Website-Icon hannespressl.blog

Ardagger – Frühstücksnews – Donnerstag, 23.1.2025

Sehr geehrte Gemeindebürgerin! Sehr geehrter Gemeindebürger!

Bereits am Montag dieser Woche waren 70 Bäuerinnen aus dem gesamten ehemaligen Gerichtsbezirk Amstetten in der Therme Geinberg. Aus unserer Gemeinde war eine große Gruppe mit dabei. Danke an Sissi Eblinger für´s Organisieren und auch für die Bilder der Gruppe. Am kommenden Donnerstag dann – also heute in einer Woche am 30. Jänner –  werden die Bäuerinnen im Gh. Kremslehner in Stephanshart ihren traditionellen Bäuerinnentag abhalten.

 

Weisst Du, dass unser Bioabfall, sofern er über die braune Bioabfalltonne entsorgt wird, kürzlich in mehreren Presseartikeln der NÖN und des Profil vorgekommen ist? Und zwar deswegen, weil die Bioabfälle aus den 35 Abfallverbandsgemeinden (GDA) in unserem Bezirk seit 1. Jänner bei der Fa. Fuchsluger in Aschbach (Nach dem „Weissen Kreuz“ in Richtung Hinterholzer Kreisverkehr) verwertet werden. Dafür hat der GDA mit der Fa. Fuchsluger eine Vereinbarung abgeschlossen. Die Rechtmäßigkeit der Anlage der Fa. Fuchsluger ist aber nun in Kritik. Denn Anrainer haben gegen diese Anlage schon seit längerem Beschwerden bei Gericht eingelegt und nun hat der Bundesverwaltungsgerichtshof festgestellt, dass eine den Bau begleitende Entscheidung des Landesverwaltungsgerichtes rechtswidrig gewesen sei. Das Landesverwaltungsgericht muss in der Sache daher nochmals entscheiden und das Gericht muss bei seiner Entscheidung nun den Anrainern Gehör geben. Zwischenzeitlich wird der Biomüll weiter zur Verarbeitung in die Fa. Fuchluger gebracht und das durchaus mit viel Sinn. Aus dem Biomüll wird mit der neuen Anlage nämlich jetzt nicht nur Kompost und Erde, wie das bisher bei anderen Verarbeitern der Fall war, sondern auch rund 1,5 Mio. Kubikmeter Biogas pro Jahr. Und das ist wiederum Gas, das bisher in die Atmosphäre entwichen ist und zum Klimawandel beigetragen hat. Sollte es zu Neuverhandlungen und zu Neubeurteilungen der Anlage – auch im Hinblick auf Anrainerauswirkungen kommen, dann wird es jetzt in jedem Fall dann schon möglich sein, die von beiden Seiten unterschiedlich gesehenen Auswirkungen der Anlage „in der Realität“ beurteilen zu können.
Übrigens gibt es seitens des Verbandes (GDA) von gestern nochmals diese Stellungnahme zur Sache:
  1. Der GDA ist seit dem 1. Januar 2025 aufgrund der europaweiten Ausschreibung vertraglich verpflichtet, den Bioabfall an die Anlage zu liefern.
  2. Wir haben im Vorfeld überprüft, ob die Firma Fuchsluger als Übernehmer die Berechtigungen für die Übernahme von Bioabfällen und Grünschnitt besitzt. Dies ist der Fall und im öffentlichen Register einsehbar.
  3. Selbstverständlich liegen auch die notwendigen Genehmigungen für den Betrieb der Anlage vor,  der GDA setzt da voll auf die Entscheidungen der Behörden und zuständigen Gerichte.
  4. Aufgrund von Anrainerbeschwerden wurde die Anlage auch während der Bauphase bereits regelmäßig von der Behörde kontrolliert.

Hier unter >> diesem link der NÖN Artikel

Die neue Anlage zur Biogaserzeugung und Kompostierung der Bioabfälle der Fa. Fuchluger von oben; (c) NÖN

 

Hier der Auszug aus dem PROFIL zur Sache:

 

 

Im Zusammenhang mit dem Projekt wird übrigens immer wieder von einer „kaskadischen“ Nutzung des Bioabfalles gesprochen. Im Prinzip kann man sich das so vorstellen, dass man über mehrere Bearbeitungsstufen versucht, alles energetisch hochwertigen und möglichen Stoffe aus dem Bioabfall herauszuholen. Hier hat der GDA diesen Sachverhalt gegenüber den Medien auch beschrieben:

 

Und weil das Thema“Großanlagen“ und „Großinfrastrukturen“ nicht nur hier am Standort Fuchsluger eine zunehmende Herausforderung ist, sondern neue Stromleitungen, Umspannwerke, Windräder oder Photovoltaikanlagen, Kraftwerke, Pipelines, Flughäfen und noch vieles mehr auch anderswo Anrainer auf den Plan rufen und Zwistigkeiten verursachen, haben wir seitens des Österr. Gemeindebundes erst kürzlich zu einer „Großinfrastruktur-Konferenz“ eingeladen. Das Thema, das wir dort für ganz Österreich besprechen: „Umsetzung von Großinfrastrukturprojekten – die Gemeinde zwischen Wohlfühlort und Standortfaktor: Wie nehmen wir die BürgerInnen mit?“

>> hier geht´s zur ausführlichen Beschreibung und Einladung

Die Veranstaltung findet am 20. Februar statt, ist auch online „besuchbar“ und soll Perspektiven aufzeigen, wie Anrainer- und örtliche Gemeindeinteressen mit den Infrastrukturnotwendigkeiten unter einen Hut gebracht werden können.

So und weil ich heute inhaltlich überwiegend bei überregionalen Angeboten bin, gleich noch eines. Der Mobilfunker „DREI“ schenkt jetzt Gemeinden „WETTERSTATIONEN“. Zur Verfügung zu stellen ist seitens der Gemeinde ein entsprechender Tragemast oder ein Turm, wo die Montage erfolgen kann. Der Stromanschluss hat ebenfalls durch die Gemeinde zu erfolgen. Also die Bedingungen:

Das Angebot gilt zunächst in den Bundesländern Niederösterreich und Tirol, >> liest Du hier!

Das Land Niederösterreich wird im Jahr 2025 wieder Bauprojekte als „Vorbildlicher Bau in NÖ“ auszeichnen. Bis 31. März kannst Du einreichen. Es können Objekte jeder Art wie Neu-, größere Zu- und Umbauten aus den Bereichen Hoch- und Ingenieurbauten, wie z.B. Ein- und Mehrfamilienhäuser, Geschäftshäuser, Betriebsstätten und Industrieobjekte, öffentliche Gebäude, Verkehrs- und Wasserbauten, die in Niederösterreich realisiert wurden, von Architektinnen/Architekten, Ingenieurkonsulentinnen/Ingenieurkonsulenten oder Baumeisterinnen/Baumeistern eingereicht werden.

Die Bauten müssen bis zum 31. Dezember 2024 fertig gestellt worden sein. Die Fertigstellung darf jedoch nicht länger als drei Jahre zurückliegen. Bewerbungen können vom 01. Jänner bis 31. März 2024 beim Amt der NÖ Landesregierung, Abteilung Allgemeiner Baudienst, 3109 St. Pölten, Landhausplatz 1 mit folgenden Unterlagen vorgelegt werden:

>> hier geht´s zur Detailinformation

Die Donau-Universität Krems schreibt jetzt wieder den Universitätslehrgang „Regionale Gesundheitskoordination“ aus. Dich interessiert das vielleicht?
Hier lernst Du, wie Du Maßnahmen gezielt umsetzen und den Gesundheitsbereich in Deiner Gemeinde weiterentwickeln kannst. Erste Infos zu den Inhalten, Zielen und zum Aufbau des Lehrgangs erhältst Du in dieser unverbindlichen Online-Veranstaltung:

Online-Infoveranstaltung:
Dienstag, 11. Februar 2025
17:30 Uhr
zur ANMELDUNG oder mehr Infos noch im nachstehenden Internetlink:

Werde Gesundheitsexperte in Deiner Gemeinde

Noch eine Info für Oldtimer Freunde. Am 26. April veranstaltet der Club 41 in Amstetten wieder eine Genuss-Rallye durch das Mostviertel. Die Anmeldung ist „offen“ und kann ab sofort unter http://www.spezialseite.at erfolgen. Die 3/4 Genuss Rallye führt in jedem Fall auf idyllischen Nebenstraßen durch die malerische Landschaft des Mostviertels. Ein Tag mit Kultur, Kulinarik, Genuss, Natur und lösbaren Aufgaben. Die Veranstaltung ist eine Rallye LIGHT und es werden keinerlei Hilfsmittel benötigt.

>> hier geht´s zur Anmeldung und zu den Infos.

Schließlich komme ich auch heute wieder zur „Politik“ – zur Kommunal- und Gemeindepolitik und stelle Dir heute auch wieder  – diesmal gleich 3 Kandidatinnen und Kandidaten meiner Liste „Volkspartei Ardagger – Bgm. Hannes Pressl“ zur Gemeinderatswahl am Sonntag vor.“3″ Kandidaten sind´s heute deswegen, weil Du zwar schon 31 Videos hier gesehen hast, aber noch 5 übrig sind und nur mehr heute und morgen Frühnews herauskommen – bis zur Wahl.

Heute also zunächst Anton Brandstetter. Er ist Kollmitzberger, stammt urspünglich aus dem Mühlviertel und ist eigentlich mit seiner Lehrstelle bei der Fa. Heindl in Leitzing in die Gemeinde gekommen. Ihm ist eine Lehre enorm wichtig und mit ihr bekommt man Freunde aber auch Lebenserfahrung. Und er erzählt Dir auch, wie er das Bauernhaus seiner Schwiegereltern umgebaut hat und will allen Mut machen, sich auch über alte Häuser drüberzutrauen. Hör udn schau ihn Dir an. Ein junger mitreissender junger Mann, der begeistert. Danke, dass er auf meiner Liste mit dabei ist:

Aktuell in Wien tätig ist Lisa Neuhauser. Sie kommt aus Hauersdorf und ist dort auf dem landwirtschaftlichen Betrieb ihrer Eltern aufgewachsen. Die Liebe zur Landwirtschaft hat sie ins Landwirtschaftsministerium gebracht, wo sie aktuell Pressesprecherin ist. Ob im Kuhstall oder auf dem Wiener „Politparkett“. Eines ist immer gleich, sie will mit ihrer Arbeit für die Landwirtschaft Verbesserungen erreichen und der heimischen Landwirtschaft und ihren exzellenten Produkten mehr Wertschätzung zukommen lassen. Herzlichen DANK, dass sie sich auch für unsere Liste „Volkspartei Ardagger – Bgm Hannes Pressl“ bereiterklärt hat:

Schließlich ist Viktor Scheichelbauer heute noch im Porträt. Auch er kommt von einem landwirtschaftlichen Betrieb in Leitzing in Stephanshart. Aber eigentlich war für ihn ein anderer Weg zur Matura vorgezeichnet bis sich die Weichen anders gestellt haben. Heute ist der Jungbauer stolz auf eine florierende Erbeerzucht, auf Kürbisse, die er in der gesamten Region anbietet und auf Ackerfrüchte, die er in höchster Qualität anbietet. Und Erfahrungen hat er schon im Dienstleistungsbereich gesammelt. Gerade jetzt, wenn´s kalt ist, ist er auch im Winterdienst im Einsatz. Danke an Viktor Scheichelbauer, dass er sich zur Verfügung gestellt hat:

Und wenn Du jetzt ganz genau aufgepasst hasst, dann fehlen für morgen eigentlich nur mehr zwei: Das ist Christina Innerhuber mit der ich auch ein ganz spannendes Video zum Thema Kindererziehung und Bildung gemacht habe und auch ich selbst darf mich morgen noch vorstellen.

Dich bitte ich, in jedem Fall von Deinem Wahlrecht zur Gemeinderatswahl Gebrauch zu machen und wenn Du am Sonntag nicht da bist, nochmals heute oder morgen am freitag bis Mittag Deine Wahlkarte am Gemeindeamt abzuholen und vielleicht auch schon dort zu wählen!

„Politik“ und das „Politikbild bzw. Politikerbild“ haben in den letzten Jahren immer mehr gelitten und „Politiker“ haben „im Kollektiv“ dazu auch mit der Art, wie „Poltik“ agiert – unabhängig vom Inhalt, der oft viel besser ist als die „Darstellung“, fleissig beigetragen. Letztlich löst man damit aber auch eine Demokratiekrise aus. Denn wenn „Politik“ nicht mehr passt, dann wird auch schon mal das „System“ in Frage gestellt. Die Politologin Kathrin Stainer-Hämmerle haben wir seitens des NÖ. Gemeindebundes gefragt: „Warum Vertrauen in die Demokratie schwindet, welche Rolle Bildung und Medienkompetenz spielen und wie neue Ansätze wie E-Voting die Beteiligung stärken könnten…?“

Zwischen Legitimitätskrise und Effizienzdebatte

Und weil da auch immer wieder die MEDIEN angesprochen werden, die es „anders“ machen „müssten“, hört man immer wieder, bei der „Poltikberichterstattung“ habe ich heute das Thema „MEDIEN“ mal für die Sprüche zum Tag genommen:

Und noch speziell auf „social media“ zugeschnitten, falls es Dich noch interessiert:

Ich wünsche Dir heute alles GUTE, viel persönliche Kommunikation und egal was Dir Medien erzählen – und von den Medie gibt es übrigens sehr sehr viele GUTE, lass einfach Dein „GESPÜR“ immer gut mitlaufen und hör auch auf Dein Gefühl, wenn Du das eine oder andere so liest……

Alles GUTE!

Die mobile Version verlassen