Ardagger – Frühstücksnews – Mittwoch, 2.11.2022

(c) Franz Schörghuber

Sehr geehrte Gemeindebürgerin! Sehr geehrter Gemeindebürger!

Bis gestern 1.11.2022 sind für den nächstjährigen VP Ardagger Jahreskalender von über 30 Fotografinnen und Fotografen fast 200 Bilder eingeschickt worden. Herzlichen DANK. Nun erfolgt die Auswahl und dann der Druck, so dass der Kalender bis vor dem Jahreswechsel an alle Haushalte der Gemeinde ausgetragen werden kann. Die Kalenderblätter werden auch kommendes Jahr wieder die Müllabfuhrtermine und wichtige Feste im Jahreskreis enthalten. >> alle bisher eingereichten Bilder, sortiert nach Namen der Einreicher findest Du hier. Hier noch das Cover und ein Kalenderblatt als Vorschau:

Die Baustellen in der Gemeinde „verzögern“ sich diese Woche leider etwas: Als nächstes steht der Abbruch des Infohauses im Donauwellenpark an. Das wird aber erst gegen Ende dieser oder Anfang nächster Woche durchgeführt. Falls Du Dachziegel oder anderes Material brauchst, das ansonsten entsorgt werden muss, so ist das kostenfrei verfügbar. Allerdings muss es selbst abgebaut oder entnommen werden. Bitte bei Interesse am Gemeindeamt zur Abklärung, was verfügbar ist, anfragen! Die Materialen müssen aber spätestens diese Woche entnommen werden…..

Joachim Pressl – Ein junger „Einzelunternehmer“ – hat in Ardagger nun nach seiner Ausbildung das Gewerbe der FOTOGRAFIE, der VIDEOHERSTELLUNG und auch des WEBDESIGNS angemeldet. „Ein Porträt, ein Gruppenfoto, vielleicht ein Logo oder auch ein kurzes Imagevideo für Dich oder Dein Unternehmen. Dieses und noch einiges mehr kann er als Fotograf gerne für Dich gestalten.“ schreibt er auf seiner neuen Homepage. Mehr erfährst Du auf >> www.joachim-pressl.at

Wenn wir schon beim Internet sind, ein Hinweis auf die Funktion „Google Street-View“. Das ist auch in unserer Gemeinde mittlerweile ziemlich aktuell mit letzten Daten vom Juni 2022. Zunächst „WAS ist STREETVIEW?“: Mit Street View stellt google unsere Umgebung auf Google Maps virtuell dar. Dabei kommen Millionen von Panoramabildern zum Einsatz, die mit eigenen Street View Fahrzeugen gemacht werden. Teilweise stammen die Bilder aber auch von Beitragenden. Ein neuer Weg rund um den Globus die Welt zu entdecken, auch wenn man zu Hause vor dem Bildschirm sitzt. Oder auch ein Weg Menschen, die ganz woanders sind, unsere Welt zu zeigen und zu erklären……

Denk bitte immer mit, wenn Du google oder auch andere kostenfreie Angebote im Internet oder in sozialen Medien nutzt: Dahinter stecken privatwirtschaftlich ausgerichtete Unternehmungen ohne behördlichen Auftrag. Sie halten natürlich den gesetzlichen Rahmen ein (den die EU übrigens mit dem european data act und dem european governance data act gerade neu definiert), sie haben einen enorm hohen Servicelevel aber letztlich keine Verpflichtung, diese Dinge zu machen bzw. definieren sie selbst, wie und wo sie Aufnahmen machen und welche Services oder bspw. auch „Routingdaten“ sie zur Verfügung stellen…..;  Hier einige Sreenshots von teilweise sehr aktuellen Aufnahmen aus unserem Gemeindegebiet. Das Aufnahmedatum siehst Du immer links oben….; Und ganz unten noch die Karte, wo in unserer Gemeinde schon „Befahrungen“ erfolgt sind:

 

 

 

Und damit nochmals ein Wort zur TRANSPARENZ – im Internet und auch generell in der Gesellschaft: Natürlich ist oberste Transparenz ein „Zug unserer Zeit“ und wenn es um öffentliche Gelder geht oder auch um Nutzung von Daten, damit „die Welt besser“ oder „leichter organsierbar wird“ und „das Leben für die Menschen einfacher wird“, dann wird Transparenz von jeder Nutzerin und jedem Nutzer zurecht gewünscht und eingefordert!!! Unter anderem auch um diese Transparenz zu gewährleisten, um Missbrauch hintanzuhalten und den Weg öffentlicher Steuergelder jedes einzelnen von uns nachverfolgbar zu machen, stellt die Bundesregierung immer mehr Daten von Förderungen und der Ausschüttung öffentlicher Mittel ins Internet. So geschehen auch jüngst erst wieder mit den Auszahlungsbeträgen im Rahmen der CORONA-HILFE für die Wirtschaftsbetriebe und Vereine oder schon seit längerem bei den Förderungen für die Landwirte; Und in Zukunft wahrscheinlich auch bei vielen weiteren Daten. Ein sogenanntes „Informationsfreiheitsgesetz“ wird seit Jahren diskutiert, das dann auch mit sich bringen wird, dass Daten aus der Verwaltung – u.a. auch aus dem Gemeindebereich, die von allgemeinem öffentlichen Interesse sind, für jede und jeden von überall her einsehbar sein werden. Es spiesst sich zwar noch an Details, weil es für die Gemeinden auch eine Frage des Aufwandes ist, aber der Zug fährt in diese Richtung!

Allerdings müssen wir in der Gesellschaft gemeinsam garantiert mehrere Dinge lernen – je mehr Daten offen gelegt sind und für jede/n einsehbar sind:

  • NEID und MISSGUNST auszulösen kann nicht die Absicht des Gesetzgebers sein und auch nicht unser Ziel als Gesellschaft! Leider haben wir in den letzten Tagen aber erlebt, dass einige die CORONA-Förderdaten am Transparenzportal nur als „Sensationsgeschichte“ sehen und herumposaunen: „Hast schon gesehen, was der oder die gekriegt hat……?“ Ohne zu hinterfragen, was der oder diejenige an Umsatz- und Ertragseinbrüchen hatte, wieviele Mitarbeiter beschäftigt sind oder waren, wie schwierig die Zeit der Überbrückung war und dass einige sogar um ihre Existenz bangen mussten und sie es nur mit den Unterstützungen geschafft haben, dass sie die Arbeitnehmer auch jetzt noch beschäftigen können.
  • OFFENLEGUNG wird bedeuten, dass auch eigene DATEN über kurz oder lang offen gelegt sind: Gerade in Folge des zukünftigen Informationsfreiheitsgesetzes, das ja zum Ziel hat, Daten der Verwaltung von allgemeinem öffentlichen Interesse, transparent zu machen.  In Folge dieses geplanten Gesetzes ist möglicherweise dann auch irgendwann einmal Einsicht in Abgabendaten, in Bauamtsdaten oder in Vertragsdaten im Verhältnis mit der Gemeinde oder der öffentlichen Hand nicht mehr auszuschließen. Wir sollten alle zusammen damit wohl kein Problem haben, weil ja überall – für die Verwaltung, wie auch für den Einzelnen – die gleichen Gesetze gelten und jede und jeder nach bestem Wissen und Gewissen arbeitet und handelt. Aber der Glaube, dass „ich mir dann anschauen kann, was andere bekommen“ oder die Meinung, „dass es nur darum geht, der Verwaltung auf die Finger zu schauen, ob sie richtig oder falsch arbeitet“, muss wohl um das Bewusstsein erweitert werden, dass andere dann unter gewissen Umständen auch meine Daten anschauen können oder zumindest Rückschlüsse auf mich und meine „Verhältnisse“ ziehen könnten…….; Nimm nur das Beispiel google Street View: Da richtet die Kamera auf dem Autodach auch jetzt schon so manchen Blick in den einen oder anderen Garten, der dann „weltweit“ sichtbar ist……..

Mir ist das wichtig dass klar ist, dass TRANSPARENZ, OFFENHEIT und OFFENLEGUNG eine Gesellschaft erfordert, die damit RICHTIG umgehen kann, die sich damit ständig weiterentwickelt und die NICHT zur gegenseitigen JAGDGESELLSCHAFT wird! DATEN und WISSEN bedeutet auch enorme VERANTWORTUNG für uns alle, die wir etwas wissen. Wir können mit unserem DENKEN und HANDELN schon jetzt in Vorbereitung auf eine immer transparentere Gesellschaft zu dieser Verantwortung etwas beitragen. Und das beginnt schon bei den WORTEN, die wir über andere sprechen…….!

Eine Suchmeldung noch wegen einer zugelaufenen Katze  in der Pfaffenbergsiedlung: Eine Rot-weiße junge Katze ist in Pfaffenberg einem Haus zugelaufen und sucht nun ihre/n BesitzerIn. Wenn sie Dir abgeht, bitte Infos: SMS an 0660/679 03 93

Katrin Dattinger aus Stephanshart hat mir im Zuge der Kalenderbilder auch dieses Bild von historischen Werkzeugen geschickt. Ganz gut, diese gute alte Zeit wieder einmal zu sehen, angesichts der Digitalisierung und Technisierung:

Wenn Dich als Entscheidungsträger oder Interessierter die Zukunft des WOHNENS bewegt, dann kann ich Dir das 74. Symposium „die Zukunft des Wohnens“ empfehlen:

 

 

 

 

 

Vielleicht erinnerst Du Dich an das Fest „Donaugrenzen im Fluss“, das wir vor rund 10 Jahren gefeiert haben. Bei der Jahreskalenderbesprechung für 2023 – die hat am vergangenen Freitag stattgefunden – wurden einige interessante Ideen für Festveranstaltungen rund um das 1200 Jahr Jubiläum – der erstmaligen Erwähnung des Landstriches ARTAGRUM 2023 – entwickelt: Neben dem üblichen Jahresveranstaltungsprogramm gibt es die Überlegung zu einem gemeinsamen Blasmusikkonzert aller 4 Kapellen an einem besonderen Ort. Und eben auch das bereits einmal stattgefundene Fest „Donaugrenzen im Fluss“ könnte wieder aufleben, war die Idee. Nachdem Ardagger´s Geschichte eng mit der Donau und dem Handel an der Donau zusammenhängt, wäre dieser kulturelle Austausch mit den Kulturen entlang der Donau sicherlich wieder interessant. Als kleiner „Appetizer“ einige Bilder von vor 10 Jahren. Damals waren u.a. Bulgarien, Kroatien und Ungarn vertreten und auch Partner aus Bayern……:

 

 

 

 

Nochmals zur Erinnerung einige Jobangebote von HEITEC im Betriebsgebiet:

Das Mostbirnhaus hat jetzt die Öffnungszeiten des Shops schön zusammengefasst. Und ausnahmsweise wird auch für den Frühschoppen bis Weihnachten an 2 Sonntagen geöffnet sein: Am 27.11 und am 11.12 vormittags. Eine gute Gelegenheit, auch am Sonntag nach der Messe mal im Mostbirnhaus zu einem gesellschaftlichen Austausch vorbeizukommen!

Schließlich noch einige Pressemeldungen:

  • aus dem STANARD: Harvard-Ökonom Kenneth Rogoff sagt: „Der Staat druckt Geld und alles wird gut. Mit dieser Idee ist es vorbei“ >> liest Du hier
  • Über das VErbot von Verbrennermotoren in PKWs ab 2035 wurde in den letzten Tagen viel diskutiert. Was wirklich kommt und was „Mächen“ sind, schreibt FOCUS. DE >> die liest es hier
  • Und Du versuchst es  sicherlich auch – das MULTITASKING!? Was das Gehirn wirklich kann und wo es kläglich scheitert, schreibt die FAZ auf LINKEDIN >> details dazu hier

Alles GUTE für Deinen heutigen ALLERSEELENTAG!

(c) Franz Schörghuber
(c) Franz Schörghuber

 

 

Kommentar verfassen