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Mostviertel: Kopf und/oder Korb. Aus diesen Weiden wird noch traditionelles und tragfähiges Geflecht!

20161226_134313-1An manchen Orten im Mostviertel – zumeist in Gräben und an feuchten Stellen – sieht man sie noch: Die traditionellen Korb- oder Kopfweiden! Das Zeitalter der Papier- und Plastiktaschen, der Kübel und Eimer aus Metall oder Plastik hat sie fast „aussterben“ lassen! Denn wer und wozu braucht heute noch eine Korbweide? Und wenn, dann werden Flechtkörbe – also der traditionelle „Streukorb“ oder die „Zoa“ bzw. der „Zega“ auch woanders gemacht – dort, wo die Handarbeit billiger ist……. Vielleicht brauchen ein paar „Besenbinder“ noch diese traditionellen biegsamen Weiden und deren Routen –  zum „Umflechten“ des „Besenreisers“. Aber auch da haben Draht und Plastik oftmals Einzug gehalten und nicht immer ist der „Reisigbesen“ aus 100% Reisig.  Auf jeden Fall schön, dass man sie noch findet: „Frisch geschnitten“ – Die Kopfweiden! Hier gesehen in Viehdorf im Mostviertel!!!

Das „ZOA“ Festival im Mostbirnhaus (heuer übrigens wieder am 26. und 27.5.) hat übrigens seinen Namen vom „Weidenkorb“ bekommen. Vielleicht für manche auch neu……
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