Ardagger – Frühstücksnews – Dienstag, 5.7.2022

Sehr geehrte Gemeindebürgerin! Sehr geehrter Gemeindebürger!

Heute darf ich Dir berichten, dass nun alle Grundlagen für den Umbau und die Sanierung des Feuerwehrhauses in Stephanshart vorliegen. Ab September soll der Bau starten. Jetzt für die Sommermonate sind bereits Vorarbeiten geplant. Der Umbau ist notwendig geworden, weil das Gebäude einerseits energietechnisch saniert werden muss und andererseits vor allem an moderne Einsatznotwendigkeiten angepasst werden muss. Deswegen wird es erstmals eigene Umkleiden geben, die dann von den Fahrzeugen getrennt sind. Es wird erstmals Sanitärräume für Männer und Frauen extra geben, weil auch immer mehr Mädchen Dienst bei der Feuerwehr versehen und es wird der Umbau auch genutzt, um für die Jugendfeuerwehr, die hier ständig mehr wird, auch Platz zu schaffen. Rund 105 Kameradinnen und Kameraden versehen aktuell Dienst bei der Freiwilligen Feuerwehr in Stephanshart. Die Feuerwehr Stephanshart wird die Pläne der Bevölkerung nun laufend vorstellen. Das FF Haus Stephanshart ist aber nur ein Schritt zur Modernisierung aller unserer Feuerwehrhäuser in allen 4 Katastralgemeinden. Erste Planüberlegungen laufen auch bereits für Stift Ardagger und Umbaunotwendigkeiten sind auch aus Kollmitzberg bekannt, da auch in diesen beiden Feuerwehrhäusern noch die Mannschaften in den Fahrzeugräumen ihre Spinde haben. Herzlichen DANK übrigens schon jetzt an das TEAM der Feuerwehr Stephanshart. Sie haben sich das Projekt nicht leicht gemacht und lange über viele Details gebrütet und sie gut durchdacht geplant. Rund € 1.300.000,– sind für das Vorhaben veranschlagt, das sich zu je einem Drittel zwischen Feuerwehr, Gemeinde und Land Niederösterreich aufteilt. Für die Feuerwehr wird auch Eigenleistung ein Teil ihres Beitrages sein, so dass verschiedene Mitglieder sich auch wochenweise Urlaub nehmen werden. Also, es kann los gehen, um am Ende nach rund 1 bis 1,5 Jahren Bauzeit ein modernes und wieder zeitgemäßes Haus für die Freiwilligen und für die bestmögliche Abwicklung der Einsätze zu haben. Hier die Ansichten nach Um- und Zubau:

Eine Erfolgsmeldung hat mich am Wochenende aus Athen erreicht – von den Europameisterschaften für Hip Hop und Cheerleading! Mit dabei waren nämlich auch drei Vertreterinnen aus unserer Gemeinde: Höller Elisa, Prinz Vanessa und Prinz Anika. Mit ihrer Hip Hop Tanzgruppe, der Stage Time Company aus Amstetten, unter Leitung von Denise Frischeisen, traten sie zum ersten Mal bei einer EM an. Sie erreichten dabei gleich auf Anhieb den ausgezeichneten 7. Platz. Den Einzug ins Finale der ersten 5 verpassten sie nur knapp um 3 Punkte. Ganz große Klasse! Herzliche Gratulation!

Und noch eine „internationale“ Meldung gibt´s heute: Die Familie Minichberger, die mit ihrem Boot unterwegs ist, hat nach der Donau-Talfahrt und nach einem wunderschönen Aufenthalt am Schwarzen Meer gemeldet, dass sie nun bereits 8 Fahrtage die Donau bergauf unterwegs sind. Dieser Teil ihrer Reise wird mit ca. 50 Fahrtagen nicht nur wesentlich länger dauern, sondern stellt auch höhere Anforderungen an „Mensch und Maschine“. War bei der Talfahrt noch das Erreichen der Donaumündung das große Ziel geht es nun bergwärts um das „Entdecken“ von schönen Orten, der Natur und romantischen Ankerplätzen. Bei Temperaturen knapp unter 40° und sehr niedrigen Pegelständen haben sie nun Ruse (km 496) erreicht wo sie eine Pause zum Bunkern von Wasser und Lebensmitteln eingelegt haben. Hier ein paar Bilder von der Donau in Rumänien:

Nicht ganz so weit weg, aber hoch interessant ist die Holzerlebniswelt Anno Lignum in Waidhofen/Thaya. Ich durfte dort gestern Abend im Rahmen eines Bezirksbesuches durch den NÖ.Gemeindebund bei der Untrenehmerfamilie Blumberger zu Gast sein. Und es ist ein tolles Erlebnis in die Kindheit zurückversetzt zu werden und wieder eine richtige alte Holzwerkstatt im Echtbetrieb sehen zu können. Das Anno Lignum eignet sich für Einzelgäste und Ausflüge genauso wie für Gruppen- und Busreisen. Also ein kleiner Tipp und einige Bilder davon. Mehr auch auf >> https://moebel-architektur.at/annolignum

 

Schließlich noch ein ganz anderes Thema: Mobilität im ländlichen Raum. Da wird ja dann ab 1. April 2023 ein neuer Busfahrplan bei uns gelten. Und erstmals wird es zwischen den neuen Buslinien dann für den „Bedarfsverkehr“ ein Anrufsammeltaxi geben, das felxibel „gebucht“ werden kann. 1h Vorlauf muss es in jedem Fall haben, aber sonst kann es zwischen den Linienbusfahrten gebucht werden, wenn die nächste Linienfahrt nicht sofort stattfindet oder die Linie in einem gewissen Abstand vorbeiläuft. Allein bei uns in Ardagger wird es dafür rund 40 „Bedarfshaltestellen“ geben, die ähnlich wie schon beim Vorläufermodell „Mosti“ extra ausgewiesen sein werden und das neue Anrufsammeltaxi wird auch mit der normalen Fahrkarte oder auch mit dem Klimaticket gefahren werden können. Die Buchung wird telefonsich aber auch über eine einfache APP erfolgen. Gestern gab´s dazu nochmals eine Umsetzungsbesprechung, dei vor allem die neuen Bushaltestellen zum Thema hatte. Denn auch da muss einiges umgebaut werden, um auch barrierefrei zu werden. Allein bei uns sind rund 15 Stellen um- und auszubauen. Hier ein Bild von der Besprechung mit dem VOR, der Straßenbauabteilung und Bürgermeistern bzw. Mobilitätsgemeinderäten im Schiffsmeisterhaus:

Abschließend für heute noch einige Weiterbildungsangebote für Dich. Vielleicht willst Du schon länger in Dein Wissen und Deine Kompetenz investieren: Dann schau mal rein in den Newsletter der Zukunftsakademie Mostviertel >> Hier klicken!

In jedem Fall wünsche ich Dir heute einen spannenden und interessanten Tag mit vielen neuen Erfahrungen und Entdeckungen. Alles GUTE!

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