Ardagger – Frühstücksnews – Freitag, 27.8.2021

Sehr geehrte Gemeindebürgerin! Sehr geehrter Gemeindebürger!

Heute am Freitag darf ich Dir einen kurzen Ausblick auf das Wochenende geben:

  • Heute, Freitag abend findet das Match unseres SCU Ardagger gegen Rohrbach in der 1. Landesliga statt. Die Kampfmannschaft startet um 19.30, die U23 (Reserve) legt um 17.30 Uhr los. Der Verein freut sich auf Deine Teilnahme und Deinen Besuch am Sportplatz
  • Am Sonntag, den 29.8. findet in Stephanshart das Minihofladenfest statt. Nach der Messe ab ca. 10.00 gibt´s wieder alles, was der Minihofladen zu bieten hat, nicht nur zum Mitnehmen, sondern gekocht auch vor Ort zur Konsumation. Herzlich willkommen mitten im Ortszentrum von Stephanshart zu einem gemütlichen Vormittag oder Mittag!

 

Gestern abend fand in Ardagger Markt der 8. Mostviertler Businessrun statt. 153 Männer und 105 Frauen wurden gewertet. Danke an die wieder großartige Organisatiodurch unseren ULC Ardagger! Auf http://www.mostropolis.at findest Du schon jetzt 255 Bilder davon >> BUSINESSRUN-BILDER auf MOSTROPOLIS und demnächst gibt´s auch auf www.schnabel.at noch hunderte Bilder des Laufevents bei uns in Ardagger. Bei Facebook gibt´s von Rudolf Schnabel schon einen Vorgeschmack:

Die Ergebnislisten sind ebenfalls bereits „online“:

Klicke, um auf ardagger-mostviertler-businessrun-2021-mw.pdf zuzugreifen

Klicke, um auf ardagger-mostviertler-businessrun-2021-teamliste.pdf zuzugreifen

Und weil ich gestern dieses Bild im ARDAGGER Glasfaserverteiler gemacht habe, darf ich Dich informieren, dass gerade jetzt immer wieder neue Kunden ins Netz dazukommen. Rund 70% Anschlussrate haben wir in den Ausbaugebieten bereits erreicht und das ist enorm viel. Drei große Bereiche für weitere Anschlüsse werden wir hoffentlich noch bis Spätherbst fertigstellen können: Das ist einerseits der Bereich Hundertleiten, Hausleiten, Brachegg, Schüsselhub, Gigerreith, Betriebsgebiet bis Hausersdorf. Dann der Bereich Fuchshof und schließlich sollte sich im heurigen Jahr auch noch der Bereich Kirchfeld, Kollmitzberg und Paulberg ausgehen.

Einige für mich persönlich interessante Erkenntnisse aus einem Vortrag von Univ. Prof. Dr. Christian Helmenstein vom >> Institut für Wirtschaftsforschung ECONOMICA, den ich gestern im Rahmen des ersten NÖ.Bildungscampus der Volkspartei Niederösterreich in Krems gehört habe, darf ich Dir heute noch weitergeben; Er sagte rund um die Thematik, wo wir wirtschaftlich bzw. volkswirtschaftlich in Niederösterreich stehen u.a. „sinngemäß“:

  • In unseren westlichen Gesellschaften geht es ganz generell nicht mehr nur um die Frage, was werden wir in Zukunft gewinnen, sondern vielmehr darum, was wir zu verlieren haben. Italien zum Beispiel hat seit 25 Jahren kein Wirtschaftswachstum mehr verzeichnet.
  • 2021 verzeichnen wir in Folge der Pandemie das stärkste Wirtschaftswachstum seit 50 Jahren (damals seit der Erdölkrise Anfang der 70er Jahre)
  • 2/3 des aktuellen Aufschwunges entfällt auf die Industrie und hier wie in allen anderen Bereichen ist ein Faktor entscheidend: Die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die auch während der Krise durch Kurzarbeitsmodelle u.a. „gehalten“ worden sind und jetzt wieder voll da sind.
  • Das ist beispielsweise auch im Tourismus oder in der Gastronomie jetzt ein entscheidender Faktor. Wer die Mitarbeiter hat, der kann jetzt gut arbeiten. Wo diese fehlen, wird der Betrieb eingeschränkt.
  • Die Mobilität der Menschen ist ein ganz entscheidender Faktor für die wirtschaftliche Entwicklung und deshalb spielt sich Wachstum und Wirtschaftsentwicklung und in der Folge auch Wohlstand – gemessen am verfügbaren Einkommen – auch entlang der Verkehrsachsen ab, die in Niederösterreich sehr gut in jedem Landesviertel ausgebaut und verteilt sind. Wohlstand ist in Niederösterreich daher auch fast flächendeckend gegeben.
  • Zur öffentlichen Mobilität plädiert der Wissenschafter für „alternative“ Lösungen im ländlichen Raum, weil die gleichen Systeme wie in der Stadt (Buslienien u.a.) hier nicht funktionieren können und werden. Rufsammelsysteme, wie es unsere EMIL schon ist, sind als „leistbare“ Alternativen da gemeint.
  • Auch der wirtschaftliche Strukturwandel ist für den Erfolg einer Volkswirtschaft entscheidend. Deshalb brauche es „Innovation“ aber auch „Exnovation“ – soll heißen, man muss sich zugunsten von Neuem auch von Altem einmal trennen – selbst wenn es schwer fällt!
  • Aktuell sind in Niederösterreich mittlerweile wieder mehr Menschen in Beschäftigung als vor der Krise.
  • Sorge bereitet dem Wissenschaftler die in Österreich immer noch sinkende Jahresarbeitszeit pro Mitarbeiter/in, die zwar für den Einzelnen möglicherweise mehr „worklife balance“ bringt, aber leider keinen Einfluss auf das Ziel „Vollbeschäftigung“ hat. In den USA hat sich die Kurve der Jahresarbeitszeit pro Mitarbeiter auf höherem Niveau bereits seit Jahren eingefroren und in einzelnen Europäischen Ländern beginnt auch schon wieder ein Gegentrend, wie Du aus untenstehender Folie ersehen kannst.
  • Budgetär hätten wir in den öffentlichen Haushalten des Landes übigens kein „Einnahmenproblem“, sondern ein „Ausgabenproblem“. Soll heißen: die gute wirtschaftliche Entwicklung und die Inflation bzw. aktuell günstige Refianzierung am Kapitalmarkt hilft der öffentlichen Hand zum Schuldenabbau. Sie müsse aber jetzt auch im „Ausgabenbereich“ diszipliniert sein, um die Budgets nach der Pandemie wieder zu sanieren!
  • Betreffend „Immobilien“ plädiert Helmenstein für mehr „Mobilität“ und sagt zum Beispiel, dass die Steuern beim Eigentumserwerb fast 10% ausmachen, was für mehr „Bewegung“ hinderlich sei:

Mit diesen „Wirtschaftsinfos“ darf ich Dir ein hoffentlich GUTES Wochenende wünschen. Heute einen schönen Freitag! Alles GUTE bis Montag und bis zu den nächsten Ardagger Frühstücksnews!

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