
Sehr geehrte Gemeindebürgerin! Sehr geehrter Gemeindebürger!
Gestern abend war ich im Waldviertel – im Bezirk Zwettl – bei einer Bürgermeisterdiskussion unterwegs. Und da habe ich den mittlerweile ehemaligen Bürgermeister von Großgöttfritz Johann Höfinger getroffen. 35 Jahre lang war er Bürgermeister und er hat mir gesagt: „Heuer habt ihr uns in Ardagger „geschlagen“ beim Gemeinde-Bonitätsranking! Und dann hat er mir erzählt, dass auch die Gemeinde Großgöttfritz vor Jahren als eine der ärmsten und finanziell schwächsten im ganz Land galt. Er habe dann als Bürgermeister und Amtsleiter ein eisernes Sparprogramm durchgezogen und Großgöttfritz damit an die Spitze gebracht. Selbst sei er deswegen überall als „Sparmeister“ bekannt. Trotzdem habe er für seine Gemeinde „alles“, was bei einer 1500 Einwohnergemeinde notwendig sei, geschaffen und die Menschen in seiner Gemeinde seien auch zufrieden, ist er der Überzeugung. Ich hab´s nicht nur deswegen interessant gefunden, weil wir uns eben heuer um den NÖ. Spitzenplatz „gematcht“ haben, sondern weil Großgöttfritz eine ähnliche Ausgangssituation hatte wie Ardagger. Noch 1991 – zeigt ein alter Zeitungsausschnitt – war Ardagger „Schuldenkaiser“ im Bezirk und damals nahe an der Pleite. Ähnlich wie in Großgöttfritz war es ein eisernes Sparprogramm – gepaart aber mit den notwendigen Investitionen, die auch uns an die finanzielle Spitze geführt haben. „SPAREN“ ist ja nicht unbedingt das „MODEWORT“ des Jahres, nur angesicht der allgemein begrenzten Finanzen wichtiger denn je und notwendiger denn je! Ich sag auch den Kollegen immer: „Wir haben STEUERGELDVERANTWORTUNG – in unseren Gemeinden, so wie andere das für die Ebenen des Landes und wieder andere für die Ebene des Bundes haben.“ 11,88% des allgemeinen Steuerkuchens verwalten wir schließlich in der Republik Österreich in den Gemeinden. Und darauf habe ich gestern auch die Bürgermeisterrunde in Zwettl nochmals eindringlich „eingeschworen“!
Einladen darf ich Dich noch zu einem kurzfristig organisierten kleinen Advent- und Weihnachtsmarkt in Stephanshart in Zeitlbach im Knusperhäuschen. Die Großgemeinde Ardagger hat – wie ja auch beim Hobby- Kunst- und Handwerksmarkt am Wochenende zu sehen war, großartige Aussteller vorzuweisen und ein Teil von ihnen und noch ein bischen mehr werden am 20. Dezember von 16.00 bis 20.00 Uhr hier auch in Stephanshart ausstellen. Einfach Termin schon mal vormerken:
Und wenn´s Dich interessiert, hier auch nochmals das Wertungsergebnis der vorgestrigen Blamusikbewertung in Viehdorf und in der Liste siehst Du auch die Namen der Stücke, die gespielt wurden: >> hier die Ergebnisliste!
Wenn Du die Nachbarschaftskultur besonders pflegen willst und Dir das wichtig ist, dann gibt´s hier noch ein Weiterbildungs- und Informationsangebot – gleich in unserer Nähe – in Neuhofen:
Und die KI – von der hörst Du auch viel wahrscheinlich. Aber was sie in Zukunft mit uns macht, und wie wir mit ihr idealerweise „umgehen“ bzw. wie wir auf sie „zugehen“. Diese und andere Fragen stellt sich eine Podcastfolge zum Thema: Zukunft mit KI – Was bleibt vom Menschsein übrig? aus der Reihe: Sternstunde Philosophie
Künstliche Intelligenz macht rasante Fortschritte. Sie kann Texte, Bilder und Filme in Sekundenschnelle produzieren. Und sie steuert Menschen zunehmend durch den Alltag. Wo führt das alles hin? Yves Bossart spricht mit den Digitalisierungsexpertinnen Miriam Meckel und Léa Steinacker. Der Chatbot «ChatGPT» hat der Welt gezeigt, wozu künstliche Intelligenz (KI) bereits heute in der Lage ist. Aber KI kann nicht nur beliebige Texte produzieren, sondern auch Bilder, Videos und Musik – und zwar auf Knopfdruck. Zudem nimmt sie uns immer mehr Alltagsentscheidungen ab, von der Wegfindung bis zur Restaurantauswahl. Was kommt da auf uns zu – welche Chancen und Risiken? Und wo bleibt der Mensch, umgeben von Maschinen? Darüber spricht Yves Bossart mit Miriam Meckel und Léa Steinacker, Digitalexpertinnen, Unternehmerinnen und Autorinnen des Buches «Alles überall auf einmal. Wie Künstliche Intelligenz unsere Welt verändert und was wir dabei gewinnen können».
Hier kannst Du den Podcasts anhören – einfach draufklicken: https://podcasts.apple.com/at/podcast/sternstunde-philosophie/id1532744254?i=1000678063941
Und damit frag ich heute zum SChluss die KI – CHATGPT: „Sag mir Zitate zum Thema Künstliche Intelligenz mit Autorenangabe.“
Das Ergebnis:
- „Künstliche Intelligenz ist die Wissenschaft, die Maschinen dazu bringt, Dinge zu tun, die Intelligenz erfordern, wenn sie von Menschen getan werden.“
– Marvin Minsky, Pionier der KI-Forschung - „Das Ziel der künstlichen Intelligenz ist nicht, Maschinen intelligenter zu machen als Menschen, sondern Menschen intelligenter zu machen, indem wir ihre Werkzeuge verbessern.“
– Sebastian Thrun, Informatiker und Unternehmer - „Die größte Gefahr der Künstlichen Intelligenz ist nicht, dass sie bösartig wird, sondern dass sie fähig wird – und wir nicht vorbereitet sind.“
– Elon Musk, Unternehmer und KI-Kritiker - „Es ist wichtig, dass wir sicherstellen, dass die Entwicklung von KI die Interessen der gesamten Menschheit widerspiegelt, nicht nur einer Elite.“
– Tim Berners-Lee, Erfinder des World Wide Web - „Künstliche Intelligenz wird nicht die menschliche Intelligenz ersetzen, sondern sie ergänzen und erweitern.“
– Ginni Rometty, ehemalige IBM-CEO - „Künstliche Intelligenz ist das neue Elektrizität.“
– Andrew Ng, KI-Forscher und Unternehmer - „Wenn man über Künstliche Intelligenz nachdenkt, sollte man nicht nur darüber nachdenken, was sie kann, sondern auch darüber, was sie tun sollte.“
– Stuart Russell, KI-Wissenschaftler - „Eine Maschine kann die Arbeit von fünfzig gewöhnlichen Menschen leisten. Keine Maschine kann die Arbeit eines außergewöhnlichen Menschen leisten.“
– Elbert Hubbard, Schriftsteller und Philosoph - „Ich fürchte nicht die Roboter, sondern die Menschen, die sie kontrollieren.“
– Stephen Hawking, Physiker und Kosmologe
Ich wünsch Dir heute alles GUTE und das mit oder ohne Künstliche Intelligenz oder sonstige technische Helferlein im Alltag. Am Ende zählt der Mensch!

