Sehr geehrte Gemeindebürgerin! Sehr geehrter Gemeindebürger!
Heute gibt´s Infos zu diesen Themen in den News
Ardagger
Die Trockenheit und der niedrige Donauwsserstand geben aktuell wieder die beiden alten Kriegsschiffe frei
Immer wieder kommt es vor, dass an der Donau die beiden alten Kriegsschiffe, die am Ende des 2. Weltkriegs im Raum Ardagger gesunken sind, freigelegt werden. Heuer ist es angesichts des niedrigen Donauwasserstandes wieder einmal soweit. Schon vor Jahren sind übrigens Versuche gestartet worden, die alten Schiffe auch zu heben. Das ist angesichts dessen, dass sie teilweise in der Uferschlacht eingebaut wurden und zusätzlich mit Donauschotter aufgefüllt sind, gescheitert. Aber geschichtlich sind die Schiffe mittlerweile gut dokumentiert. Vor allem auf den Internetseiten der via.donau findet man einiges dazu hier auszugsweise:
Bei Stromkilometer 2086 und 2088,7 liegen die Wracks aus dem Zweiten Weltkrieg. Es handelt sich um Artilleriefährprahmen. Sie sanken oder wurden in den letzten Kriegstagen im Mai 1945 an ihren heutigen Positionen am rechten Donauufer versenkt. Hintergründe zu den Wracks sind:
- Typ und Herkunft: Es handelt sich um ehemalige deutsche Artilleriefährprahmen (darunter das Wrack AT 917), das gegen Ende des Zweiten Weltkriegs auf der Donau im Einsatz war.
- Versenkung: Die Schiffe gingen im Mai 1945 unter – ob sie durch eigene Truppen selbst versenkt oder durch Beschuss (beispielsweise von amerikanischen Einheiten am Ufer) beschädigt wurden und sanken, ist Gegenstand unterschiedlicher Zeitzeugenaussagen.
- Sichtbarkeit: Bei Niedrigwasserstand der Donau ragen Teile der Wracks bis heute aus dem Flussbett hervor. Sie wurden in den vergangenen Jahren durch Tauchgänge, 3D-Aufnahmen und Forschungen (unter anderem durch die viadonau und lokale Feuerwehrtaucher) genauer dokumentiert.
>> hier die Detaildokumentation der Via.Donau
>> hier ein NÖN Bericht aus dem Jahr 2020
Danke für die aktuellen Bilder zu den beiden ehemaligen Kriegsschiffen an (c) Josef Erlebach
Trotz Hitze Wartungs- und Umstellungsarbeiten – hier bei der Straßenbeleuchtung in Stephanshart
Die aktuelle langanhaltende Hitzewelle entspringt laut Meteorologen einem kurzfristigen Wetterphänomen aber auch dem generellen Klimawandel. Weniger bzw. ein sparsamerer Energieverbrauch trägt zur Verringerung des CO2 Ausstosses in die Atmosphäre und damit zur Milderung des Klimawandels bei. Bei der Straßenbeleuchtung optimieren wir daher auch weiterhin die LED-Leuchtmittel. Das bringt bei geringerem Energieverbrauch eine deutlich höhere Lichtausbeute. Hier die aktuellen Umstellungs- und Tauscharbeiten in Stephanshart. Danke für die Bilder an (c) Roland Forster.
Vorbereitungen am Kollmitzberg für den Kirtag
Noch „schlummern“ die Materialien für den Kollmitzberger Kirtag in den Garagen am Kollmitzberg. Aber die Vorbereitungen laufen nun nach dem Anmeldeschluss für die Standler am 31.Juli bereits auf Hochtouren. Werbeeinschaltungen müssen bestellt, die Standler organisiert und die Partner eingeteilt werden. Hier ein Blick in eine der Kirtagsmaterialgaragen. Schilder und technische Infrastruktur e-mass ist hier zu finden. Etwas „ungeordnet“ wie´s im Moment scheint, aber Du kannst sicher sein, am viele Hektar großen Kirtagsgelände hat dann alles seinen wichtigen und fixen Platz.
Der Kollmitzberger Kirtag 2026 findet heuer übrigens von 25. bis 27. September 2026 statt. Das ist ein sehr später Termin. Bitte schon jetzt vormerken!
„Bewegung“ bei den Energiegemeinschaften – Neues ab Herbst
Sowohl die Gemeinde als auch viele Private sind bei der Energiegemeinschaft in der Region (BEG) des GDA dabei. Dort wird sich ab Oktober aber einiges ändern, wurde gestern in der Vorstandssitzung der BEG nochmals fixiert. Denn es gibt neue Regeln und Möglichkeiten für Energiegemeinschaften.
1) Einerseits wird es ab dem späteren Herbst auch möglich sein, zwischen Anbieter und Abnehmer direkte Verträge zu schließen. In diesem Fall wird eine Ersparnis der Netzdurchleitungsgebühren grundsätzlich möglich sein. die Höhe hängt davon ab ob es ein Vertrag auf TRAFO-Ebene oder auf Umspannwerkebene (also über ein Trafoeinzugsgebiet hinaus) ist. Du hast das vielleicht auch schon einmal unter dem Namen „Pear to Pear“ Verträge gehört.
2) Wird es weiterhin die lokalen Energiegemeinschaften geben. Diese sind rund um einen Trafostandort möglich und die sind gemeinschaftlich – nach den bekannten Energiegemeinschaftsregeln organisiert.
3) Ähnlich wird das auch weiterhin auf der regionalen Ebene – also auf der Ebene des Umspannwerkes – möglich sein.
4) Schließlich wird es auch weiterhin unser bisheriges Modell der BEG (Bürgerenergiegemeinschaft) geben. Dort wird es zukünftig auch noch verstärkt die Möglichkeit geben, sogar „günstigeren“ Strom zuzukaufen. Vielleicht sogar einmal von einem Windrad oder einer anderen Energieanlage direkt.
Hier nachfolgend findest Du alles aufgelistet in der Grafik der (energyfamily). Du musst mit GEA, lokaler EEG oder auch regionale EEG übrigens nicht unbedingt warten, sondern kannst auch selbst als Organisator einer Energiegemeinschaft auf Deiner Ebene oder mit Deinen Nachbarn aktiv werden……
Bankomaten – immer wieder in Diskussion aber sicherer denn je!
Du erinnerst Dich vielleicht, dass es jahrelang – auch bei uns – Diskussionen darüber gegeben hat, ob die Bankomaten sicher sind. Diese Diskussion ist vom Tisch, seit wir seitens des Österr. Gemeindebundes auch schon vor 2 Jahren eine Vereinbarung mit der Nationalbank über zusätzlich Bankomaten für ganz Österreich abgeschlossen haben. Seither sind rund 70 neue Bankomaten aufgestellt worden. Bis Jahresende und noch in der ersten Hälfte 2027 sollen weitere neue Standorte – davon die Mehrzahl in Niederösterreich – dazukommen. Insgesamt werden dann rund 120 neue Bankomaten zusätzlich zu den über 8000 existierenden aufgestellt sein. Wieso ich Dir das erzähle? Weil´s auch auf unsere beiden Standorte in Stephanshart und Ardagger Markt einen Einfluss hat. Nachdem sich die Bankomatenanzahl österreichweit ausweitet, sind im Windschatten auch die kleineren Standorte wie bei uns sicherer denn je geworden und Diskussionen, wie wir sie früher hatten passe. Bargeld ist – selbst wenn Kartenzahlungen weiter steigen – von hohem Interesse für die Nationalbank, für die Regierung und letztlich für uns alle! Das sei auch allen ins Stammbuch geschrieben, die immer wieder mit Angstmache vor einer Abschaffung des Bargeldes durch´s Land ziehen. Klick übrigens unten auf die Bilder und Du kommst zu spannenden Auswertungen über die Bankomatenstandorte in ganz Österreich und in den einzelnen Regionen:
Danke allen, die jetzt und bereits seit Wochen großartig zum WASSER SPAREN beitragen
Dass Wasser unsere Lebenselixier ist und zurecht als „höchstes GUT“ bezeichnet wird, wissen wir. Dass es auch einmal knapp werden kann und nicht immer selbstverständlich aus den Leitungen fließen muss, ist spätestens seit diesen Hitzetagen wieder ins Bewusstsein gerückt. Ich darf Dir heute nochmals ausdrücklich DANKE sagen, dass auch Du in Deinem Bereich bewusst udn sorgsam mit dem Trinkwasser umgehst, dass aus den Leitungen der Wassergenossenschaften oder auch der Gemeinde bei uns kommt. Insgesamt steht halt nur ein begrenztes Angebot zur Verfügung, das auch noch lange für alle reicht, wenn wir es nicht zu unnötigen Dingen wie Rasenbewässerung oder unmäßigem Wasserverbrauch verwerden. Denn wenn die Trockenheit noch lange andauert, werden auch die Wasserspender erst später wieder voll werden und dafür wollen wir jetzt schon mit Sparsamkeit vorsorgen.
Grüße aus Belgien und von einer nun schon 60jährigen Freundschaft
Godelieve Kenis aus Olmen in Belgien und Maria Schmidthaler (vormals Rosenthaler) aus Stephanshart haben vor 60 Jahren eine Brieffreundschaft begründet. Godelieve hat mir gestern erzählt, sie hätte ihre ersten Briefe damals mit dem Wörterbuch noch übersetzt. KI Übersetzungstools waren ja zu dieser Zeit – 1966 – noch völlig undenkbar. Zum 60. Jubiläum dieser Freundschaft, die auch später in der gesamten Gemeinde bei uns Bezugspunkte unterschiedlicher Familien zu Familien in Olmen und zwischen Österreich und Belgien ganz allgemein verbunden mit einen oftmaligen Austausch geschaffen hat, gibt´s jetzt gerade ein quasi „nächste Generationen Treffen“ in Olmen in Belgien. Danke an ein tolles Küchenteam rund um Godelieve Kenis und für die wunderbare Gastfreundschaft, die wir hier erleben dürfe und die nach 60 Jahren scheint´s, noch stärker geworden ist.
Gemeindebund
Christian Mader aus Schlatt in Oberösterreich heute im Bürgermeisterporträt
Christian Mader ist Bürgermeister von Schlatt bei Vöcklabruck, auch Landtagsabgeordneter in Oberösterreich und Präsident unseres Gemeindebundes in Oberösterreich. Mit seinen Nachbargemeinden hat er vorbildliche und vor allem auch Effizienz bringende Kooperationen umgesetzt: Bei der allgemeinen Verwaltung einerseits und bei der Kinderbetreuung andererseits. Hier bekommst Du einen Eindruck von all dem, was in „Oberndorf“ am gemeinsamen Verwaltungsstandort alles schon gemeinsam entwickelt wurde. Oberndorf ist übrigens nicht das Oberndorf, wp „Stille Nacht“ herkommt, aber es ist ein Oberndorf, das wegen der Kooperationen im Gemeindeumfeld möglicherweise einmal historische Bedeutung erlangen könnte. Danke für die Gastfreundschaft und die ausführlichen Erklärungen:
Sprüche zum Tag
Thema „internationale Freundschaft“
Dem belgisch-österreichischen Austausch geschuldet, wage ich mich heute mit den Sprüchen zum Tag auf „internationales Parkett“. Und es könnte sich fast so wie ein Thema aus dem „internationalen Politchargon“ anhöhren, wenn ich von „internationaler Freundschaft“ als Thema spreche. Aber diese internationale Freundschaft ist vielmehr eine langjährige persönliche Freundschaft und egal von welcher Seite man die nachfolgenden Sprüche anschaut. Sie passen in die politische wie die private Ebene genauso. Freundschaft ist also nicht nur international…..sondern vor allem „persönlich“!
„Freundschaft ist die einzige Zementmischung, die die Welt zusammenhält.“
— Woodrow Wilson
„Es gibt keine Fremden. Es gibt nur Freunde, denen man noch nicht begegnet ist.“
— William Butler Yeats (zugeschrieben)
„Die Welt ist ein Buch. Wer nie reist, sieht nur eine Seite davon.“
— Augustinus von Hippo
„Friede kann nicht mit Gewalt erhalten werden; er kann nur durch Verständnis erreicht werden.“
— Albert Einstein
„Freundschaft verdoppelt die Freude und halbiert den Schmerz.“
— Francis Bacon (zugeschrieben)
„Die wahre Entdeckungsreise besteht nicht darin, neue Landschaften zu suchen, sondern mit neuen Augen zu sehen.“
— Marcel Proust
„Der Friede beginnt mit einem Lächeln.“
— Mutter Teresa
„Wir alle leben unter demselben Himmel, aber wir haben nicht alle denselben Horizont.“
— Konrad Adenauer
„Die Menschheit muss dem Krieg ein Ende setzen, oder der Krieg setzt der Menschheit ein Ende.“
— John F. Kennedy
„Freundschaft kennt keine Grenzen, keine Sprache und keine Herkunft – sie spricht die Sprache des Herzens.“
— Unbekannt
Alles GUTE für Deinen heutigen TAG

