
Du hast bei der großen ARDAGGER Umfrage mitgemacht? Sei gespannt. Morgen Abend am Mittwoch, den 12.6. wird sie im Gh. Kremslehner um 19.00 Uhr erstmals präsentiert.
Noch wird „final“ ausgewertet. Aber Einiges kann ich Dir heute und hier schon verraten. Viele Details und vor allem die spannenden Antworten auf die Fragen, was derzeit „top“ oder „flop“ ist in unserer Gemeinde oder wie die Menschen die Entscheidungen und Projekte der letzten Jahre bewerten und welche Angebote ihnen vor allem in Zukunft wichtig sind, das wird´s dann am Mittwoch geben.
Komm unbedingt hin, denn wir möchten die Ergebnisse nicht nur vorstellen, sondern sie auch diskutieren und in ihrer Gesamtheit bewerten. Letztlich ist die ARDAGGER Umfrage ja dazu da, um aus dem „Gehörten“ die richtigen Schlüsse zu ziehen.
Also, das ist schon bekannt: 618 Personen haben sich mit der Umfrage beschäftigt oder scannten den QR Code. Davon sind schließlich
- 376 Fragebögen vollständig
- 242 Fragebögen nur teilweise ausgefüllt zurückgekommen.
Die Menschen im Alter von 26 bis 45 Jahren haben am meisten geantwortet. 23% der vollständig beantworteten Fragebögen kommen aus dieser Altersgruppe! Umgekehrt sind nur 2% 16 bis 25 jährige an der Umfrage interessiert gewesen. Etwas mehr Männer als Frauen haben den Fragebogen ausgefüllt.
Uns hat auch interessiert, wie lange die Fragebogenausfüller schon in unserer Gemeinde wohnen. Etwas mehr als die Hälfte derer, die den Bogen vollständig ausgefüllt haben, sind zwar dauerhaft hier und auch hier geboren. Aber ein sehr sehr großer Teil der Menschen sind auch in den letzten Jahren und Jahrzehnten Zugezogene:
Was macht aber nun – über die einzelnen KG´s hinaus gedacht – die gemeinsame Identität der Menschen in der gesamten Gemeinde ARDAGGER aus? Da hat der Fragebogen die Möglichkeit geboten, auf vorgegebene Identitätsmerkmale mit ja, eher ja, eher nein oder nein zu antworten. Wir haben bewusst keine neutrale Antwort zugelassen, um einen klaren Trend in die eine „positive“ oder andere „negative“ Richtung zu erkennen. Bei den generellen Fragen, zum Wohlfühlen gibt´s die meiste Zustimmung. Je spezifischer auf Gruppen zugeschnitten die Fragestellungen werden, umso geringer wird die Anzahl der Antworten und dann gibt es auch mehr Negativmeldungen.
Spannend wird´s im Detail bei der Beurteilung der Angebote. Da gibt´s zum Beispiel bei Vereinen, Erreichbarkeit und öffentlicher Mobilität und den Maßnahmen im Bereich erneuerbare Energien, Kindergärten, Kinderbetreuung und Schulen sehr hohe Zustimmungswerte. Die meiste Zahl an kritischen Stimmen oder Mängeln, nehmen die Menschen beim Arbeitsplatzangebot, beim Wohnungsangebot, bei der Verkehrssicherheit oder beim Freizeitangebot und Ortsbild wahr.
Ich hab´s eingangs schon geschrieben. Wir haben auch die „tops und flops“ abgefragt und vor allem auch, was den Menschen jetzt und in Zukunft wichtig ist. Und Du wirst staunen, da sind ganz viele spannende Antworten gekommen, auch sehr vielfältige und teilweise diametral gegeneinander stehende Aussagen. Knapp 2000 eigene Meinungen und Zusätze haben uns die Menschen in die Fragebögen zu all diesen Dingen dazugeschrieben. Also morgen Abend am Mittwoch, den 12.6. dürfen wir´s erstmals vorstellen und ich freue mich, wenn Du dabei bist im Gh. Kremslehner in Stephanshart um 19.00 Uhr.
Eine weitere Donauhochwassergefahr dürfte nun doch endgültig vorbei sein. Die Prognose deutet nun deutlich nach unten, wie die Vorhersage von heute morgen zeigt.
Die Hagelversicherung hat zwischenzeitlich mit den Schadenserhebungen in der Au begonnen. Du hast vielleicht noch in Erinnerung, dass es da früher nach Hochwässern immer wieder Auszahlungen aus dem Katastrophenfonds an die Landwirte gegeben hat. Das ist jetzt seit ein paar Jahren ganz anders organisiert. Die Landwirte können sich über die Hagelversicherung „versichern“ lassen. Die Prämie der Hochwasserversicherung in der Au wird über den Katastrophenfonds unterstützt. Jetzt nach diesem „Wasser“ ist diese Versicherung zum zweiten mal seit Bestehen „wirksam“. Die Hagelversicherung hat mir übrigens gesagt, dass sie von rund 700 ha betroffener landwirtschaftlicher Fläche ausgehen. Wieviel es dann wirklich ist, wird man nach den Erhebungen endgültig sehen.
Entlang der Dammstrasse vom Schatzkastl beginnend liegt auch jede Menge Lettenmaterial. Dieses wird von der VIA.DONAU zunächst aufgehäufelt und kann von Landwirte oder sonstigen später geholt werden. Bitte kurz bei mir oder am Gemeindeamt anrufen. Das Material muss selbst geladen werden, die Ladestelle muss danach gesäubert werden und eine Entnahme ist nur vom Schatzkastl beginnend stromaufwärts möglich! Bitte unter 0676 6047728 oder 07479 7312 anrufen.
Frau Erika Holzinger aus Ardagger Markt hat kürzlich ihren 85. Geburtstag gefeiert. Sie ist gerade auf „Pflege“ im Seniorenheim in Scheibbs und die Seniorenvertreter aus Ardagger Markt haben ihr kürzlich persönlich die besten Wünsche überbracht. Alles GUTE auch hier in den Frühstücksnews nochmals an Erika Holzinger! Viel Gesundheit!
Bei der EU Wahl liegt nun auch die neue Sitzverteilung im EU Parlament vor. Und schließlich zählt ja bei den Entscheidungen nicht „ausschließlich“, was Ardagger, Niederösterreich und Österreich gewählt hat für eine Mehrheit, sondern die Gesamtheit aller europäischen Stimmen – von unseren griechischen Urlaubsfreunden bis zu den spanischen Anrainern am Jakobsweg, die wir vielleicht einmal kennengelernt haben – und den Digitalvorreitern in Estland, Lettland und Litauen. Gesamtsieger in ganz Europa ist – sogar mit Stimmenzugewinnen – die Europäische Volkspartei vor den Europäischen Sozialdemokraten. Gemeinsam mit der liberalen RENEW Europe könnten sie einen starken Mehrheitsblock der „Mitte“ formen: >> hier geht´s zum EU-Wahl ERGEBNIS
Schließlich noch ein Bild aus Wien – aus dem Büro des Österr. Gemeindebundes. Da war gestern eine Delegation aus Stift Ardagger – von den NÖ. Senioren – bei mir zu Besuch. Es war ein glaub ich ganz spannender Austausch und durfte erzählen, wie so ein Tag zwischen zu Hause in unserer Gemeinde Ardagger und dem „Wiener Parkett“ abläuft, was der Gemeindebund ist und macht und wie man hoffentlich auch in Wien die „Bodenhaftung“ nicht verliert. Übrigens freue ich mich riesig, wenn ich vielleicht auch Dich einmal mit Deiner Gruppe in Wien begrüßen darf. Es gibt zwar „nur“ ein Büro anzuschauen, aber auch die Gäste gestern haben wieder viel Interessantes und diskussionswertes nach Wien mitgebracht. Herzlichen DANK für den inspirierenden Besuch:
Damit bleib ich auch für den Spruch des Tages heute nochmals bei der Politik und nehm mir das Thema „Kompromiss“ vor, denn der ist der „Demokratie“ immantent. Auf gut Mostviertlerisch: „Da kann nicht jeder seinen eigenen Schädel durchsetzen“:
Kompromiß – die einzigen zwei Halbheiten, die nicht ein Ganzes ergeben. Mathematisch unmöglich, aber demokratisch. Oliver Hansencamp
Prallen während einer Besprechung Gedanken der Teilnehmer wie dicke Knüppel aufeinander, ist zu kalkulieren, mit wie vielen geistigen Beulen dem Kompromissvorschlag zugestimmt werden könnte. Christa Schyboll
Es ist besser, unvollkommene Entscheidungen durchzuführen als beständig nach vollkommenen Entscheidujngen zu suchen, die es nie geben wird. Charles de Gaulle
Ein Kompromiss ist die Kunst, einen Kuchen so zu teilen, dass jeder meint er habe das größte Stück davon bekommen. Ludwig Erhard
Der Kompromiss ist ein guter Schirm aber ein schlechtes Dach. James Russel Lowell
Alles GUTE für Deinen heutigen TAG!

