
Sehr geehrte Gemeindebürgerin! Sehr geehrter Gemeindebürger!
Heute starten wir einmal mit der „Süsse des Lebens“. Und die wird auch von den alljährlich wiederkehrenden Erdbeeren geprägt. Am Erdbeerfeld Wallsee der Familie Scheichelbauer aus Stephanshart/Leitzing wachsen sie bereits zur Reife heran und können ab sofort auch gepflückt werden! Herzlich willkommen am Erdbeerfeld! Jetzt in der Saison täglich geöffnet von 08.00 bis 12.00 und von 14.00 bis 19.00 Uhr. Das Feld liegt in der Nähe der Ardaggerstraße beim Landespflegeheim.
Gestern hatte Landtagsabgeordneter Anton Kasser Geburtstag und ich habe die Gelegenheit genutzt, gemeinsam mit ihm in eine Mülltonne reinzuschauen. Denn für die Müllentsorgung im Bezirk und auch noch viele andere Dienstleistungen für die Bürgerinnen und Bürger, die der Gemeinde-Dienstleistungsverband im Bezirk erbringt, ist Toni Kasser seit Jahren verantwortlich. Herzlichen DANK für diese Tätigkeit, die oft unbedankt und selbstverständlich ist aber tagtäglich funktionieren muss! Anton Kasser ist übrigens auch seit einigen Jahren Obmann der Abfallverbände österreichweit und in dieser Funktion überträgt er die Erfahrungen aus dem Bezirk auch auf andere Bundesländer. Alles GUTE und viel SChaffenskraft weiterhin!
Neu in einer Bezirksfunktion ist seit gestern abend Bgm. Mag. Johannes Heuras aus St.Peter in der Au. Er hat von mir die Funktion als Bezirksobmann im NÖ. Gemeindebund übernommen und ist von 71 anwesenden Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern in dieser Funktion einstimmig gewählt worden. Ich freue mich riesig, dass er diese Funktion übernommen hat. Nach 16 Jahren mit unseren großartigen Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern in Amstetten war ich gestern auch ein bischen wehmütig. Aber ich bin sicher, dass Hannes Heuras die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister bei ihren Aufgaben sehr gut begleiten wird, zumal er nun auch schon selbst viele Jahre Bürgermeister- und Gemeindeerfahrung hat und er auch ein sehr engagierter Bürgermeister – auch für seinen Ort St.Peter in der Au – mit 5 Katastralgemeinden, 5 eigenständigen Feuerwehren, 4 Musikvereinen, einer Vielfalt an Pfarren usw. ist. Fast schon ein bisserl so wie bei uns in Ardagger. Alles GUTE für die neue Funktion!
Bei der Versammlung mit dabei war übrigens Staatssekretärin Claudia Plakolm als Festrednerin und ihr haben wir bereits im Vorpann zur Sitzung gezeigt, wie sich die Gemeinden in Niederösterreich und besonders im Bezirk Amstetten auch „digital“ aufstellen. Im Bereich GIS und im Bereich BürgerserviceAPP haben wir da unsere Entwicklungen gezeigt. Immer mehr werden es die vernetzten Lösungen sein, die uns in den Gemeinden helfen, unsere Verwaltung zu optimieren und Personal sparend anzuwickeln. Auch die KI wird helfen. Aber da sind wir auch erst am Beginn und werden wir noch einige Entwicklung mit viel Spannung begleiten. Für die Menschen und für die Verwaltung wird´s wichtig sein, dass wir so rasch wie möglich, alle Menschen mit der ID-Austria ausstatten. Nur dann, wenn sich die Menschen auch eindeutig und sicher im Internet digital identifizieren können, werden wir auch in der Digitalisierung viele Verwaltungsinnovationen abwickeln und umsetzen können.
Das ist die Österr. Nationalbank in Wien am Otto Wagner Platz. Eines der bedeutenden Jugendstilgebäude in Wien. Ich war dort gestern aber nicht wegen der Architektur, sondern wegen der Bankomaten in ganz Österreich. Leider sind die nicht überall wirtschaftlich. Wenn allerdings die Bargeldversorgung ausdünnt, dann gibts auch bei Kirtagen, in den Wirtshäusern, in der Kirche bei der Sammlung oder für die Milch vom Bauernhof ein Bezahlproblem. Deshalb habe ich mich mit Nationalbankgouverneur Holzmann darüber unterhalten, wie wir da gegensteuern können und die Bargeldversorgung auch die Bargeldeinzahlung möglichst flächendeckend aufrecht erhalten können. Und das ist übrigens gleichermaßen im Interesse der Nationalbank wie auch der Gemeinden. Wir werden in nächster Zeit noch einige Gespräche darüber benötigen und das auch mit den Bankenvertretern, die da die wichtige Rolle vor Ort spielen. Aber wichtig war gestern zu sehen, dass der Gouverneur voll hinter der Sache steht und auch sehr viel dazu tun will, um die Bankomaterhaltung auch seitens der Nationalbank zu unterstützen.
Schön langsam tauchen überall die Plakate der Parteien zur Europawahl am 9. Juni auf. Nicht immer sind dort die Themen plakatiert, mit denen sich EUROPA wirklich auseinandersetzt. Oft sind es auch „nationale Interessen“ und Anliegen. Ich darf Dir heute einen ORF Bericht empfehlen: „WAS das EU Parlament wirklich macht!“ Du kannst das >> hier nachlesen. Schau´s Dir an. Ist ganz spannend!
Ebenfalls eine spannende Europapolitikfrage hat sich kürzlich das Profil in einem Podcast gestellt. „Wie wehrhaft ist Europa?“ Du kennst vielleicht Oberst Markus Reisner vom Institut für Offiziersausbildung in Wiener Neustadt. Er spricht darüber, dass Russlands Überfall auf die Ukraine Europa in vielerlei Hinsicht wachgerüttelt hat. Die EU ist weit davon entfernt, militärisch auf eigenen Beinen zu stehen – und die Unterstützung durch die USA wackelt, sagt er. Kann sich Europa selbst verteidigen? Braucht es eine EU-Armee, um wirklich wehrhaft zu sein? Und können die Heere der Nationalstaaten überhaupt zusammenarbeiten? Fragen wie diese bespricht profil-Außenpolitikredakteurin Siobhán Geets mit Oberst Markus Reisner vom Österreichischen Bundesheer >> hier in diesem PODCAST.
Ich bin übrigens heute auch in „Europäischer Mission“ unterwegs. Nämlich nach Berlin, um dort beim Deutschen Städte- und Gemeindetag Themen wie die Digitalisierung, den Wolf, die Gemeindefinanzen und auch sonst die Themen, die uns gemeinsam „interessieren“ und für die wir auch in einem zukünftigen Europaparlament im Sinne der Gemeinden auch „lobbyieren“ zu „diskutieren“. Eine Forderung für die ich in jedem Fall bei den deutschen Kolleginnen und Kollegen werben werde, ist die nach einem eigenen „Kommunal-Kommissar“. Ich glaube, wenn wir eine eigene Ansprechperson in der Europäischen Kommission haben, dann werden wir auch als GEmeinden mehr Gewicht in Europa bekommen. Schließlich gibt´s 85.000 Gemeinden in ganz Europa mit gleichen Sorgen und Anliegen. >> Also „Alles klar Herr Kommissar?“ Und morgen dann in den Frühnews mehr vom Besuch beim deutschen Städte- und Gemeindetag heute in Berlin.
Abschließend heute – eigenartig wohl – ist mir das Wort „EIFER“ untergekommen und darum drumherum gibt´s einige interessante Sprüche und Zitate. Ich darf Dir einige weitergeben: Ich fang da gleich mal mit Wilhelm Busch an:
Laß ihn im Galoppe tollen, / reite ruhig deinen Trab! / Ein zu ungestümes Wollen / wirft von selbst den Reiter ab. Wilhelm Busch
Der Handwerksmann der’s allzugut will machen, / verdirbt aus Ehrgeiz die Geschicklichkeit. William Shakespeare
Blinder Eifer schadet nur. Magnus Gottfried Lichtwer
Über das Ziel hinausschießen ist ebenso schlimm wie nicht ans Ziel kommen. Konfuzius
„Ich hielt mich stets von Meistern entfernt: / nachtreten wäre mir Schmach! / Hab alles von mir selbst gelernt.“ – / Es ist auch darnach! Johann Wolfgang Goethe
Der Eifer ist ein guter Diener, aber ein miserabler Herr. sagt ein Sprichwort
Wer zur Quelle gehen kann, gehe nicht zum Wassertopf.Leonardo da Vinci
Ich wünsch Dir für den heutigen Tag alles GUTE und auch ein gewisses Maß an Eifer aber lass ihn nicht negativ werden zum GEifer. Du findest das richtige Maß. Alles GUTE!

