Ardagger – Frühstücksnews – Mittwoch, 27.7.2022

Danke an Birgit Stini, die mir als Reaktion auf den gestrigen Frühstücksblog dieses Bild eines bekannten Spruches auf der Berliner Mauer geschickt hat.

Sehr geehrte Gemeindebürgerin! Sehr geehrter Gemeindebürger!

Nach fast schon 2,5 Jahren Corona-Pandemie kommt nun ab 1. August das „Aus“ für die Quarantäne. Vielmehr können positiv Getestete dann mit einigen Einschränkungen das Haus verlassen, wenn sie sich nicht krank fühlen. >> siehe dazu den ausführlichen Bericht auf ORF.AT

Das wird ab August zu beachten sein:

  • positiv Getestete werden lediglich noch Verkehrsbeschränkungen unterworfen sein
  • Es eine FFP2-Maske getragen werden, wenn man sich anderen Menschen auf weniger als zwei Meter nähert.
  • Es gibt Betretungsverbote für gewisse Einrichtungen. Das betrifft Krankenanstalten ebenso wie Pflege-, Behinderten- und Kuranstalten, Kinderbetreuungseinrichtungen, Volksschulen und Horte. Wer aber dort arbeitet, darf die Einrichtungen auch mit einem positiven Test betreten.
  • Arbeiten ist mit positivem Test künftig wieder möglich, wenn eine Maske angelegt ist. Keine Beschränkungen gibt es, wenn am Arbeitsplatz nur aktuell infizierte Personen zusammentreffen. In vulnerablen Settings wie Krankenhäusern ist eine Maske zu tragen.
  • Zu beachten ist, dass die Verkehrsbeschränkungen nicht erst nach einem positiven PCR-Test laufen, sondern bereits nach einem Antigen-Test gelten.

Du kannst Dich vielleicht erinnern, dass ich in diesem Blog immer wieder davon geschrieben habe, dass wir irgendwann mit dem Virus leben lernen müssen oder dass es mehr Eigenverantwortung braucht. Diese Regelungen läuten eine neue Phase in der Pandemiebewältigung  ein, die nun genau beides (nämlich mit dem Virus Leben lernen und in hohem Maß Eigenverantwortung für sich und andere zu übernehmen) von uns erfordert.

Aber diese EIGENVERANTWORTUNG die ist auch gar nicht immer einfach und „fordert“ uns auch. Denn das heißt schon was, nämlich dass…..

  • wir bei Symptomfreiheit auch wieder arbeiten gehen und vielleicht auch unseren Freizeitbeschäftigungen nachgehen können
  • dass wir bei einer Infektion durch Maske tragen oder Abstand halten noch mehr auf unsere Mitmenschen achten müssen, um sie nicht anzustecken und sie damit auch nicht zu Schaden zu bringen
  • und dass wir wieder mehr testen müssen, um nicht durch bewusstes „Nichtwissen“ andere „vulnerable“ Gruppen zu „verletzen“, sondern durch Wissen über unseren eigenen STATUS Klarheit zu haben, ob wir was „anrichten“ können oder nicht
  • Vielleicht heißt es auch für so manche, die Impfung wieder aufzufrischen, um auch das Ansteckungspotential und die Virenlast im Falle einer Infektion zu verringern. Selbstverständlich ohne Verpflichtung!
  • Die neue EIGENVERANTWORTUNG bedeutet schließlich, dass wir die telefonische Krankschreibung wieder nutzen können. Aber das natürlich auch mit der MITVERANTWORTUNG, das Gesundheitssystem und die allgemeine Finanzierung dafür zu nutzen, um eine Krankheit bzw. Pandemie zu bewältigen und nicht, um unter verschiedenen Vorwänden auch ohne Erkrankung in den Krankenstand zu gehen.

Ich persönlich bin froh, dass dieser nächste Schritt in der Pandemiebekämpfung kommt. Ich bin mir aber auch bewusst, dass er von uns allen wieder NEUES und eine UMSTELLUNG verlangen wird und auch nicht allen „zu pass kommt“. Ich bin mir auch klar, dass im Falle einer zukünftig gefährlicheren Virus-Variante einiges wieder zurückgedreht werden könnte. Am Ende ist es aber ein wichtiger Schritt, um sogar bei steigenden Fallzahlen unsere alte NORMALITÄT schrittwiese wieder zurückzuerlangen! Bitte gehe auch Du diesen Schritt zur FREIHEIT mit VERANTWORTUNG für Dich und für Deine Nächsten mit!

Aktuell noch die Coronazahlen aus der Gemeinde

Nach einer Pause wurden gestern die Ausschneidarbeiten bei den Geh- und Radwegen bzw. Siedlungszufahrten fortgesetzt. Es wird alles vereinbarte auch durchgeführt. Bitte noch ein bisserl Geduld.

Bereits vorgestern hatte ich ein beeindruckendes Erlebnis und durfte die Fa. Lisec in Seitenstetten anlässlich eines Besuches unseres Aussenministers Alexander Schallenberg kennenlernen. 900 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten hier am Standort. 1200 sind es weltweit im Unternehmen Lisec. Lisec ist bei der Herstellung von Maschinen für die Verbundglasherstellung Weltmarktführer und hat verschiedenste weltweite Patente und ist ständig dran, immer neue Innovationen umzusetzen. Diskutiert habe ich mit dem Geschäftsführer dann im Anschluss auch noch über das Thema Kinderbetreuung und was für einen derartigen Betrieb wichtig ist, um seinen Mitarbeitern eine optimale Vereinbarkeit von Arbeit und Familie zu ermöglichen. Danke auch für die zahlreichen Inputs und Hinweise. Vor allem auch für die Sichtweise, dass es unter den Gemeinden noch mehr Kooperation braucht, weil es für einen Betrieb wie Lisec nicht wichtig ist, wo das Angebot steht, sondern, dass es das Kinderbetreuugnsangebot überhaupt gibt. Übrigens arbeiten auch aus unserer Gemeinde ARDAGGER zahlreiche Menschen bei Lisec an hochqualifizierten Stellen und einige von ihnen habe ich auch getroffen beim Unternehmensbesuch.

In der nächsten Woche werden wir mit einer interessanten Technik einige Güterwege aber erstmals auch Siedlungsstraßen, wo der Asphalt schon oberflächlich ausgemagert ist, neu belegen. Dabei wird in einem zweistufigen Verfahren eine Bitumen/Sand/Zement Emulsion aufgebracht, die innerhalb einer halben Stunde bereits aushärtet. Das Gemenge wird „Kalt“ aufgetragen und ist in Summe dann nur zwischen 0,5mm und 3cm stark. Also eine Dünnschichtdeckentechnologie, die die Lebensdauer eines Weges entsprechend verlängern kann. Angewendet wird diese Technik kommende Woche in der Siedlung Pfaffenberg, bei der Zufahrt zur Sonnensiedlung über den Hohlweg, in der Stephanistraße in Stephanshart, bei den Güterwegzufahrten Prinz und Dietl (Brachegg und Hausleiten), bei der Zufahrt Brandwiese und bei einem kleinen Stück Sportplatzzufahrt bzw. noch bei privaten Wegen ausserhalb des öffentlichen Sanierungsauftrages. Hier ein Video der Fa. BITUNOVA:

Die Vorbereitungen dafür konnten zumindest in der Pfaffenbergsiedlung (trotz des anfänglich wirklich schlechten Wetters) gestern abgeschlossen werden und dafür darf ich der Arbeitspartie ganz herzlichen DANK sagen! DANKE auch an die ANRAINER, die sich da einigermaßen auch in GEDULD üben mussten!

Vorgesterm bereits standen dann noch einige Betriebsbesuche am Programm: Es war richtig heiß und im Rahmen einer Aktion „blau-gelb“ unserer Landeshauptfrau haben wir als kleines Zeichen des DANKESCHÖNS Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Betrieben Getränke und Eis oder eine Schnitte vorbeigebracht. Hier auf den Bildern u.a. bei der Fa. IBS im Betriebsgebiet und auch den Mitarbeitern im XXXLutz Lager. Danke allen, die uns freundlich aufgenommen haben.

Alles GUTE für Deinen heutigen TAG mit einem Sonnenuntergang aus Winkling – fotografiert gestern abend von Franz Schörghuber. Damit einen gute und schönen TAG!

 

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