Website-Icon hannespressl.blog

Frühnews – Donnerstag, 20.8.2026

Sehr geehrte Gemeindebürgerin! Sehr geehrter Gemeindebürger!

Heute gibt´s Infos zu diesen Themen in den News

Ardagger

Der digitale Akt wird auch bei uns am Gemeindeamt Einzug halten

Gestern erster Workshop zur ELAK Einführung am Gemeindeamt

Gestern hatten wir mit unseren Gemeindemitarbeitern einen Halbtagesworkshop zum Thema „digitaler Akt“. Wir haben uns gemeinsam überlegt wie wir die tausenden Aktenseiten, die sich über Jahrzehnte angesammelt haben, in eine digitale Form und in weiterer Folge auch in eine neue digitale Struktur bringen können – ELAK (Elektronischer Akt) bzw. Digitaler Akt heißt das dann. Ab November soll´s mit der Umstellung losgehen. Bis dahin tüfteln wir schon im Hintergrund an der „Struktur“.

KI-Bild

Bislang nur 7% unserer Papierakten „gescannt“

Das „scannen“ der alten Papierakten wird dabei übrigens ein ganz wesentliches Thema sein, denn „parallel“ zu arbeiten – teils Papier und teils digital, das wollen wir so gut es geht vermeiden. Deshalb werden wir vor allem die Bauakten und die Abgabenakten auch scannen müssen. Bislang haben wir nur 7% dieser Aktenbestände in digitaler Form. Auf deren weiterer Digitalisierung wird deshalb auch in den nächsten Monaten ein Schwerpunkt liegen.

Wesen und Vorteile eines digitalen Akts

Grundsätzlich ist ein digitaler Akt übrigens das digitale Gegenstück zur herkömmlichen Papierakte. Er fasst alle Dokumente, E-Mails, Rechnungen, Baupläne und Notizen eines Verwaltungsvorgangszentral zusammen. Für die Arbeit am Gemeindeamt hat das dann große Vorteile: Eine sekundenschnelle Suche ist möglich. Der Gang ins Kellerarchiv und die Suche in alten Aktenschränken ist „Geschichte“. Weitere Vorteile sind: Die Parallele Bearbeitung, automatisierte Workflows, eine nahtlose Vertretung bei Urlaub oder Krankheit. Und auch im Bürgerservice bringt er Verbesserungen: Es wird eine Sofortige Auskunft besser möglich sein, die Verfahren können schneller abgewickelt werden. Und durch die Online-Anbindung: fließen Anträge aus Bürger-Portalen ohne Medienbruch direkt in die Systeme ein. Digital abgelegte Akten sind zudem vor physischen Schäden (wie Brand oder Wasserschaden) geschützt und revisionssicher gespeichert und verursachen a la long weniger Papier am Gemeindeamt.

Rund 50% der Bezirksgemeinden haben den ELAK bereits – aber auch einige davon erweitern gerade den Umfang, während nahezu alle anderen aktuell auch an einer Einführung interessiert sind

Im Bezirk Amstetten hat die Moststraße kürzlich eine Umfrage zum Thema gestartet und es sind demnach auch zahlreiche weitere Gemeinden interessiert auf digitalen Akt umzustellen. Demnach stellt sich die Einführung des „digitalen Aktes“ in den Gemeinden unserer Region und bezirksweit im Moment wie folgt dar:

Angela Käferböck wird uns nun zumindest für 1 Jahr am Gemeindeamt verstärken

Gerade die ELAK Umstellung aber auch der Arbeitsanfall am Gemeindeamt wird nun zu einer vorerst befristeten Aufstockung des Personals am Gemeindeamt führen. Angela Käferböck aus Kollmitzberg wird ab September das Amtsteam als „Büroassistenz“ verstärken. Schon jetzt herzlich willkommen im Team!

Gestern Kinderferienspiel-Entdeckungsreise mit den Jägern

Gleich 19 Kinder waren in Wald und Flur mit den Markter Jägern gestern unterwegs. Die Wanderung führte über Fuchshof zu den Alpakas, danach eine Drohnenvorführung, unterwegs Erklärungen über Wildbiotope, danach Abschluß bei der Jagdkapelle mit Tierpräperaten, Wurfgewinnspiel sowie Jause und Getränken. Über die Kirchenstiege ging´s schließlich zum Salettl im Donauwellenpark – dem Ausgangspunkt der Entdeckungsreise zurück. Hier einige Bilder des erlebnisreichen Tages mit großem Dank für´s Organisieren an die Markter Jägerschaft und für die Bilder an (c)Robert Eder:

2 Baustellen „sichtbar“ gestartet – der Umbau der Volksschule am Kollmitzberg und das neue zu Hause der Stockschützen in Stephanshart

Sichtbar los gegangen ist es in diesen Tagen mit 2 Baustellen in der Gemeinde: Der große Umbau der ehemaligen Volksschule am Kollmitzberg hat begonnen. Und in Stephanshart ist mit dem Neubau des Stockschützen-Zuhause ein weiteres Projekt in der Realisierungsphase. 2 Baustellenbilder zur „Dokumenation“:

Doch schon ein paar Millimeter Regen in den letzten Tagen

Selbst wenn´s für die Vegetation und den Futterpflanzenaufwuchs in großen Teilen der Landwirtschaft heuer wohl zu spät sein wird, haben die kurzen Regenschauer der letzten Tage gut getan. Ins Grundwasser ist davon noch gar nichts vorgedrungen, aber den Bedarf an Trinkwasser aus der Wasserleitung hat der Regen und haben die kühleren Temperaturen zumindest einmal kurzfristig etwas gedämpft. Das bewusst „Wasser Sparen“ bitte aber weiterführen, denn weil die Grundwasserspeicher weiterhin keinen Wassernachschub bekommen, leben wir wohl die nächsten Monate noch „nur von der RESERVE“ und mit der müssen wir sparsam umgehen!

Gemeindebund

Den erst 29jährigen aber mittlerweile schon 4 Jahre im Amt befindlichen Bgm. Alexander Raicher habe ich heute zum „Interview“ gebeten.

Harmannsdorf im Bezirk Korneuburg hat mit Alexander Raicher einen sehr jungen Bürgermeister. Das Banksy Bild „Dream Big Dream“ hat er in seinem Büro aufgehängt und knüpft daran auch die große Vision für seine #heimatgemeinde, eine der lebens- und liebenswertesten Gemeinden im Land zu sein! Und dafür wünscht er sich auch entsprechende Rahmenbedingungen und Reformen speziell seitens des Bundes, damit das „System“ auch in Zukunft für die heute Jungen bestens funktioniert….; Soviel vorweg, aber wer #Björn ist, das musst Du Dir schon selbst im nachfolgenden Video mit Alexander Raicher anschauen!

Finanzminister Markus Marterbauer im Gemeindebund-Podcast „Amtsgeheimnisse“

Ganz aktuell ist das Gespräch, das ich vorgestern mit Finanzminister Markus Marterbauer geführt habe und das Du heute schon im „Amtsgeheimnisse Podcast“ des Gemeindebunds >> hier hören kannst.

Wir reden natürlich über die finanziellen Herausforderungen vor denen die Gemeinden stehen und wie man die Gemeinden stärken kann. „Die Umlagen in den verschiedenen Sozialbereichen, aber vor allem für die Gesundheit, fressen die Gemeindefinanzen auf“, sagt Marterbauer im Gespräch mit mir. Es spreche daher viel dafür, Zuständigkeiten und Finanzierungsströme klarer zu ordnen. „Die Gemeinden und Städte stärker von diesem Thema freizuspielen, würde ich grundsätzlich für sinnvoll halten“, so der Finanzminister. Der konkreten Ausgestaltung im Rahmen der Reformpartnerschaft wolle er jedoch nicht vorgreifen. Über eine Stunde hat das ausführliche Gespräch, das sich weit über die aktuelle Budget- und Tagespolitik hinaus reicht, gedauert. >> hier kannst Du es auf Simplecast nachhören!

Sprüche zum Tag

Thema Budget

Das Gespräch mit dem Finanzminister legt nahe, mal nach Sprüchen zum Thema „Budget“ zu suchen. Dass das gleich alles „englische“ Antworten waren, ist ein „Zeichen…..?“ Aber Zahlen sind – in welcher Sprache auch immer „untrüglich“ und „Budgetdisziplin versteht man in jeder Sprache – ob sie auch eingehalten wird….. ist wohl sprachunabhängig….

Alles GUTE für Deinen heutigen TAG!

Die mobile Version verlassen