
Sehr geehrte Gemeindebürgerin! Sehr geehrter Gemeindebürger!
Zunächst siehst Du heute eine weitere „Riesenmagnolie“ am Titelbild der Frühnews. Ein Beitrag von Helga Amon im gestern von Franz Schörghuber ausgerufenen „Wettbewerb“ 🙂 um die größte, schönste und „anmutigste“ dieser Art. Aber egal welche größer ist, sie sind alle einfach „wunderschön“. Danke für das Foto!
Bei ins in der Volksschule wird´s kommendes Schuljahr wieder eine „Bläserklasse“ geben. Das bedeutet für die jetztigen 2. Klassen und dann ab Herbst eben „Drittklassler“, dass sie innerhalb des Volksschulunterrichtes in einem Ensemble spielen und zusätzlich auch ihr Instrument im Musikschulunterricht erlernen. Für die Musikbildung wird dies von Pädagogen als die beste Form des Erlernens eines Instrumentes und des gleichzeitigen Erlernens des Spieles in der Gruppe erachtet. Neben der Ausbildung ist es vor allem auch die Gemeinschaft, die dadurch enorm gestärkt wird. Ich darf Dir und speziell den Eltern der jetztigen „Zweitklassler“ dieses Angebot heute nochmals weitergeben. Am kommenden Dienstag, den 9. April gibt es eine Eltern- und Großelterninformation dazu in der VS Stift Ardagger.
Die Schule war gestern auch auf „Ministeriumsebene“ Thema. Im Rahmen des österr. Gemeindebundes habe ich BM Martin Polaschek besucht und natürlich einige Wünsche mit im Gepäck gehabt. Über Musik haben wir nicht geredet, Dafür ist es da im Gespräch um die „Assistenzpädagogen“ gegangen. Also darum, dass „Unterstützungslehrer“ – auch für die Nachmittagsbetreuung und den Nachmittagsunterricht zum Beispiel – auch vom Bund wie die Lehrer anstatt von den Gemeinden angestellt werden sollten. Darüber gab´s bereits von der politischen Seite Konsens, weil es einfach wirklich Sinn macht – verwaltungstechnisch als auch inhaltlich – vor allem aber von der Gewerkschaft und den Interessensverbänden kam „Gegenwind“. Ich hab deshalb gestern übernommen, rasch auch nochmals mit den Gewerkschaftsvertretern ins Gespräch zu kommen, um die eine oder andere Verunsicherung, die dazu möglicherweise herrscht, auszuräumen. Die Schuluntersuchungen und auch die Zusammenarbeit bei der „Demokratiebildung“ waren dann noch Thema. Auch in Ardagger kommen ja die dritten Klassen Volksschule immer wieder zur Gemeinde, um „live“ zu lernen, wie „Gemeinde“ und „Gemeindepolitik“ in der Realität funktioniert. Das „Interieur“ im Ministerium ist übrigens richtig „barock“ wie Du hier auf dem Bild auch siehst:
Im Anschluss an den Ministerbesuch habe ich dann in einer Videokonferenz den Gemeindebundpräsidenten in den Bundesländern von den bisher 5 Ministerbesuchen berichtet, wir haben auch Themen und die Vorgangsweise zwischen der Bundesebene und den Länderverbänden aufeinander abgestimmt und auch einige interne Entscheidungen in Personal- und Organisationsfragen vorbereitet. Zwischen Vorarlberg und dem Burgenland ist da die Videokonferenztechnik nicht mehr wegzudenken…….:
Apropos Bürgermeisterrunde: Die „Jung- bzw. Neubürgermeister/innen“ in Niederösterreich lade ich auch 1/4 jährlich nach St.Pölten ein. Ich konnte ihnen die Aufgaben des Gemeindebundes vorstellen und mit unserem Büroteam auch die Leistungen des Gemeindebundes näherbringen. Für die Arbeit in den Einzelgemeinden ist wichtig, dass unser Service als Verband gut auf die Bedürfnissen in den Einzelgemeinden abgestimmt ist. Diese Runde hat uns übrigens auch sehr viele Tipps für unsere Arbeit in St.Pölten von der „Zentrale“ aus mitgegeben. Herzlichen DANK dafür!
Zurück zu den „Sorgen“ des Alltages in unserer Gemeinde ARDAGGER: Da gab´s gestern rund um 17.00 Uhr bzw. 17.30 Uhr einen abrupten Druckabfall in der Wasserleitung, der vor allem die Beriche „Am Weinberg“ und bis hin ins Ortszentrum Stift Ardagger „betroffen“ hat. Die Ursache konnten wir gestern nicht mehr feststellen, leider aber dei Wirkung. Erst gegen 20.00 Uhr hat sich das Problem des geringen Wasserdruckes gelöst, weil wir erst dann die „angesaugte“ Luft aus der Leitung durch die Vollast der Brunnenpumpen herausdrücken konnten. Ein rasches „Absaugen“ von großen Wassermengen aus der Leitung könnte die Ursache sein. So etwas passiert normalerweise nur, wenn unsachgemäß von Hydranten Wasser entnommen wird. Falls es dazu zweckdienliche Hinweise gibt, bin ich dankbar, um mit den Betreffenden auch Aufklärungsarbeit leisten zu können. Schließlich muss die Wasserversorgugn für alle zu jeder Zeit gegeben sein!
In Stift Ardagger geht´s bei der Baustelle Feuerwehrhaus gut voran und mittlerweile mit der Schalung nach oben. Danke schon jetzt auch den vielen freiwilligen Helferinnen und Helfern, die hier gemeinsam mit der Baufirma Pabst voll anpacken. Es wird ein tolles Projekt für unsere Gemeinde und vor allem für unseren Ort Stift Ardagger!
Ein anderer Bau ist still und leise in Betrieb gegangen: Die neue Tennisanlage. Hier ein Bild von gestern Abend, wo auch um 20.00 Uhr auf den neuen Plätzen noch gespielt werden kann, weil jetzt auch das Flutlicht wirklich perfekt ist. Es ist schon schön und macht auch stolz, wenn Du siehst, dass so ein jahrelanges Projekt – auch mit enorm viel freiwilliger Leistung – dann auch gut genutzt wird und Menschen begeistert.
Am Ende noch zum Abfall. Das ist ja nicht nur „symbolisch“, sondern auch „faktisch“ der richtige Platz für das was „übrig“ bleibt. Allerdings hier bei der Müllinsel am Tennisplatz hat jemand wieder einmal verwechselt, wie das jetzt mit der SAMMLUNG wirklich funktioniert. Zur Erinnerung:
- Glas hier bei den Sammelboxen abgeben bzw. reinwerfen
- Blechdosen – ob jede Menge Ottakringer, wie hier oder auch andere bitte in den „GELBEN SACK“
- Auch andere „Leichtverpackungen“ und „Plastik“ werden mit dem Gelben SACK entsorgt.
Ich weiss, dass diese „Belehrung“ wahrscheinlich nur die lesen, die ohnehin alles sauber und richtig trennen und ich will vermeiden, dass wir irgendwann einmal bei jeder Müllinsel Kameras aufhängen müssen, um dann die „richtigen“ informieren zu können. Insofern trotzdem noch einmal der APPELL zum richtigen SAMMELN. Denn „SAMMELN“ kann man lernen und mit dem RICHTIGEN SAMMELN spart man der Gemeindeverwaltung ÄRGER, den MENSCHEN erspart man eine höhere Müllgebühr, der Umwelt nützts wegen der Wiederverwertung und den TENNISPLATZNUTZERN erspart man diesen ANBLICK. Also ein Haufen Gründe, warum „RICHTUNG ENTSORGEN“ echt „SINN“ macht. Hoffentlich dann beim nächsten mal:
Damit zum Schluss zu den Sprüchen des Tages und die drehen sich gleich weiter um den MÜLL, es sind also quasi „MÜLLSPRÜCHE“ – vielleicht auch ein bisserl mit pointierter „SCHLAGSEITE“:
„Müll trennen? Ich treffe nicht mal den Mülleimer!“
„Mein Müll ist mir so wichtig, dass ich ihn immer bei mir trage.“
Aufschriften auf der Mülltonne:
- Artgerechte Müllhaltung.
- Auf ihn mit Gemüll.
- Ich bin für jeden Dreck zu haben.
- Ich fühle mich so leer!
- Ich kann eine Menge einstecken.
- Ich liebe den Rest.
―Werner Friebel

