
Bereits 2008 ist Markus Mayrhofer zu dieser Reise aufgebrochen. Aber erst heute angesichts der menschlichen Katastrophen, die Krieg und Terror in einigen Ländern an seiner Reiseroute heute ausgelöst haben, wird er seine Bilder und seine Eindrücke einer breiten Öffentlichkeit vorstellen
Beim Vortragsabend ist freier Eintritt. Freiwillige Spenden sind erbeten. Donnerstag, 12.2.; 19.30 Uhr im Gh. Moser in Stephanshart.
“Früher war man auf Kamelen unterwegs, heute fährt man mit dem Fahrrad”, dachte ich mir. Das Fahrrad ist für mich das ideale Reisegefährt. Man ist schneller als zu Fuß, legt die Wege auch umweltfreundlich durch eigene Muskelkraft zurück, kann einiges an Gepäck mitnehmen, ist aber trotzdem noch langsam genug unterwegs um das Rundherum ausreichend erleben zu können. Ich war viel mit Rucksack in öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs. Es machte Spaß, doch irgendwie dachte ich mir immer, ich steige an einem Ort ein und an einem anderen Ort wieder aus. Das was dazwischen liegt, sehe ich nur aus dem Fenster. Menschen, Tiere, Wüsten, Seen, Dörfer…. Was ist dort? … Wie lebt man dort?…. Wie ist es 300km durch eine Wüste zu radeln, einen Sandsturm mitzuerleben, um danach in einer Oase anzukommen? … Wie mag sich das anfühlen? …. Das fehlte mir immer bei meinen Rucksackreisen – und darum beschloss ich entlang der Seidenstraße mit dem Rad zu fahren …..
