Ardagger – Frühstücksnews – Montag, 26.9.2022

Sehr geehrte Gemeindebürgerin! Sehr geehrter Gemeindebürger!

Das Kirtagswochenende ist vorüber und hat wieder einmal begeistert. Es war nicht das übertrieben strahlende Wetter, es war vielmehr herbstlich – aber es hat ausgehalten – und der leichte Regen hat entgegen allen Wettervorhersagen erst in der Nacht nach dem Kirtagsonntag eingesetzt. Wir haben uns über so viele Gäste enorm gefreut – schon der Samstag war „stark“ und auch am Sonntag haben tausende den Kirtag besucht. So viele fröhliche Gesichter und so viele Menschen, die den Kirtag einfach wieder genossen haben, haben wir gesehen. Wir haben uns über jede und jeden riesig gefreut, weil das allen, die hinter den Ausschanken, bei den Hendlgrillern oder auch hinter den Ständen und Fahrgeschäften, bei den Parkplätzen und in den Zelten stehen, der schönste DANK ist, wenn´s läuft und alle zufrieden sind! Und ich möchte die vielen hunderten Helferinnen und Helfer und alle, die schon lange vorbereitet haben oder auch für die Sicherheit am Kirtag gesorgt haben, besonders hervorheben. Ohne sie alle wäre der Kollmitzberger Kirtag nicht möglich. DANKE für viele wunderbare Stunden, die sie allen bereitet haben!

Abschließend noch die Fakten noch zum Kollmitzberger Kirtag 2022:

  • 300 Stände
  • 4 große Festzelte
  • ca. 28.000 Gäste an allen beiden Tagen zusammen und inklusive Abendveranstaltungen
  • 6km Wege durch die Standlgassen
  • und das alles mit RUNDUM Panoramablick auf 465m Seehöhe über dem Mostviertel und Donautal

Hier noch direkt einige ausgewählte Bilder vom Kirtagswochenende >> mehr hier auf google Fotos

(c) Zechmeister

(c) Christine Keusch
(c) Karin Ebner
(c) Philipp Gutlederer

Aber auch wenn fröhlich gefeiert wird, so bleibt das Leben nicht stehen. Bereits vorige Woche ist Josefa Amon aus Winkling – ebenfalls KG Kollmitzberg – verstorben. Ich darf hier auch noch einmal ehrend an sie erinnern. Das Begräbnis hat bereits vorige Woche am Donnerstag stattgefunden.

Unsere Musikkapellen sind wieder unterwegs in den Gretzln und Rotten bei Haussammlungen. In Stephanshart war am Freitag der Musikverein in Pfaffenbach und hat auch bei mir zu Hause einen Besuch abgestattet. DANKE für´s AUFSPIELEN und DANKE, dass sie – wie auch alle anderen Musikvereine in unserer Gemeinde – unsere Feste und Feiern stets exzellent umrahmen.

 

Die Kampfmannschaft I der SG Ardagger/Viehdorf hat in der 1. Landesliga am Samstag auswärts gegen Gloggnitz gewonnen und festigt gerade den 3. Tabellenplatz. Die Kampfmannschaft II in der 2. Klasse Yspertal hat am Sonntag ebenfalls gewonnen und liegt nun auf dem 4. Tabellenplatz.

 

In ARDAGGER Markt muss die neue „Halfpipe“ im Poldergraben hinter dem Donauwellenpark noch asphaltiert werden…. – aber die Kinder nutzen sie schon fleissig. DANKE an die Landjugend nochmals für das tolle Projekt! (Film (c) Alexandra Schnabel)

Nach der Party ist „vor der PARTY“ könnte man nach dem Kirtagswochenende sagen. Am Samstag, den 8. Oktober (also in 14 Tagen) geht´s auf jeden Fall im Ita Stadl in Stift Ardagger mit der FLASHOVER Party der Feuerwehr Stift Ardagger wieder voll ran. Also schon mal frühzeitig zur Info:

Damit noch eine Vorschau auf die Veranstaltungen dieser Woche:

Do. 29. BLUATSCHINK Familienkonzert
Fr. 30. – 01. Umtauschbasar für Kindersachen
Fr. 30. Heimspiel SCU Ardagger/USV Viehdorf – 1. Landesliga NÖ
Sa. 01. – 30. Kürbis & Edelbrand im MostBirnHaus
Sa. 01. – 02. Herbstmarkt der Hobbykünstler

Schließlich zum Schluss eine ZUSAMMENFASSUNG der Rückmeldungen, die ich nach den Freitag Frühstücksnews auf den Gedankenanstoss „30km/h – mehr DEKORATION denn echte EINSCHRÄNKUNG….!!!???“ bekommen habe. Auf Facebook wurden in den Kommentaren ähnliche Sorgen, dass die 30km/h Regeln nicht eingehalten und teilweise enorm überschritten werden, aus der Weinbergsiedlung, aus der Holzhausensiedlung, aus dem Ortsbereich Stephanshart und aus der Zufahrt zur Sonnensiedlung gemeldet und das sind wahrscheinlich noch nicht alle, wo es auch Probleme gibt. Von den meisten wurden vor allem Kontrollen und Strafen für die Verursacher gewünscht. Einige Vorschläge, die mir direkt übermittelt wurden, gehen vor allem in Richtung RADARÜBERWACHUNG und folglich entsprechende ZAHLUNGEN durch die Verursacher. Ein Landwirt, der mir geschrieben hat, ersucht von weiteren Verengungen und Schwellen Abstand zu nehmen, weil das einfach mit den immer schwerer werdenden Erntegeräten nicht machbar sei. Und eine Person hat mir geschrieben, dass er glaubt, dass die Behörden allzu leichtfertig mit Baustelleneinschränkungen und Schilderaufstellen umgehen. Diese sollten nur wirklich während der Arbeiten und nicht tage- und wochenlang davor und danach stehen. Genau das würde nämlich zur „Ignoranz“ durch die Autofahrer führen, denn wenn „die 30er Tafeln meistens(*) unnötig herum stehen, wird die Geschwindigkeitsbegrenzung auch nicht eingehalten.“ schreibt er.

Mein Resumee und ich freue mich auch dazu wieder um Deine Rückmeldungen:

  • 30km/h nur dort aufstellen, wo es auch geboten ist. (Keine Sorge – 30km/h gilt bei uns in allen Siedlungsstraßen und das auch weiterhin!) Und das gleiche gilt auch für 50km/h und 70km/h auf Überlandstraßen.
  • Wo diese Geschwindigkeitsbeschränkungen stehen, dann müssen sie aber auch eingehhalten weren und das muss möglich sein, es auch mit STRAFEN zu exekutieren!
  • Mobile Radarüberwachung wäre dazu auch in Siedlungen ein mögliches Mittel, wenn diese Möglichkeit der Gemeinde vom Bund zugestanden würde.
  • Einengungen und Schwellen sollten nur im äussersten NOTFALL angewendet werden, weil es auf öffentlichem GUT ja nicht um Verhinderung einzelner Verkehrsteilnehmer (Erntemaschinen) oder Erschwernis der Straßenpflege (Schneeräumung) oder Sicherheitshindernisse für Radlfahrer usw. geht, sondern um EINHALTUNG der Geschwindigkeitsbeschränkungen!

Und nachdem es wohl für die gewünschte Überwachung – auch in Siedlungsbereichen – nicht genug Polizisten gibt, aber die entsprechende TECHNIK (mobile RADAR) wohl mittlerweile auch leistbar für die Gemeinden geworden sind, muss aus meiner Sicht daraus abgeleitet der nächste Schritt sein: kleine mobile RADARANLAGEN und die Möglichkeit aufgrund deren Messdaten auch STRAFEN für registrierte Übertretungen einzuheben und diese Möglichkeit vor allem auch den Gemeinden auf Gemeindestraßen zu überantworten! Oder noch besser: es fahren gleich alle nur mehr das, was erlaubt ist!?

(c) Schildercity. Text abgeändert

Nach dem Kirtagswochenende nun nochmals alles GUTE  für den heutigen Montag und die gesamte kommende Woche und vielleicht geht sich Dein Tag zeitlich auch aus, wenn Du mit „angepasster“ Geschwindigkeit unterwegs bist. DENK DRAN!

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