Ardagger – Frühstücksnews – Freitag, 18.11.2022

Sehr geehrte Gemeindebürgerin! Sehr geehrter Gemeindebürger!

Heute zu Beginn einige Einladungen für´s Wochenende. Ganz besonders zum diesjährigen Hobby-, Kunst- und Handwerksmarkt in Ardagger Markt! Nach 2 Jahren Pause findet er erstmals wieder statt. Viele Aussteller, die Du schon kennst, sind wieder mit dabei. Viele sind aber auch neu dazugekommen. Danke schon jetzt ganz besonders allen Marktbewohnerinnen und -bewohnern. Sie haben teils ihre Häuser wieder geöffnet und nehmen 2 Tage lang „den Sonderzustand“, dass der Markt einfach für den Weihnachtsmarkt „gesperrt“ ist in Kauf! Herzlichen DANK dafür. Ganz besonders Danke an das Gasthaus Schiffsmeisterhaus, das rundherum und in der gesamten Gaststube, im Gwölb und im Hof Austellungsfläche ist. Danke an das Gasthaus Stöger, die im Saal und im Hof und Heurigenbereich Austellungsflächen haben. Danke an die Fa. Froschauer und Silvia Lechner für Ausstellungsflächen und Danke auch den Bewohnerinnen im Betreubaren Wohnen, das auch Räume zur Kinderbetreuung zur Verfügung stellt. Schließlich noch DANKE auch allen Privaten für die Öffnung und Nutzungsmöglichkeit von Räumen – ua. auch an die Fam. Heribert und Maria Lettner, die das Untergeshoss für die Jäger geöffnet haben. Die nun auch endgültig in allen Details fertige neue Marktgestaltung wird auch einige Veränderungen bei der Standaufstellung bringen. Lass Dich da überraschen. Die Alpakas, wenn Du sie suchst, soviel kann ich Dir schon verraten: Die werden diesmal im Hof des Gasthauses Schiffsmeisterhaus zu finden sein. Danke noch für die Gesamtorganisation an den Aktiv Club Ardagger. Herzlich willkommen beim Hobby-, Kunst- und Handwerksmarkt in Ardagger Markt morgen am Samstag und übermorgen am Sonntag! Hier nochmals die Einladung und einige Bilder aus den letzten 10 Jahren Hobby-, Kunst- und Handwerksmarkt….:

Ebenfalls eine herzliche Einladung für den Sonntag darf ich nach Stift Ardagger aussprechen. Die Pfarre lädt dort nach der Messe zum traditionellen Naschmarkt:

In den nächsten Tagen wird´s laut Wetterbericht – nun auch erstmals etwas kälter. Sogar Frost und Schnee könnte in Sicht sein. In der aktuellen Gemeindezeitung, die nun auch in den Haushalten in der Druckversion angekommen ist, liest Du unsere BITTEN zur Vorbereitung auf den Winter mit Schneestangen, Gehsteigräumung und vielem mehr…. – aber auch Tipps wie Wasserabdrehen im Garten, Winterreifen montieren, frostgefährdete Pflanzen einwintern usw. >> hier geht´s nochmals zur aktuellen Gemeindezeitung.

Für viele beginnt nun auch wieder die Zeit des Vogelfütterns. auch dazu gibt´s tipps. U.a. >> hier auf unserer Gemeindehomepage. Und da liest Du auch , wie Du Vogelfutter selbst machen kannst. Die Aktion „Natur im Garten“ bietet dazu am Montag, den 18.11. um 18.00 auch ein Seminar an. >> hier geht´s zum ONLINE WEBINAR.

Bei der Baustelle Kirchfeld haben sich die Arbeiten gestern durchaus „schwierig“ entwickelt, weil wieder einmal die alten Pläne nicht mit der Realität übereingestimmt haben…..: Es musste daher die gesamte Straße aufgegraben werden. Auch heute bitte ich noch um Verständnis, dass es zu kleineren Wartezeiten kommen wird. Am Wochenende wird es notwendig sein, auch Straßenabsperrung stehen zu lassen. Bitte auch nochmals um VORSICHT generell beim Fahren in diesem Bereich!

Einen weiteren finanziellen Erfolg hat es gestern bei Verhandlungen des Österr. Gemeindebundes mit der Bundesregierung gegeben: Die monatelange Forderung, die Gelder der Impfprämie, die nicht ausgegeben wurden, bei den Gemeinden zu belassen, die wurden nun erfüllt. Du kannst Dich vielleicht erinnern: Der Bund hatte damals als die Impfpflicht kurzzeitig eingeführt worden war, den Gemeinden in ganz Österreich insgesamt rund 75 Mio. angewiesen, damit sie lokale Impfkampagnen durchführen. Nach Abschaffung der Impfpflicht haben die Gemeindevertreter nun monatelang gefordert, dass die Gelder bei den Gemeinden verbleiben können und für Maßnahmen zur Abfederung der Energiekosten usw ausgegeben werden dürfen. Für Ardagger geht´s da um rund € 26.000,–; Und dieses Geld können wir nun im kommenden Budget für Projekte auch einplanen, weil es  nicht mehr an den Bund zurückgezahlt werden muss. Im Mostviertel hat das Geld übrigens keine Gemeinde für Impfwerbung ausgegeben, sondern es bis zur nun vorliegeneden Entscheidung liegen gelassen.

Wie wir strategisch und langfristig die Energiewende schaffen, dazu hat gestern Prof. Dr. Christian Helmenstein vom Institut Economica aus Wien in St. Pölten einen Vortrag gehalten. Einige Details daraus, weil sie vielleicht auch für Dich für das Gesamtverständnis zukünftiger gesamtgesellschaftlicher Entscheidungen von Interesse sind und eine Feststellung vorab: Ein Ende der Abhängigkeiten von Gas und Öl ist langfristig unbedingt erforderlich. Einerseits weil damit der CO2 Ausstoss eingebremst werden kann. Andererseits aber auch, weil die Konflikte der letzten Monate nochmals augenscheinlich gezeigt haben, dass wir mit diesen Abhängigkeiten von Ländern ausserhalb Europas – spätestens in Konfliktsituationen hochgradig „erpressbar“ sind. Und das sagt Prof. Helmenstein dazu:

  • Man muss bei der Entscheidung für neue Energieträger in jedem Fall die finanziellen Realitäten erkennen, wie viel verschiedene Energieträger nämlich nicht nur bei der Installation, sondern auch im laufenden Betrieb kosten. Wasserstoff zum Beispiel ist in der Produktion eine der teuersten Energiequellen.
  • Grosses Thema wird über kurz oder lang auch das CO2 Dumping werden; Also Maßnahmen, um CO2 aus der Atmosphäre zu holen. Mit Pyrolyseverfahren sieht der Ökonom zukünftige Möglichkeiten, dies auch im Kleinformat und lokal zu tun und dabei noch Energie zu gewinnen.
  • Energieabhängigkeiten entstehen übrigens auch schon bei der Herstellung der Anlagen und Anlagenteile. Am Beispiel der PV Anlagen Module hat er eindrucksvoll dargestellt, dass weiterhin eine internationale Zusammenarbeit unabdingbar sein wird. Beispielsweise hat China die eindeutig größten Modulherstellungskapazitäten aufgebaut. Auf der anderen Seite sind viele technische Teile wie Wechselrichter u.a. verstärkt in der Hand der europäischen Industrie.
  • Am Ende wird die Frage sein, welche Energieträger werden dann unsere zukünftigen sein? Und da hat Prof. Helmenstein eine Auflistung gemacht, die von sehr vielen lokalen kleinen Energieerzeugungssysteme ausgeht und die aus seiner Sicht „Zukunft“ haben:

Aber von der noch fernen Zukunft wieder in die Realität des JETZT: Da hat die Bundesregierung nun für alle Anti-Teuerungsmaßnahmen, die seitens des Bundes gewährt werden, einen ENTLASTUNGSRECHNER erstellt. Du kannst hier Deine Monatsgehalt eingeben und verschiedene Eigenschaften und siehst auf einen Blick, was Du bekommen hast oder noch bekommen wirst. Am ende wirft Dir der Rechner Deine Gesamt-Entlastung aus. ACHTUNG: Nicht berücksichtigt sind hier Landesunterstützungen, wie der blau-gelbe Strompreisrabatt u.a. >> hier geht´s zur ONLINE Anwendung

Abschließend wünsche ich Dir ein schönes Wochenende. Heute noch einen angenehmen Freitag und ich freue mich, wenn wir uns vielleicht beim diesjährigen Hobby-, Kunst- und Handwerksmarkt sehen! Alles GUTE!

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