Ardagger – Frühstücksnews – Mittwoch, 12.1.2022

(c) Josef Erlebach

Sehr geehrte Gemeindebürgerin! Sehr geehrter Gemeindebürger!

Heute geht´s los mit Raumordnung und mit der aktuell laufenden Auflage von 3 Teilbebauungsplänen:

  • für den Bereich Neues Nahversorgungszentrum
  • für einen Teilbereich Betriebsgebiet
  • und für einen Teilbereich Neuerschließung Sonnenhang II in Stephanshart

Es geht immer (in allen 3 aufgelegten Punkten) um die Bebauungshöhe und Bebauungsdichte, die zur Einsparung von Fläche bei gleichzeitiger Unterbringung von möglichst viel Nutzungsmöglichkeit festgelegt werden sollen. Während früher vor allem immer nur in die Breite gebaut wurde, werden jetzt auch Stockwerksbauten ermöglicht. Vor allem bei den neuen bodeensparenden „Kleinparzellen“ in Stephanshart ist auch eine einseitige Bebauung mit einem Hauptgebäude bis an die Grundstücksgrenze möglich, um selbst beim Einfamilienhausbau den dortigen Platz mit einer geschickten Planung optimal ausnutzen zu können. >> Alle Unterlagen sind zur Einsichtnahme hier im Internet auf der Gemeindehomepage verfügbar. Sie können aber auch am Gemeindeamt eingesehen und besprochen bzw. Stellungnahme abgegeben werden. Stellungnahmen sind bis 14.2.2022 möglich.

 

Gestern haben mir besorgte Bürgerinnen und Bürger aus unserer Gemeinde Schreiben überbracht, in denen Sie angesichts der bevorstehenden Impfpflicht ihre Sorge darüber ausdrücken, dass die „Spaltung der Menschen so weit wie in keinem anderen europäischen Land vorangeschritten sei.“ >> Die Schreiben kannst Du hier in voller Länge downloaden und nachlesen. Insgesamt 259 Personen aus unserer Gemeinde haben die Schreiben persönlich unterzeichnet, davon 45 „anonym“. Die Unterschriftslisten wurden mir gezeigt, aber nicht übergeben und werden von den Initiatoren „sicher“ verwahrt. In einer sehr spannenden gemeinsamen Diskussion war mir wichtig zu erfahren, welche sehr persönlichen Beweggründe auch hinter den Schreiben stehen und welche grundsätzliche Sichtweise auf viele Fragen der Gesundheit und der Pandemiebekämpfung diese begründen. Ich darf mich ganz besonders für das ausführliche, wertschätzende und offene Gespräch bedanken, in dem mir gestattet war, auch meine Sichtweisen als 3x Geimpfter einzubringen. Letztlich war mein Eindruck, ist es „große Angst“ (wie auch in den Schreiben zum Ausdruck kommt), die die Unterzeichnerinnen und Unterzeichner antreibt. In die Diskussion habe ich eingebracht, dass ich diese „Angst“ um die eigene Gesundheit und den gesellschaftlichen Zusammenhalt auch auf Seiten der Geimpften massiv spüre und dass es für mein Dafürhalten diese gleiche SORGE ist, die zu Handlungen antreibt, die dann als „Spaltung“ der beiden Seiten wahrgenommen wird. Wir haben auch Einzelfälle besprochen, wo wir vielleicht schon im Kleinen in unserer Gemeinde Maßnahmen setzen können, um das Verständnis füreinander zu stärken (Bspw. Tests in Kindergärten usw.)

Meine Meinung: „Letztlich ist die Pandemiebekämpfung leider eine weltweite, europäische und gesamtstaatliche und es wird deshalb an Maßnahmen auf dieser Ebene kein Weg vorbeiführen. Aber es wird – und da bin ich sicher – auch einen Tag nach der Pandemie geben und dann müssen wir uns auch tagtäglich alle wieder in die Augen schauen können, um ein gutes und erfülltes, befreites Leben in unserer Gemeinde und örtlichen Gemeinschaft  bzw. Nachbarschaft führen zu können. Und deswegen ist es wichtig, trotz aller Unterschiedlichkeit der Meinungen den Blick auf den Menschen, der dahintersteht nicht zu verlieren und Wertschätzung und Menschlichkeit im tagtäglichen Zusammenleben zu bewahren.“ DANKE nochmals für das gestrige Gespräch.

Vielleicht noch passend zum Thema: Die PRESSE hat in einem Podcast mit einer Ärztin gesprochen, die über den Umgang mit einer OMIKRON-Infektion informiert. >> Ab Minute 3.00 geht´s zum Ausführlichen Interview.

Auch heuer wurde vom Land Niederösterreich wieder ein Wettbewerb für „vorbildliche Bauten“ ausgeschrieben. Bei diesem Wettbewerb werden Objekte jeder Art wie Neu-, größere Zu- und Umbauten von Ein- und Mehrfamilienhäusern, Geschäftshäusern, Betriebsstätten und Industrieobjekte  bzw. öffentliche Gebäuden, Verkehrs- und Wasserbauten ausgezeichnet >> hier findest Du alle Kriterien. Die Einreichung ist bis 31.3.2022 möglich.

 

Abschließend für heute noch ein Hinweis für alle, die oft auch in Krisen handeln müssen. „Kein Kommentar“ sei fast nie eine Lösung, sagt die Kommunikationsschefin der Deutschen Post DHL, Monika Schaller >> im Interview auf KOM.NET

Ganz zum Schluss für heute DANKE an Herrn Josef Erlebach für die winterlichen Bilder aus unserer Gemeinde. Damit alles GUTE und einen schönen TAG heute am Mittwoch, den 12.1.2022!

Ein Gedanke zu “Ardagger – Frühstücksnews – Mittwoch, 12.1.2022

  1. Danke, dass wir zu Wort kommen durften.
    Mir ist, bezüglich des Schreibens, erst im Nachhinein der richtige Wortlaut eingefallen.
    Für mich persönlich ist Angst das falsche Wort.
    (Alle unterzeichneten sind mit Sicherheit keine Angsthasen !)

    Ich trage Sorge, dass medizinische Behandlungen nur mehr 2G Menschen verarbreicht werden.
    Ich trage Sorge, dass nur 2G ins Spital/Pflegeheim besuchen dürfen…
    Ich trage Sorge über die Zukunft meiner Kinder.
    Ich trage Sorge über diese diskriminierenden Maßnahmen, welche nach Willkür
    und Macht durchgesetzt werden.
    Ich trage Sorge über das Verhalten, wenn im Supermarkt Kunden zu der Verkäuferin gehen und sagen „..da hinten geht wer ohne Maske…“
    Ich trage Sorge darüber, dass sich Menschen nicht nach einer Gesundheitsüberlegung heraus, sondern aus Gründen “ ich will verreisen….ich will wieder fortgehen…“ zu einer Impfung nötigen lassen.
    Ich trage Sorge und bin verärgert über die pausenlos falschen Medien die verbreitet werden.

    Ich habe starke Bedenken an diesem System und an allen ausführenden.
    Ich habe Bedenken, in welche Richtung sich die Zukunft entwickelt.
    Ich habe Bedenken wie es möglich ist, dass noch immer soviele davon felsenfest davon
    überzeugt sind, dass nur ein Impfzwang zur Beendigung dieser Pandemie führen kann.

    Es ist in keinster Weise nachvollziehbar, dass wir kein selbstbestimmtes Leben mehr führen dürfen.
    Es ist nicht nachvollziehbar, wie ein gesundes Immunsystem nichts mehr zählt.
    Jeder sollte für sich selber entscheiden dürfen ob er sich dieser Impfung unterzieht oder nicht.

    Impfstofffreie Grüße Helma König

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