Ardagger – Frühstücksnews – Mittwoch, 10.5.2023

(c) Katrin Dirnberger

Sehr geehrte Gemeindebürgerin! Sehr geehrter Gemeindebürger!

Für Hausbesitzer wohl alle 4 Wochen eine der wichtigsten Informationen heute ganz am Beginn: Morgen am Donnerstag, den 11. Mai 2023 ist RESTMÜLLABFUHR:

Und was die nächsten Termine in der Gemeinde anlangt auch gleich eine Vorschau:

Fr. 12. Heimspiel SCU Ardagger/USV Viehdorf – 1. Landesliga NÖ Kampfmannschaft SCU Ardagger/USV Viehdorf
Sa. 13. Firmung aller 4 Pfarren in Ardagger Stift Pfarre Stift Ardagger
Sa. 13. Palettenparty Landjugend Ardagger

Die Palettenparty ist da am kommenden Samstag – speziell für die Jugendlichen aber gerne auch für jung gebliebene Erwachsene – ein Highlight  im Partykalender des Jahres. Die Veranstaltung hat sich mittlerweile weit über unsere Gemeinde hinaus zum Magneten entwickelt, wo man einfach dabei sein muss. Hier eine herzliche Einladung, die ich Dir stellvertretend für die Landjugend Ardager, die ja Veranstalter ist, weitergeben darf! Obmann Rafael Haas und das gesamte Landjugendteam lädt speziell auch Dich ganz ganz herzlich ein und versichert Dir, dass die Party wirklich ein lässiger Event werden wird. Dafür arbeiten sie jetzt schon wochenlang intensiv! Also vorbeikommen und wenn Du noch nie dort da warst, dann ist die Veranstaltung ohnehin Pflicht. Man muss einfach dort gewesen sein, um mitreden zu können……:

Tobt bei Dir im Garten auch der Kampf “Blumenwiese gegen Zentimeterrasen”?

Eine Blumenwiese lockt mit ihrem Artenreichtum zahlreiche Insekten und Kleintiere an. Asseln, Tausendfüßler oder auch Spinnen und Ameisen erweisen sich als nützliche Helfer im Kampf gegen die Schädlinge im Garten. Die Blüten bieten Bienen, Hummeln und Schmetterlingen eine reichhaltige Nahrungsgrundlage. Vögel wiederum werden durch die zahlreichen Insekten angelockt und finden so auch einen reichhaltigen Speiseplan vor. Insgesamt leistet eine Blumenwiese also einen wichtigen Beitrag zur Artenvielfalt >> schreibt hier sogar die Homepage des Klimaschutzministeriums.

Hört sich doch gut an, oder? Trotzdem werden viele Quadratmeter im Garten und auf Nebenflächen zu Straßen und Plätzen im Frühjahr nahezu wöchentlich auf wenige Zentimeter zurückgestutzt. Warum? Weil es für viele bedeutet, dass es ungepflegt wäre oder “schiach” ausschaut, wenn man es stehen lässt. Und vielleicht sagt ja dann der Nachbar sogar: “Schau wie´s da ausschaut?”

Gerade im Garten kann jede und jeder von uns sehr viel für mehr Lebensraum für Insekten und Kleintiere aller Art tun und ich möchte Dich dazu auch motivieren. “Schiach” nach Aussen ist das “neue Schön” nach innen! Eine Wiese einmal stehen zu lassen, ist kein Verbrechen und das Argument, dass es ja dann kaum mehr gemäht werden könnte, wenn alles “durchgewachsen” ist, ist auch nur eine Frage, ob ich einen Rasenmäher oder eine Motorsense oder ein anderes Gerät im Gartenhaus stehen habe….; Am Ende ist es “Umstellung” aber die Gerätschaften kosten nahezu das gleiche….;

Übrigens gibt´s auch einen “Mittelweg”: Einen Randstreifen “mähen” und einen Teil stehen lassen, kann “schön” ausschauen und trotzdem den Naturgarteneffekt haben…..

> Hier gibt´s mehr Infos zu Natur im Garten

Gestern war ich u.a. in Tulln unterwegs: Der bisher für den Zivilschutz in Niederösterreich zuständige Landeshauptfrau-Stellvertreter Stephan Pernkopf hat die Agenden für den Zivilschutz an den neuen dafür zuständigen Landesrat Christoph Luisser übergeben. Das war Gelegenheit, das NÖ. Sicherheitszentrum in Tulln, wo Zivilschutz und Feuerwehr und auch eine Verwaltungsabteilung des Landes gemeinsam ihren Standort haben, zu besuchen und die Einsatzlogik und die zentralen Einheiten des Katastrophen- und Brandschutzes wieder einmal aufgefrischt zu bekommen. 

 

 

Die NÖ. Gemeinden tragen rund € 274.000,– zum jährlichen € 900.000,– Budget des NÖ. Zivilschutzverbandes bei und organisierten vor allem vor Ort die Katastrophenvorsorge vor Ort. Aktuell wurde nun auch eine Checkliste für die Gemeinden vorbereitet, die alle Punkte enthält, die eine Gemeinde im Katastrophenfall erledigen muss. Besonders wichtig ist uns die Sicherung der kritischen Infrastruktur. Das heisst: Wasser und Kanal müssen auch im “Blackoutfall” einwandfrei funktionieren. Und wir müssen im Krisenfall immer “kommunikationsfähig” sein. Die Menschen müssen über Flugzettel, Melder oder wie auch immer einfach wissen was los ist. Und für die Eigenvorsorge müssen wir gemeinsam arbeiten. Durch Schulungen und Informationen schon lange vor einem Ernstfall – aber so, dass wir nicht ANGST verbreiten, sondern der möglichen Realität und Katastrophe einfach nüchtern ins Auge schauen. Im Erstgespräch hat sich der neue Landesrat dafür sehr offen gezeigt und ich bin sicher, dass wir die erforderliche Partnerschaft zur Sicherheit für die Menschen in Niederösterreich im Katastrophenfall auch weiter zwischen allen Beteiligten leben können. Mehr zum Zivilschutz und was auch Du dafür tun kannst, hier >> auf den Seiten des NÖ. Zivilschutzverbandes.

Es war ein enormer “logistischer” Aufwand und oft eine zwischen den intensiven Maschineneinsätzen eng abgestimmte Einsatzoraganisation in den letzten Tagen. Aber in den meisten Fällen ist der erste Wiesenschnitt bei den Landwirten nun erledigt und der Mais angebaut bzw. auch der Naturdünger Mist und Gülle auf die Felder ausgebracht, bevor der Regen in den nächsten Tagen wieder über das Land ziehen wird. Herzlichen DANK, dass Du Verstädnis dafür hast und Gratulation an unsere Landwirte, die da wirklich eine enorme Arbeitsleistung hingelegt haben aber auch wieder einmal gezeigt haben, auf welch technisch hohem Stand unsere Landwirtschaft ist!

(c) Thomas Amon

Abschließend für heute 2 Sprüche zum Thema Sicherheit und Vorsorge:

“Vorsorge ist Fürsorge” hat kurz und bündig Georg Wilhelm Exler gesagt und das Zitat “Es ist zu spät, Brunnen zu graben, wenn der Durst brennt.” stammt bereits aus der Zeit 25o nach Christus. Damals von Titus Maccius Plautus.

(c) Helga Amon

Ich wünsch Dir einen guten TAG heute und denk dran: “VORSorge ist FÜRSorge”. Alles GUTE!

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