Ardagger – Frühstücksnews – Freitag, 14.5.2021

Sehr geehrte Gemeindebürgerin! Sehr geehrter Gemeindebürger!

Die heutigen Frühstücksnews starten mit einem Bild aus dem Heizungskeller des Moar Hauses in Stephanshart: Hier betreiben Karl Dietl und Thomas Elser aus Stephanshart als bäuerliche Gemeinschaft schon seit 16 Jahren die Wärmeversorgung mit erneuerbaren Energieträgern (Hackgut). Jetzt wurde der Heizkessel getauscht und die Anlage wird mit ihren 150KW Leistung noch effizienter, brennstoffsparender und umweltfreundlicher. Geheizt wird von hier aus übrigens die Schule im Moar Haus, der Kindergarten, das Musikheim, der Turnsaal und 17 Wohnungen bzw. Reihenhäuser ausschließlich mit erneuerbaren Energieträgern; Umgesetzt wurde die neue Anlage mit viel Eigenleistung der Familien Dietl und Elser und mit den Firmen Installation Lukas Pressl und Elektro Expert Froschauer. Der neue Kessel kommt von der Fa. ETA.

v.l.n.r.: Matthias Haan, Thomas Elser, Karl Dietl, Lukas Pressl, Andreas Weinstabl

Ab kommende Woche – Mittwoch, 19.Mai – geht´s in der Gastronomie wieder los. Eine gute Gelegenheit, anzuschauen, was in den letzten Wochen und Monaten in verschiedenen Wirtsstuben passiert ist und da wurde zum Beispiel im Gasthaus „zur Donaubrücke“ bei Hermann Froschauer in Tiefenbach fleissig umgebaut: Der ehemals als in der 80er Jahre Tradition eher dunkel ausgestattete Saal ist nun hell und gemütlich mit großen Fenstern zur Donau hin ausgerichtet. Und Hermann Froschauer hat auch eine neue Sonnenterrasse gebaut, die dann ab Juli dieses Jahres fertig sein wird. Gratulation zu diesem tollen Projekt, das noch in den letzten Tagen der Fertigstellung ist, wo man auf den Bildern aber schon jetzt sieht, dass es einmalig gelungen ist:

(c) Hermann Froschauer

Auf unserer Homepageseite, wo wir alle Gastwirte mit Speisenabholung aufgelistet haben, bekommst Du natürlich auch weiterhin einen Überblick, wo Du auch nach dem 19. Mai etwas abholen kannst. >> hier kannst DU Speisen beim Wirt in Ardagger abholen!; Die Telefonnummern, Mailadressen und Kontakte unserer Wirte stehen Dir ab sofort aber auch für Deine persönliche Tischreservierung zur Verfügung! Ab Mittwoch, den 19. Mai geht´s dann mit diesen Regelungen für Gäste in der Gastronomie wieder los: >> Regelungen für Gäste in der Gastronomie

Nachdem Testungen für den Gastronomieeintritt und auch für Kultur und verschiedene Dienstleistungen notwendig sein werden und natürlich noch nicht alle geimpft sind oder ihre Impfung noch nicht ausreichend lang zurückliegt, bieten wir ab kommende Woche (ab 19. Mai) auch neue Testzeiten in unserer Gemeinde (Teststraße im Pfarrheim Stift Ardagger) an:

  • jeden Mittwoch, 08.00 bis 10.00 (weiter wie bisher)
  • jeden Freitag, 17.00 bis 19.00 (NEU: erstmals am 21.Mai)
  • jeden Montag, 08.00 bis 10.00 (NEU: erstmals am 24. Mai)

Nachdem die Antigentests 48h gültig sein werden, geht sich das für die Wochenendgastronomie und auch verschiedene Kulturveranstaltungen und während der Woche natürlich auch für verschiedene Dienstleistungen dann gut aus! Los geht´s mit diesen neuen Testzeiten eben am Mittwoch, den 19. Mai. Morgen am Samstag, den 15.5. testen wir nochmals nach dem alten Modell (08.00 bis 11.00)!

Dann noch ein paar „amtliche Informationen“ über Verkehrsmaßnahmen. Im Zuge einer umfassenden Verkehrsverhandlung über anstehende Anliegen im Gemeindegebiet für Regelungen, Beschränkungen usw. hat die Verkehrsbehörde am 28. April eine Verhandlung abgehalten und zu folgenden Punkten Entscheidungen getroffen, die nun nach und nach umgesetzt werden; Die Verkehrsbehörde besteht übrigens aus Vertretern der BH, der Polizei und der Straßenmeisterei unter Beteiligung eines Gemeindevertreters und entscheidet immer auf Basis der Gesetze bzw. der Fachmeinung der Gremiumsvertreter:

  • Im Bereich der Donaulände in Ardagger Markt fahren immer wieder Fahrzeuge in die bereits als Sackgasse gekennzeichnet Straße ein und stehen dann im Berich Fam. Fischer vor den Bollern bei der Bundesstraße. Hier wurde empfohlen, die Sackgassentafel auf einem eigenständigen Steher anzubringen, um es noch besser sichtbar zu machen!
  • Im  Bereich der Donaubrücke lässt zwar die Kurve normalerweise nur eine Befahrung mit 70kmh zu. Da es aber trotzdem immer wieder zu Gschwindigkeitsüberschreitungen und damit zu gefährlichen Situationen kommt, wird nun eine 70kmh Beschränkung verordnet und natürlich auch überwacht!
  • Für den Bereich Moos in Stephanshart wurde von Anrainern ein Geschwindigkeitsbeschränkung auf 50kmh vorgeschlagen. Die Kommission hat dem allerdings nicht zugestimmt, sondern darauf gepocht, dass dei bestehende Beschränkun gmit 70kmh eingehalten werden muss. Vorgeschlagen wurde, den Geh- und Radweg in diesem Abschnitt zu verlängern. Das soll jetzt mit den Anrainern diskutiert werden.
  • Ein Antrag auf Neuregelung der Kreuzung bei der Ausfahrt GW Denk im Bereich Brachegg (Stift Ardagger) hat beim Lokalaugenschein ergeben, dass die bisherigen Regelungen entsprechen und auch ausreichende Aussichten gegeben sind. Hier wird die bestehende Regelung „Vorrang geben“ also bleiben. Grund der Begutachtung war, weil hier 2x Unfälle stattgefunden haben. Die Ursache war aber in beiden Fällen eine Missachtung der bestehenden Regelungen, hat die Behörde festgestellt.
  • Begutachtet wurde auch der Bereich Brandwiese in Stift Ardagger – vor allem die Abzweigung in die Siedlungsstraße, wo von einigen Anrainern eine klarere Vorrangregelung gewünscht wurde. Die Verkehrsbehörde weist hier in ihrer Stellungnahme auf die geltende 30kmh Beschränkung und die Zonenregelung hin. Innerhalb der Zone gilt, wie in allen Siedlungsgebieten die Rechtsregel! Es wurde uns empfohlen, darauf verstärkt hinzuweisen!
  • Für den Bereich B119 Bach lag der Antrag auf 50kmh Beschränkung und vor allem ein Überholverbot vor. Diesem folgt die Behörde allerdings nicht und verwies auch hier auf die bestehende 70kmh Beschränkung, die einzuhalten ist und die letztlich bei Einhaltung der Verkehrsordnung auch zu „keinen“ Überholvorgängen führen dürfte! Im Zuge der neuen Abbiegespur, die dann bei der Nahversorgung kommen wird, werden diese vor- und nachgelagerten Bereiche aber weiter Thema bleiben, auch wenn sich vorerst nichts ändert.
  • Für den Bereich Einfahrt Marktstraße „Ardagger Markt“ (Mitteleinfahrt) gibt es nun auch eine Klärung durch die Behörde und wurde in der Niederschrift der Verkehrsverhandlung geregelt: „Der Vorrang ist hier zu regeln mit dem VZ „Halt“ in Verbindung mit dem Zusatz gem. § 54 Abs. 5 Zif. 4 –Zusatz der den Verlauf der Straße mit Vorrang darstellt. Weiters ist im Zuge der Einmündung eine Haltelinie kundzumachen. Des Weiteren ist ca. 5 m vor der Haltelinie ein Piktogramm „Halt“ auf der Straße anzubringen. Das bestehende VZ „Halt“ ist um ca. 1,5 m Richtung Fahrbahn zu versetzen, sodass es ca. 30 cm neben dem Fahrbahnrand situiert ist. Zu achten ist darauf, dass das VZ mind. 2,5 m über dem Gehsteig angebracht wird, sodass dieses kein Hindernis für die Fußgänger und Radfahrer darstellt.“ Die Maßnahme wird,wie alle anderen, so rasch wie möglich umgesetzt!

Abschließend zum heutigen Tag wünsche ich Dir ein schönes Wochenende – auch wenn die Wetteraussichten etwas „trüb“ sind! Und vielleicht interessiert Dich noch ein bisserl Lesestoff aus der Zukunft:

Alles GUTE für Deinen heutigen TAG!

2 Gedanken zu “Ardagger – Frühstücksnews – Freitag, 14.5.2021

  1. Für den Bereich Einfahrt Marktstraße „Ardagger Markt“ (Mitteleinfahrt) :
    Hier wurde offenbar auf diejenigen vergessen, die vom Ortszentrum Markt in Richtung Römerweg-Sonnensiedlung geradeaus fahren. Hier kann es durch plötzlich durch von rechts kommende und bevorrangte (durch das Haus nicht sichtbare) Autos oder anderer Fahrzeuge (man ist ja hier als „Geradeausfahrender“ eigentlich „Linksabbieger“) meines Erachtens zu gefährlichen Situationen kommen. Als geradeaus fahrender Radfahrer habe ich eine derartige Situation schon insofern erlebt, dass ich zum Glück noch kurz vor der Kreuzung war, aber ein Auto in der berechtigen Annahme, Vorrang zu haben, ohne zu bremsen von rechts kommend in die Ortsstraße einbog. Wenn ich etwas weiter vorne gewesen wäre, wäre es bedenklich geworden.
    Hier würde eventuell ein Spiegel schon eine gewisse Sicherheit bringen, oder ist dies etwa zu teuer für die Verkehrssicherheit??

    1. Danke Herbert für den Hinweis und die Nachfrage. Die Behörde hat dazu keine eigene Regelung erlassen, weil es ja eine 30kmH Zonenregelung geben wird die – wie bei den Anrainerbesprechungen vor MArktstraßengestaltung besprochen wurde – und die jetzt auch fixiert wird. Und damit hier von dieser Seite kommend der Rechtsvorrang dort gilt! Diesen werden wir im Zuge der Beschilderung wohl auch nochmals ins Gedächtnis bringen müssen! Und was die Sichtfelder anlangt, schauen wir ums das gerne an, wiewohl ein Spiegel wegen aller „Schweirigkeiten“, die so was hier mit sich bringt eine Möglichkeit ist – aber wohl nicht die erste…….; DANKE nochmals!

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