Ardagger – Frühstücksnews – 11.1.2022

Sehr geehrte Gemeindebürgerin! Sehr geehrter Gemeindebürger!

Wie Du vielleicht schon gelesen hast, wird unser Amtsleiter Wilhelm Moser am Gemeindeamt in Ardagger in rund 2 Jahren in den Ruhestand wechseln. Damit ein guter Übergang auf eine neue Amtsleitung gelingen kann, ist der Posten jetzt ausgeschrieben. Die neue Person soll in der gemeinsamen „Übergangsphase“ einerseits viel Erfahrung sammeln aber auch die entsprechenden Kurse und Ausbildungen (Dienstprüfung) ablegen. Ich freue mich natürlich, wenn Du Dich für den Posten interessierst oder jemanden kennst, der sich dafür interessiert. Damit Du Dir aber besser vorstellen kannst, was Dich erwartet, habe ich heute an Willi Moser einige Fragen gestellt und ihn auch um Gedanken zu folgenden Stichworten gebeten.

  • Was gehört zu den Aufgaben eines Amtsleiters und Kassenverwalters? Die laufende Finanzgebarung und generell die Führung des laufenden Betriebes. Das ist breit gefächert vom Personalmanagement über die Buchhaltung bis hin zur Unterstützung für politische Entscheidungen des Gemeinderates. Die Tätigkeit geht aber auch sehr ins Detail und bis zur Lösung von Einzelproblemen. Nur von heute aktuell einige, wie ….: Organisation von Tests für die Kindergärten, Vorbereitung Wasserzählertausch für 76 Haushalte, Aktuelle Personalverrechnung, Rechnungsabschluss 2021 starten, Förderantrag Community Nurse ergänzen, Demontage Weihnachtsbeleuchtung organisieren. PC Hilfe für Kindergarten Kollmitzberg und dazwischen noch Kundenverkehr und persönliche Einzelanfragen, ……
  • Was macht den Job „schön“? Das sind so Erlebnisse, wie der jährliche Besuch der Kindergartenkinder, die dann „staunen“ und voller Begeisterung für die Arbeit am Gemeindeamt sind. Die Wertschätzung der Bürgerinnen – denn man ist schon eine „be(ob)achtete“ Person des öffentlichen Lebens – und die Möglichkeit immer wieder auch viele kleine Problemstellungen für die Menschen lösen zu können. Oder überhaupt der Umgang mit Menschen – auch wenn man meiste Zeit im Büro sitzt – dann halt zum Beispiel bei der Organisation des Kollmitzberger Kirtags. Schließlich auch gößere und kleinere Erfolge bei der Arbeit –  ein guter Rechnungsabschluss oder gute Budgetzahlen zum Beispiel.
  • 40h Job? Derzeit ist das deutlich mehr und es braucht vor allem ein „mitdenken“ und viel Einsatz über die normale Arbeitszeit hinaus.
  • Umgang mit der Politik und den Politikern? Neutral. Es braucht – und ich habe auch – ein gutes Einvernehmen mit allen politischen Parteien, was allerdings auch bedeutet, sich nicht für die eine oder andere Seite einspannen zu lassen und vor allem bei der „Sache“ und „Expertise“ zu bleiben.
  • Recht/Gesetz? Das ist zentraler Bestandteil der Arbeit und die Basis des Handelns. Man muss am Gemeindeamt kein Jurist sein, aber man wird zum Juristen.
  • Bürger? Der Bürger hat immer Vorrang und wird serviciert aber auch klar informiert. Das heißt im Rahmen und auf Basis der für alle gleichermaßen geltenden Gesetze und Rahmenbedingungen. Für so manches Einzelinteresse heißt das auch ein deutliches „NEIN“ sagen zu müssen. Und es gibt Tage, da muss man „gefühlt“ leider öfter NEIN als JA sagen.
  • Ausspannen? An Wochenenden. Beim privat Arbeiten am Haus oder bei der Jagd oder auch beim Motorradfahren. Einfach auch Abschalten.
  • Corona? Da war Vieles neu zu denken und zu tun und das hat auch das Büro und die Arbeit am Gemeindeamt auf den Kopf gestellt und sehr sehr „intensiv“ gemacht. Schließlich waren wir fast durchgehend – auch in den Lockdowns persönlich für die Menschen da und haben immer wieder auf Neues, Anderes in Kindergarten, Schule, am Bauhof und und und  reagiern müssen…….
Für Amtsleiter Wilhelm Moser wird am Gemeindeamt bereits jetzt eine Nachfolge zur Einarbeitung gesucht.

Amtsleiter Wilhelm Moser steht Dir bei Interesse auch für Rückfragen zum Jobprofil zur Verfügung. Anfragen und auch Bewerbungen werden absolut vertraulich behandelt! Die Bewerbungsfrist endet am 28. Februar 2022. >> Hier nochmals der Ausschreibungstext

Von den „ERENEUERBARE ENERGIE-GEMEINSCHAFTEN“ ist lange Zeit viel geredet worden, jetzt war es still. Am 19. Jänner gibt´s eine kostenlose Online Information, wie Du zu einer solchen E-Gemeinschaft kommen kannst. >> Hier geht´s zur Anmeldung

 

Das Institut für Familienforschung an der Universität Wien hat kürzlich den Bericht „Familien in Zahlen 2020“ herausgebracht und demnach gab´s 13,8 Prozent weniger Eheschließungen, aber auch weniger Scheidungen. Die Gesamtscheidungsrate sank von 40,7 Prozent im Jahr 2019 auf 37,6 Prozent im Jahr 2020. Die Kinderbetreuungsquote stieg bei institutionell betreuten Kindern unter 3 Jahren von 19 Prozent im Jahr 2010 auf 29,9 Prozent im Jahr 2020. Lag das durchschnittliche Alter einer Frau bei ihrer ersten Geburt 2010 noch bei 28,5 Jahren, sprang es 2020 mit 30 Jahren auf den bisherigen Höchstwert. Interessant: Kinder werden weniger häufig von Alleinerziehenden aufgezogen. Um 2,5% gestiegen ist indes der Anteil aktiv erwerbstätiger 25- bis 49-jähriger Frauen mit Kindern unter 15 Jahren. In Teilzeit arbeiten immer noch viel mehr Mütter (75,5 Prozent) als Väter (8,3 Prozent). Sowohl bei Müttern als auch bei Vätern stieg die Teilzeitquote allerdings an – bei Ersteren um 4,6, bei Letzteren um 2,7 Prozent. >>Hier gehs zum gesamten BERICHT!

13,8 Prozent weniger Eheschließungen im Pandemiejahr 2020

Im Mostbirnhaus hat gestern die jährliche Gesellschafterversammlung stattgefunden. Neben der finanziellen Gebarung wurden auch organisatorische Fragen besprochen. Geöffnet wird im Jahr 2022 in jedem Fall wieder am 1. April.

Und dann noch ein Hinweis auf eine europäische Plattform, auf der Historiker und Genealogen ihre selbstständig oder im Team erarbeiteten Datenbanken allen interessierten (auch Hobbyforschern) zur Verfügung stellen: https://www.genteam.eu/ Auf GenTeam sind alle Daten mit allen Details in vollem Umfang kostenlos zugänglich. Es braucht lediglich eine Registrierung.

Alles GUTE für Deinen heutigen Dienstag!

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