des eingangs gesagten: „Durch´s Reden kommend D´Leut zsamm……“ den Aufruf, dass sich Handwerker, Bastler und Reparierer, die sich da besonders um´s Radl annehmen würden, beim Umweltgemeinderat Ing. Christian Zehethofer 0676 833 95 1975 melden. Vielleicht bringen wir da was „zsamm“ und können auch für das eine oder andere Radl, das grad keine Werkstatt findet, ein „Freiwilligenservice“ anbieten;
  • Als Radlfahrer/in bekommst Du übrigens zahlreiche Services auf >> www.radland.at; Schau einfach mal rein!

Abschließend darf ich das gestrige Begräbnis von Anna Schuller in Stephanshart zum Anlass nehmen, um Dich auf die Menscnen aufmerksam zu machen, die diese unsere Welt in letzter Zeit verlassen haben oder auch neu hinzugekommen sind; Nach wie vor gibt´s ja die Beschränkungen bei Begräbnissen und deshalb ist die Anteilnahme auch in anderer Form wichtig!

Abschließend noch alles GUTE für den heutigen TAG, viele interessante Gespräche – vielleicht auch „positiv“ emotional aber mit dem richtigen TON wünsche ich Dir. Einen schönen Mittwoch, den 5.Mai 2021!

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