Ardagger – Frühstücksnews – Donnerstag, 23.2.2023

Sehr geehrte Gemeindebürgerin! Sehr geehrter Gemeindebürger!

Der Frühling hat in den letzten Tagen schon einmal “aufgezeigt” und damit Du Deinen Garten im Lauf des März richtig vorbereiten kannst, gibt´s von Natur im Garten jeden Montag und Mittwoch immer um 18.00 Uhr einen “Gartentipp des Tages”! Die Tipps sind jeweils noch 24h nachseh- und nachhörbar!

Eine ganz andere Art der Weiterbildung verfolgt die Moststraße. Am Montag, dem 27. März ist Dr. Christian Mikunda zum Thema “Inszenierte Orte” an der Moststraße eingeladen. Er spricht über faszinierendes Storytelling, stimmige Image-Signale, präzise Hochgefühle und reibungslose Orientierung.
Dr. Christian Mikunda ist ein Großmeister der Wirkungssteigerung. Er berät Flughäfen und Handelskonzerne, Fernsehanstalten, Museen und Weltausstellungen, entwickelt Brandlands und Shopping Malls und findet den „roten Faden“ für Städte und Regionen. Wenn Du dabei sein willst, dann Anmeldung bitte bei der LEADER-Region Tourismusverband Moststraße, Mostviertelplatz 1/1/4, 3362 Öhling, Mobil: 0676/4837882; Preis: ca. 65€ pro Person (je nach Teilnehmeranzahl kann sich der Preis verändern)

Und hier gibt´s noch “KURZSTATEMENTS” von Christian Mikunda schon mal zum Voraushören oder auch, wenn Du Dich einfach im Internet weiterbilden willst:

Aus der Gemeinde darf ich Dir berichten, dass unser Mitarbeiter Andreas Naderer gestern den ersten Teil der Dienstprüfung – den schriftlichen Teil erfolgreich absolviert hat. Herzliche Gratulation!

Bei den Glasfaserbaustellen Gigerreith/Gschirm in Amstetten und Ennsfeld in Viehdorf sind die Grab- und Verlegearbeiten am Abschluss! Jetzt wechseln die Bauparteien. Die Partie “Hinterholzer” wird in den kommenden Tagen den Bauteil Koplarn/Schimming beginnen. Die Partie “Affengruber” wechsel nach Brachegg/Pfaffenberg, wo eine Verbindungsleistung im Zuge einer Netz NÖ. Verkabelung hergestellt wird. Ich darf nochmals bei den Anrainern der Baustellen ganz ganz herzlich DANKE sagen. Es war sicherlich teilweise sehr nass, es war aber jetzt ausserhalb der Vegetationsperiode sicherlich leichter möglich, diese Tätigkeiten durchzuführen. Am Ende steht überall das Ziel und auch Ergebnis, dass bald alle – auch im ländlichen Raum und auch, wenn es kilometerlanger Leitungen querfeldein braucht, mit ultraschnellem Glasfaserinternet angeschlossen werden.

In meiner Funktion im NÖ. Gemeindebund standen gestern Informations- und Begleitgespräche rund um den zur Verhandlung anstehenden Finanzausgleich an. Und weil “ohne Geld keine Musik” auch für die Gemeinden gilt, habe ich gemeinsam mit Mitarbeitern im Gemeindebund versucht, vor allem für die Themen Grundsteuer, Grunderwerbsteuer und Grundbuchseintragungsgebühr bei Mitverhandlern in Wien das “Bewusstsein zu schärfen”. Diese Abgaben, die bei Grundstückserwerb (Grunderwerbsteuer und Grundbuchseintragungsgebühr) oder eben für laufenden Grundbesitz (Grundsteuer) zu bezahlen sind, machen einen wesentlichen Einnahmensanteil der Kommunen aus und sind ausschließliche Gemeindeabgaben. Da es in der Natur der Sache liegt, dass Verantwortungsträger auf anderen politischen Ebenen auch immer wieder Begehrlichkeiten auf derartige Abgaben erheben oder auch gleich ihre Abschaffung fordern >> hier ein Beispiel – was übrigens zunächst einmal bei den Menschen gut ankommt – aber auch hinsichtlich “Zielerreichung” hinterfragt werden muss und am Ende ein ständiger Einnahmenentfall die öffentliche Hand irgendwann einmal nicht mehr handlungsfähig macht……. Denn wie gesagt “ohne Geld ka Musi….” braucht´s diese intensive Diskussion mit Verantwortungsträgern im FAG!

Wir haben gestern dann noch die Idee des “Kommunalsteuersplittings” eingebracht: Also eine Überlegung, dass die Mitarbeiter bezogenen Abgaben dann, wenn Menschen im “Homeoffice” sind, in der jeweiligen “Homeofficegemeinde” bezahlt werden sollen und nicht mehr am zentralen Firmenstandort. Das wäre vor allem auch für die Gemeinden im ländlichen Raum eine Hilfe und wäre auch eine weit gerechtere Steueraufteilung. Und schließlich haben wir auch die Ausweitung der “Gebrauchsabgabe” auf Telekommunikationsleitungen eingefordert. Eine “Gebrauchsabgabe” ersetzt den Gemeinden derzeit bei Stromleitungen, Wasserleitungen, Kanalleitungen u.a. Einbauten und Benützungen des öffentlichen Gutes die Schäden, die durch diesen “Gebrauch” auftreten, wie Künettensetzungen oder erhöhten Grabaufwand, wenn da viele Leitungen drin sind……; Die Telekommunikationsleitunsleitungen sind bisher – weil das damals ein “Monopol des Staates” war, davon ausgenommen gewesen. Da sich jetzt ein enormer Wettbewerb der Glasfaserleitungen abspielt, erscheint uns eine derartige Abgabe mehr als gerecht und ermöglicht den Gemeinden früher wieder eine Erneuerung von aufgegrabenen Straßen und Abdeckung des entstanden Mehraufwandes.

Ich verstehe, dass man als Einzelbürger und Zahler das Thema “Abgaben und Steuern” zunächst einmal ganz anders wahrnimmt und vor allem einmal nichts oder halt möglichst wenig zahlen will. Aus meiner nun langjährigen Sicht – zumindest der Gemeindeverwaltung – kann ich Dir sagen: Die immer steigenden Leistungen, die die Gemeinden für die Menschen zu erfüllen haben und die auch von verschiedenen gesellschaftlichen Interessensgruppen eingefordert werden, müssen auch bezahlt werden. Und der Staat und schon gar nicht die Gemeinden haben eine Gelddruckmaschine im Keller stehen……; Alles, was wir uns “gesellschaftlich anschaffen” oder als Leistungen von den Gemeinden erwarten, zahlen wir uns alle am Ende wieder selber.

Und weil wir´s uns alle selber zahlen (direkt oder indirekt eben über Steuern) bin ich auch bei den Ausgaben immer sehr vorsichtig und weiss, dass SPAREN in der öffentlichen Hand, dass REFORM in der Verwaltung, dass auch ein ständiges Hinterfragen der Leistungen…. (ist dieses Schild wirklich notwendig? muss hier auch noch eine Laterene hinkommen? kann bei diesem oder jenem Bau nicht auch was gespart werden? können wir durch eine PV Anlage vielleicht unseren eigenen Strom herstellen? ist die zusätzliche Kraft in der Schule wirklich notwendig?)….erforderlich ist!!!;  Nur das kann die Steuerquoten “einbremsen” oder “Sicherstellen”, dass mit “weniger Einnahmen” auch noch die geforderten Leistungen erbracht werden! Aber derartige Fragen sind “hart” zu uns in der “Verwaltung” und zu uns allen im “Gemeinwesen” Gemeinde und auch zu den Leistungsempfängern. Umso mehr müssen wir uns die Fragen des SPARENS und der EFFIZIENZ und damit auch der VERÄNDERUNG immer wieder stellen und wir müssen andererseits auch Steuern wieder mehr als das verstehen, was sie sind: Ein (MEIN) Beitrag, dass diese Gemeinschaft Staat, Land oder Gemeinde in der ich lebe, auch funktioniert und mir alle möglichen Leistungen bietet, die ich allein nicht herstellen und schaffen könnte!

Heute geht´s im NÖ. Gemeindebund übrigens zu einem nächsten “politischen” Thema, das die Gemeinden – vorerst speziell nur im Osten unseres Bundeslandes – bewegt: Der WINDKRAFTAUSBAU…..! Aber dazu vielleicht dann morgen hier mehr!

Ich hab grad überlegt: Passt heute ein Spruch des Tages zum Thema Steuern oder zum Thema Garten besser. Ich hab mich angesichts des nahenden Frühlings für den GARTEN entschieden. Dieter Kienast – ein schweizer Landschaftsarchitekt – sagt “Der Garten ist der letzte Luxus unserer Tage, denn er fordert das, was in unserer Gesellschaft am kostbarsten geworden ist: Zeit, Zuwendung und Raum.”

Alles GUTE für Dich und Deinen TAG und nimm Dir in diesem Sinn Zeit, schaff Zuwendung und nutze den Raum!

 

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