Ardagger – Frühstücksnews – Montag, 6.9.2021

Sehr geehrte Gemeindebürgerin! Sehr geehrter Gemeindebürger!

Heute am Montag liest Du weiter unten noch über den 2. Teil der kommunalen Sommergespräche zum Thema „Ist die Energiewende machbar?“ und noch mehr zur Frage ist sie „schaffbar“? Aber zuvor noch Aktuelles zum Tag und Aktuelles vom Wochenende:

Am Freitag abend fand in Kollmitzberg auf Einladung der Gemeinde das heurige „Stellungsessen“ statt. Der Jahrgang 1993, der in diesen Tagen bei der „Musterung“ war, wurde eingeladen. Alles GUTE für die Jungs, die allesamt auf einem sehr guten Weg ins Leben sind. Mit dabei waren übrigens auch unser Jugendgemeinderat Rene Potzmader und Ortsvorsteher Johann Berger:

Ebenfalls am Freitag abend hielt die FF Kollmitzberg eine „Gesamtübung“ in Form eines Stationenbetriebs ab. Eine der Übungsannahmen dabei war ein Vollbrand des Pfarrhofes und insofern konnte der ausgeräumte Bau auch gleich direkt beübt werden. Mit Atemschutz wurden Verletzte geborgen. Gemeinsam mit der Rettung wurde Erste Hilfe geleistet und ein Abtransport organisiert. Ebenfalls beübt wurde die Höhen-/Tiefenrettung und auch die Sondersituation „Kirtag“ wurde in den Einsatzplänen der Wehren rund um den Kollmitzberg „aktualisiert“. Insgesamt waren 8 Feuerwehren bei der Übung mit dabei. Die MAnnschaften konnten sich anschließend bei der Übungsbesprechung großes Lob abholen. Die Stationen wurden allesamt exzellent absolviert:

Ebenfalls bereits am vergangenen Freitag abend spielte der SCU Ardagger auswärts gegen den SC Ortmann ein 0:0 Untentschieden – und das auch noch in der zweiten Hälfte mit 10 Mann Unterzahl. In der Ligatabelle ergibt das nach 4 Spielen 10 Punkte und den vorerst 3. Rang. Jetzt ist eine Woche spielfrei und dann geht´s am 17.9. gegen den SC Krems zu Hause zur Sache; Freitag, 17.9.; 19.30 Uhr.

Heute ist Schulanfang und deshalb sind wieder viel mehr Kinder auf der Straße und am Schulweg als in den letzten Wochen und Monaten der Ferien. Selbst wenn am ersten Tag vielleicht viele noch mit den Eltern gebracht werden, so bitte ich Dich, ab sofort noch mehr aufzupassen, dass nicht´s passiert. Mit der Aktion Schutzengel versucht das Land Niederösterreich auf breiter Basis alle Verkehrsteilnehmer – einschließlich der Kindergarten- und Schulkinder – auf die Gefahren am SCHULWEG aufmerksam zu machen! Um VORSICHT und RÜCKSICHT werden alle ersucht. Auf www.aktion-schutzengel.at bekommst Du auch wertvolle Tipps, wie Du Dich am Schulweg am besten verhältst und die Kinder können auch bei einem Gewinnspiel teilnehmen, wenn sie ihre Schutzengelbilder einsenden.

Im Frühjahr haben die Stephansharter Dorferneuerer im Rahmen des Kulturkreis Stephanshart mitten im Ort 2 Blumenwiesen angelegt. Eine befindet sich direkt bei der Kirche und jetzt im Herbst kann man schön beobachten, wie sie sich entwickelt haben. Die damals künstlich ausgemagerten Flächen haben eine ganz besonders trockenheitsliebende Vegetation aufkommen lassen, die zwar auch einiges an Totbestand aufweist, aber auch jetzt im Herbst wieder wunderbar blüht und vor allem auch Lebensraum und bald schon Rückzugsraum für die Überwinterung von Kleinstlebewesen geben wird. Vielleicht von der Anmutung und von der Pflege nicht jedermann´s Sache, weil´s halt kein „Kurzrasenschnitt“ ist, aber ökologisch sehr wertvoll!

Und einen Blick darf ich auch wieder einmal auf den Wohnmobilstellplatz am Donauwellenpark richten; Er ist gerade jetzt im Frühherbst enorm gut frequentiert. Für den Ort Ardagger Markt ist es eine wertvolle Belebung, die vor allem beim Einkaufen und in der Gastronomie spürbar wird!

Damit nun zum zweiten Tag der kommunalen Sommergespräche und zum Thema „Ist die Energiewende machbar?“. Und da zog sich zumn Abschluss vor allem die Frage durch: „Werden wir die Veränderung schaffen?“. Denn die – nämlich eine Veränderung –  wird die Energiewende für jede und jeden Einzelnen garantiert bringen.

Der Genetiker Markus Hengstschläger eröffnete dazu den Reigen der Vortragenden und konnte die Aussagen aus seinem aktuellen Buch „Die Lösungsbegabung“ in pointiert treffender Weise auch auf die Herausforderungen der Energiewende umlegen; Da gäbe es diejenigen Menschen, die sich als „blauäugige Optimisten“ einfach darauf und auf andere verlassen und meinen, „dass es sich schon irgendwie ausgehen würde – auch mit der Energiewende!“. Auf der anderen Seite sind die „eingefleischten Pessimisten“, die sicher sind, dass sowieso alles schief gehen wird und der Mensch von Haus aus schlecht ist. Hengstschläger sagt: „Ich möchte die dritte Gruppe empowern – die Possibilisten“. Das sind diejenigen die was beitragen wollen, die ermöglichen wollen und Mögliches möglich machen wollen. Und die einfach „suchen“ – zum Beispiel „Antworten auf Fragen, die sie heute noch gar nicht kennen…..“; Es geht in erster Linie um „Lösungsbegabung“, die uns am Ende zu „Ermöglichern“ macht. Und das auch bei der Energiewende, wo wir immer wieder  auf „Unvorhersehbares“ reagieren müssen. In anderem Zusammenhang kannst Du die Aussagen von Markus Hengstschläger auch in einem noch gar nicht zu lange herrührenden KURIER TALK nachhören:

Bundesministerin Margarete Schramböck, EU-Kommissar Johannes Hahn, Landesrat Seitinger und Projektentwickler Erwin Soravia komplettierten den Vormittag teils mit sehr pointierten Aussagen, die alle das gemeinsame Ziel Energiewende 1000% unterstrichen und Wege aufzeigten. Aber es wurde dann durchaus auch im intensive Diskurs untereinander über den „wirklich“ richtigen Weg zur Erreichung der Klimaziele gesprochen und ausgetauscht. Am Ende kehrte auch die Podiumsdiskussion wieder an den Punkt zurück, dass es am Ende immer der Mensch als „Ermöglicher“ – als dieser von Hengstschläger angesprochene „Possibilist“ –  ist, den es braucht, um letztlich die Energiewende zu schaffen. Nicht Geld, nicht gute Projekte und intelligente Technik allein sind die Lösung, sondern die Menschen – ob als Behördenvertreter, ob als Entwickler und Projektbetreiber oder auch als Bürgermeister und letztlich als Bürger, die umsetzen oder Umsetzung zulassen und vorantreiben. Am Ende spielt sich wieder sehr sehr viel auf der lokalen Ebene ab. Es wird noch zahlreiche Diskussionen geben am Weg zum Ziel. Eines ist aber fix: Die Zeit wird richtig knapp, wenn bis 2030 das maximal 1,5 Grad Erwärmungsziel geschafft werden soll!

Hier geht´s zu den links und Berichte über die kommunalen Sommergespräche 2021:

Ich wünsche Dir für den Wochenbeginn alles GUTE, den Eltern und Kindern einen guten und erfolgreichen Schulanfang und viel Freude bei allem, was Du heute angehst!

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