Ardagger – Frühstücksnews – Freitag, 10.9.2021

Sehr geehrte Gemeindebürgerin! Sehr geehrter Gemeindebürger!

Zunächst darf ich heute mit dem wichtigsten Elexir unseres Lebens beginnen: Dem Wasser! Vorige Woche wurde Josef Zehetner als Obmann der Wassergenossenschaft Stephanshart bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung bedankt und verabschiedet. Seit 1959 besteht die Wassergenossenschaft, rund 140 Hausanschlüsse umfasst sie und ist rein genossenschaftlich und ehrenamtlich geführt. Insofern können sich auch die Wasserpreise sehen lassen, denn es wird viel in Eigenregie und Eigenleistung durchgeführt. Aber genau deshalb lastet auch auf dem Obmann und dem gesamten Team eine enorm große Verantwortung, die in großen Wassergemeinschaften ansonsten Angestellte übernehmen. Hier in Stephanshart ist das noch ehremantlich zum Wohl der Mitglieder! Josef Zehetner war insgesamt 8 Jahre Obmann dieser größten Wassergenossenschaft unserer Gemeinde. Ich konnte leider nicht bei der Übergabe an seinen Nachfolger Christian Zehethofer dabei sein, darf aber umso mehr auf diesem Weg bei Josef Zehetner DANKE sagen: Zunächst vor allem für die wirklich exzellente Zusammenarbeit, die oft kurzfristig bei einem Gebrechen eine gegenseitige Hilfe ermöglicht hat. Danke abrer auch für die langfristig wirksamen Projekte, die unter seiner Führung entstanden sind: Zum Beispiel die Notwasserverbindung mit der Gemeindewasserleitung oder die Möglichkeit, dass auch wieder neue Siedlungsgebiete in Stephanshart mit Wasser versorgt werden können und schließlich auch das Projekt Aubrunnen, das noch auf die Initiative von Josef Zehetner und seinem Team hin gestartet wurde und in den nächsten Jahren zur Umsetzung kommen wird. Herzlichen DANK für eine sehr persönliche und sehr weitblickende Zusammenarbeit – besonders auch mit der Gemeinde! Josef Zehetner übergibt nun an seinen Stellvertreter Christian Zehethofer und hat auch mit seinem gesamten Fachteam rund um Wassermeister Christian Nagelhofer den gesamten Vorstand laufend verjüngt und weiterentwickelt, so dass auch in Zukunft Fachpersönlichkeiten mit hohem Verantwortungsbewusstsein an der Spitze der Genossenschaft stehen werden. Eine Wasser speiende Gottheit für den Garten haben die Genossenschaftsmitglieder ihrem scheidenden Obmann geschenkt. Ein Zeichen der Wertschätzug und besonderen Achtung seiner Leistungen. Herzlichen DANK für die 8 Jahre an der Spitze, alles GUTE nun auch im Wassergenossenschaftsobmann-Ruhestand und alles GUTE auch für den neuen Obmann Christian Zehethofer und seinem gesamten Vorstandsteam, das nun das Wasser für den Ort in ihren Händen hält.

Gratulation an Annemarie Pfaffeneder aus Ardagger Markt: Sie hat ihren 80. Geburtstag gefeiert und Ortsvorsteher DI Peter Morawetz hat kürzlich die besten Wünsche der Gemeinde überbracht. Alles GUTE der langjährigen „Bäckerin“ auch auf diesem Weg noch:

Aus der Historie darf ich ein Bild weitergeben, das mit Erich Gramer geschickt hat: Demnach ist im Jahr 1926 eine französische Militärmaschine in Kirchfeld notgelandet. Hier ein Bild davon:

Heute findet in Stift Ardagger die zweite Impfmöglichkeit ohne Anmeldung statt. Zwischen 18.00 und 22.00 Uhr im Pfarrheim – ich habe gestern darüber berichtet. Und nachdem ich gestern auch noch zahlreiche WhatsAPP Einladungen verschickt habe, habe ich auch einige Rückmeldungen bekommen – sowohl von Impfbefürwortern, die zur Aktion gratulieren und Details wissen wollen, aber auch von Impfskeptikern, die von anderen Varianten der Pandemiebekämpfung überzeugt sind und ihre Argumente auch übermittelt haben. Ich frage mich dann natürlich auch – so wie viele in diesem Land – was ist der bessere Weg?´Ich möchte das heute hier auch gar nicht diskutieren, denn es wäre wohl wieder eine „Pattstellung“, die ich schon in vielen persönlichen Diskussionen erlebt habe. Und wer selbst solche persönlichen Diskussionen kennt der weiss auch, dass diese oft in „Emotion“ und „Erregung“ ausarten können und dann auch Freundschaften, Familienbande und auch andere Verbindungen bedrohen können. Viele „Schweigen“ deshalb über ihre unterschiedlichen Ansichten, um nur ja nicht persönliche Verbindungen zu gefährden. Einige wenige – aber dafür umso streitbarere von beiden Seiten – scheuen den Konflikt nicht, nehmen ihn sogar offensiv auf und nehmen dafür auch in Kauf, dass „Bande“ zerreisen oder Gräben, die schon da sind noch vertieft werden. Wieso schreibe ich das? Weil wir eine Gesellschaft sind – hier in Europa, in Österreich und in Ardagger, die bisher und in den letzten Jahrzehnten immer intensiver davon gelebt hat, dass wir unterschiedliche Meinungen hatten, dass diese aber zugelassen werden und auch akzeptiert wurden. Die Pandemie bringt uns nun in eine Situation, wo das für einige und zwar von beiden Seiten nicht mehr leicht ist; Denn die Haltung des jeweils anderen kann von vielen nicht einfach nur mehr so als „o.k.“ gesehen werden; Ich habe den Eindruck, dass Haltungen des jeweiligen Gegenübers von einigen zunehmend als „reale Bedrohung“ für sich selbst wahrgenommen werden. Wenn wir uns aber mit unserer Meinung als wechselseitige Bedrohung wahrnehmen, dann ist „Spaltung“ der Gesellschaft nicht mehr weit. Ich bitte Dich deshalb auch weiterhin um „Verständnis“ für einander. Das hört sich zwar jetzt ein bisserl wie ein Seelsorger an, der das sagt: Aber ACHTUNG und BEACHTUNG und Vermeidung von GEFÄHRDUNG ist wichtig, um nicht zur SPALTUNG zu kommen! Darum bitte ich Dich, auf welcher Seite Du auch immer stehst! Und bitte verlieren wir da die wirkliche Gefährung nicht aus den Augen – denn das ist immer noch das VIRUS und nicht das GEGENÜBER!

Ein schönes Wochenende wünsche ich Dir noch – bis Montag – bei den nächsten Ardagger Frühstücksnews!

Ein Gedanke zu “Ardagger – Frühstücksnews – Freitag, 10.9.2021

  1. Langsam lassen die schwarzen und grünen die „Sau“ heraus was „Umgeimpfte“, also gesunde Personen, betrifft:

    * 2 G für viele Bereiche, auch für die normale Gastronomie (ist eine absolute „Frechheit“)
    * Entgeltfortzahlung eventuell nicht bei Quarantäne wie in Deutschland (na dann ruft halt keiner mehr 1450, sondern hat eine Grippe), ist bei Selbstständigen sowieso egal.
    * Kostenbeteiligung bei COVID-bedingtem Spitalsaufenthalt oder Intensivstation (was ist mit Rauchern, Adipösen Personen die sich ungesund ernähren, Alkoholiker, Unfallopfer die Rasen, Suchtgiftler, Opfer von häuslicher Gewalt, usw.) da bin ich auch für eine Kostenbeteiligung (oder ich reduziere meine SVS-Beitragszahlungen auf ein Minimum)
    * Masken tragen ich normalen Geschäften die nicht lebensnotwendig sind (Online einkaufen)
    * kein Besuch von Großveranstaltungen für gesunde Personen (na dann halt nicht)

    Die Gesellschaft hat sich bereits gespalten, erlebe ich fast täglich auf meinen Baustellen.

    Wenn man mich aus dem öffentlichen Leben aussperrt, dann werde ich mich auch aus dem öfttentlichen Leben zur Gänze zurückziehen (keine Blutspenden mehr auch als Universalspender, keine Team Österreich-Unterstützung, keine Unterstützung örtlicher Vereine, keine finanzielle Unterstützung von NGO’s, usw.) … man will ja keine Ungeimpften mehr, dann soll es auch so sein. Ist zumindest meine Meinung. Oder sie sollen zu den Geimpften gehen sammeln, die haben ja alle Freiheiten.

    Viel Druck seitens der Regierung wird viel mehr Gegendruck erzeugen, davon bin ich überzeugt, obwohl ich eigentlich gar kein Impfgegner bin bei meinem vollen Impfpaß.

    Leute seht dem gelassen entgegen ! Das Virus wird wieder verschwinden, die jetzige Regierung wird sich aufgelöst haben, die sogenannten „Experten“ werden wieder verstummen und in ein paar Jahren wird COVID wie eine normale Grippe behandelt werden.

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