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Sehr geehrte Gemeindebürgerin! Sehr geehrter Gemeindebürger!
Gestern hat die letzte Gemeinderatssitzung in dieser 5 Jahre zurück liegenden Wahlperiode stattgefunden. Normalerweise ist keine Sitzung so kurz vor der Gemeinderatswahl üblich. Sie ist in diesem Fall aber notwendig geworden, weil wichtige Aufträge zur Weiterarbeit bei der Schulbaustelle Stift Ardagger, bei der Pfarrhof Kollmitzberg Baustelle Kollmitzberg und zum Abschluss der Arbeiten bei den Heizwerken in Stift Ardagger-FF Haus und in Stift Ardagger-Schulbaustelle beschlossen werden mussten. 22 der 23 Gemeinderäte waren anwesend. Lediglich bei den Beschlüssen zur Schulbaustelle gab es jeweils 1 Enthaltung, sonst war alles einstimmig. Ich darf auch hier – wie schon gestern abend – DANKE sagen für die intensive Zusammenarbeit und auch für das wechselseitige Verständnis, das in diesem Gremium trotz so mancher „Emotionen“ jeweils entgegengebracht wurde. Mit der Gemeinderatswahl am 26. Jänner wird der Gemeinderat nun neu zusammengesetzt und ist dann ab der konstituierenden Sitzung wieder das zentrale Entscheidungsgremium der Gemeinde ARDAGGER.
Die Auftragsvolumina, die gestern bei der Sitzung beschlossen wurde, belaufen sich in etwa auf € 300.000,– für Weiterarbeiten und Gewerke für die 6 Wohnungen im Pfarrhof Kollmitzberg. Für die Schulbaustelle waren es rund € 1.500.000,– und für die Heizwerke rund € 15.000,—
Besonderer Abschluss der 5 jährigen Sitzungsrunde war gestern dann auch noch die Einladung von Amtsleiter Wilhelm Moser an den Gemeinderat. Willi Moser wird ja „offiziell“ mit Ende Jänner auch aus dem Gemeindedienst ausscheiden. Nach 46 Dienstjahren und wovon „interessanterweise“ ein ganzes Jahr „nur Sitzungszeiten“ in Ausschüssen, Gemeinderäten usw. waren. Im „Back Office“ wird Willi Moser nun projekt bezogen und mit seinem Erfahrungsschatz dann ab Ende Jänner das Gemeindeamt noch unterstützen. Wilhelm Moser hat gestern Abend dem Gemeinderat auch seine Sicht auf die letzten 46 Jahre und die Geschichte, die er mit der Gemeinde verbindet weitergegeben. Ich habe ihn gebeten und darf seine Rede auch veröffentlichen.
>> Rede von Wilhelm Moser zum Abschluss an den Gemeinderat.
Ausgezeichnet hat sich Wilhelm Moser vor allem durch seine Sparsamkeit, durch seine höchst korrekte Buchaltung und Arbeitsauffassung. Diese hat immer wieder auch das Aufzeigen von Fehlleistungen und Effizienzpotentialen und damit verbunden von Möglichkeiten der finanziellen und organistorischen Optimierung zum Nutzen für die Steuerzahlerinnen und Steuerzahler in der Gemeinde beinhaltet. Bis zu 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hat er zuletzt geführt, zahlreiche Einstellungen getätigt und mit diesen und vielen anderen Maßnahmen das Bild, die Organisation und die innere Verfasstheit der Gemeinde Ardagger ganz wesentlich mitgeprägt. Geschätzt wurde seine Arbeit von allen Fraktionen, weil er stets auch als Mann des Vertrauens zu allen galt. Sein Dienstverständnis ging letztlich immer weit über das „Normale“ hinaus und so war er auch sonst stets erreichbar und für die Gemeinde im Einsatz. Für diese und alle sonstigen Tätigkeiten zum Nutzen für die Gemeinde Ardagger wurde ihm gestern in der Sitzung auch eine hohe Auszeichnugn der Gemeinde – der Ehrenring der Marktgemeinde Ardagger zugesprochen. Die Verleihung wird zu einem entsprechend passenden Zeitpunkt dann in der neuen Gemeinderatsperiode erfolgen. Danke auch an dieser Stelle nochmals für die in den letzten 46 Jahren geleistete Arbeit und die Zusammenarbeit.
Eine auch für uns in der Gemeinde ARDAGGER nicht uninteressante langfristige Entscheidung ist vorgestern im Umweltverband (GDA) gefallen. Du hast vielleicht schon in der NÖN gelesen, dass das große Wertstoffsammelzentrum nun in Amstetten Ost ausgebaut werden soll. Das bedeutet wiederum, dass das Projekt „Oiden“ gefallen ist und nicht verwirklicht wird. Allerdings wird es ein kleineres Wertstoffsammelzentrum dann gleich bei der Firma Baier bei uns im Betriebsgebiet Ardagger geben. Hier hat ja am Standort die Fa. Baier um eine Betriebsgebietserweiterung angesucht, die aktuell auch im Rahmen eines Flächenwidmungsverfahrens zur Einsichtnahme aufliegt. Und Teil dieser Erweiterung soll nun das Projekt „Wertstoffsammelzentrum Ardagger – Amstetten Nord“ werden. Pläne gibt´s dazu noch keine. Der Zeitplan ist auch noch nicht festgelegt, aber die Weichen sind gestellt. Für uns ist das Projekt sicherlich von Vorteil, weil wieder in gewohnter Nähe ein entsprechender Sammel- und Abgabeplatz entstehen wird. Auch für Zeillern, Viehdorf und Teile aus dem Norden Amstettens (Ardaggerstraße) könnte das Sammelzentrum dann auch gut erreichbar liegen. Hier der entsprechende NÖN Artikel in Auszügen dazu und eine Skizze des Betriebsgebietes mit dem möglichen Standort:
Von den Vereinen Hobby-Kunst-u. Handwerksausstellung, Senioren Ortsgruppe Ardagger Markt u. d. Jägerschaft Ardagger Markt wurden gestern noch € 1.100,– vom Erlös des Adventmarktes an die Tagesbetreuungeinrichtung übergeben. Auf Foto im Hintergrund: Leiterin Gabriella Sebökne Szabo und Stv. Martina Prinz, Obfrau d. Elternvereines. Sie waren dankbar, und wir herzlich willkommen, berichtet Gottfried Burgstaller von der Übergabe. Herzlichen DANK für diese Spende und das dafür erbrachte Engagement!
Bilder aus Indien und vom aktuellen Heimataufenthalt von Biju Ammianikal darf ich heute noch weitergeben. Begleitet wird er von der Fam. Aigner aus Kollmitzberg und Biju lädt nochmals ein, ihn dann in einem Jahr auch wieder bei einer großen Reise nach Indien zu begleiten. Hier zunächst schon einmal ein Vorgeschmack auf die Reise und Danke für die Bilder an Anni und Franz Aigner!
Bilder gibt´s heute auch noch vom Seniorenball in St.Pölten. Franz Schörghuber hat eine Abordnung aus unserer Gemeinde auch dahin begleitet:
Und ich stelle Dir auch heute wieder 2 Gemeinderatskandidaten auf meiner Liste Volkspartei Ardagger – Bgm. Hannes Pressl vor. Zunächst Matthias Freynhofer aus Ardagger Markt. Er ist engagierter Projektleiter bei der Firma seiner Eltern in Ardagger Markt – Expert Froschauer – und ebenso engagierter Gemeinderat. Als junger Familienvater weiss er aber auch ganz besonders um die Anliegen der Jungen und der Familien. In der Gemeinde engagiert er sich vor allem für erneuerbare Energien! Danke, dass er bei uns im Team ist!
Und dann ist noch ein „neuer“ aus Stift Ardagger: David Schöllenbauer, ein ganz ganz fleissiger, der viel im Hintergrund arbeitet. Als Arbeitnehmer in einem großen Industriebetrieb kennt er „Schichtln“ und weiss um die Anliegen. Bisher hat er sich vor allem in der Fraktion eingebracht. Wäre schön, wenn er in Zukunft auch im Gemeinderat mitreden kann. Hier sein Porträt und DANKE, dass er sich bereit erklärt hat:
Abschließend für heute habe ich die KI gebeten, aus den Untiefen des Internets Zitate zum Thema „Sitzungskultur“ zu finden. Das ist rausgekommen:


