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Kommunale Sommergespräche 2017 über Chancen der Digitalisierung in Österreichs Gemeinden. Die Herausforderung nehmen wir an!

„Friendly Selfie“ mit denen, die sich nicht nur bei den Sommergesprächen Gedanken machen, wie Digitalisierung zur Chance für´s Land, die Gemeinden und vor allem unsere Bürger werden kann!  v.l.n.r.: Walter Leiss, Karl Moser, Wolfgang Sobotka, Alfred Riedl und das Gesicht zum Handyarm 🙂

Weit weg vom Alltag – im idyllischen steirischen Bad Aussee –  standen diesmal die kommunalen Sommergespräche 2 Tage lang unter dem Motto „Denk digital- bleib kommunal“. Und dabei beleuchteten Experten und Politiker die Schattenseiten und enormen Herausforderungen der Digitalisierung unsererer Lebenswelt genauso wie auch die riesigen Chancen, die sich daraus für ein angenehmes Leben am Land und in den kleinen und mittleren Gemeinden Österreichs in Zukunft ergeben. Ein „kurzes“ Resumee ist dazu auch nach 2 intensiven Tagen, nach vielen Vorträgen und zahlreichen persönlichen Diskussionen wohl kaum möglich. Die Vorträge kannst Du übrigens hier auf Videos anschauen: https://www.facebook.com/pg/gemeindebund/videos/?ref=page_internal

Aber folgende Eindrücke haben mich „bewegt“ und die nehme ich auch „emotional“ mit nach Hause:

Am Ende der 2 Tage bin ich eigentlich mit großer „Ehrfurcht“ (irgendwie ein altmodischer Begriff aber passend) nach Hause gefahren. Denn die Verbindung unserer traditionell analogen und der erst am Anfang stehenden digitalen Welt eröffnet uns gewaltige Möglichkeiten. Wie wir damit ethisch und menschlich in Zukunft richtig umgehen – das wird unsere größte gesellschaftliche Verantwortung!

Wolfgang Sobotka- bei weit über Netzsicherheits- und Cybercrime hinausgehende Fragestellungen –  im fast schon philosophischen Austausch mit Anke Knopp.
Vor allem die Auswirkungen auf das Gemeindeleben und ob es überhaupt rechtliche Ansatzmöglichkeiten zur Regulierung von BigData gibt, hat mich von Dr. Michael Werz interessiert.
Kremsmünster ist seit Jahren digitaler Vorreiter und sieht jetzt, dass nach dem PC vor allem das Handy zum Internetkommunikationsmittel der Bürger mit der Verwaltung wird!
Trotz hoher täglicher Internetnutzungsraten sind 17,1% funktionale Analphabeten Anlass, um Maßnahmen gegen das Auseinandertriften der Gesellschaft wegen intellektuell individuell unterschiedlicher Zugänglichkeit zum www. frühzeitig mitzudenken.
Tja und gerade wegen der hohen Digitalisierungsrate könnte es am Ende wieder „analog“ werden! „SCHILDA“ lässt grüßen!

 

 

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