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Ardagger
Volkspartei Ardagger wählte Vorstand neu
Am Mittwoch Abend wurden gleich 5 Vorstände und Obleute neu gewählt. Denn erstmals haben alle Volkspartei-Ortsparteien und die „Gemeindepartei“ zu einem gemeinsamen Orts- und Gemeindeparteitag eingeladen. Hintergrund ist, dass die Volkspartei bei uns seit jeher in 4 Ortsparteien – je KG – organisiert ist und es seit der Gemeindezusammenlegung im Jahr 1971 zusätzlich eine gemeinsame „Gemeindepartei“ gibt. Soviel Theorie so gut. In der Praxis stehen seit gestern an der Spitze dieser Volksparteigruppen und sie wurden in diese Funktionen einstimmig gewählt:
- in Stift Ardagger: Vizebgm. und Ortsvorsteher Sepp Frühwirth
- in Stephanshart: OV Ing. Christian Zehethofer
- in Markt Ardagger: OV Alexandra Schnabel
- in Kollmitzberg: Walter Haag
- in der gesamten Gemeinde Ardagger: Bgm. Hannes Pressl
Die gemeinsame Neuwahl war gestern Abend im Gh. Kremslehner sehr gut besucht und wurde vom neuen LAbg. Mario Wührer, der auch Vizebgm. in Waidhofen ist, durchgeführt. Herzlichen DANK auch allen, die sich zusätzlich in allen Funktionen – von den Stellvertretern bis zu den Schriftführern, vom Kassiert bis zum einfachen Vorstandsmitglied – bereit erklärt haben, Verantwortung mit zu übernehmen. Danke auch an die ausgeschiedenen Obleute: In Stephanshart war bis gestern Herbert Gruber Ortsparteiobmann. In Kollmitzberg war bisher Christoph Spiegl Obmann. Ihnen und einigen anderen – wie Verena Feigl und Herbert Gruber aus Kollmitzberg die aus Funktionen „ausgeschieden sind“ konnten wir Ehrungen überreichen.
„Parteiverantwortung“
Seitens der Volkspartei Ardagger dürfen wir aktuell 16 von 23 Gemeinderatsmandate besetzen und auch in vielen Funktionen für unsere Gemeinde Verantwortung tragen. Und das hat sich auch in meinem Bericht, in meinem Ausblick und auch in der „intensiven“ und auch vor allem langen Diskussion im Anschluss widergespiegelt. Von der Kinderbetreuung bis zum Straßenverkehr, vom Biber bis zur Hackschnitzelenergie, von der Schulzusammenlegung bis zur Straßenumlegung in Stocka, von der Freiwilligenarbeit bis zur Nahversorgung und vom Pfarrheimbau Kollmitzberg bis zur Feuerwehrhaussanierung wurde sehr viel angesprochen. Weil wir dafür im Rahmen unserer gewählten Gemeindefunktionen verantwortlich sind. Aber auch, weil wir zu vielen Projekten, die oft gar nicht einfach zu entscheiden oder voranzutreiben sind – auch intern – eine Linie finden müssen. Unsere „Grundlinie“, die uns bei all diesen und noch viel mehr Sachfragen eint, ist die christlich-soziale Wertebasis. Eine Basis, die den Menschen in den Vordergrund stellt, die Freiheit des einzelnen hoch schätzt, aber auch die Gemeinschaft zur besseren Erreichung vieler Ziele und Lösung so mancher Probleme, erfordert. Das bedeutet manchmal auch intern „Kompromisse“ zu machen. Das heißt – und wird es in Zukunft wohl noch viel mehr heißen – intensiv zu diskutieren und die Breite der Meinungen und Interessen auch weiter abzubilden. In Zeiten, wo die Budgets enger und die Prioritäten andere werden, wird das noch viel mehr notwendig sein. Gestern abend hat die Diskussion deshalb wohl auch bis weit nach 22.oo Uhr gedauert und sie war sehr gut und von hoher Verantwortung für die Aufgabe getragen.
Neuwahlen beim Gemeindedienstleistungsverband Amstetten
Anton Kasser – der neue Landesrat für Finanzen im Land Niederösterreich hat gestern in Öhling die Führung unseres Gemeinde-Dienstleistungsverbandes in neue jüngere Hände gelegt. Bgm. Mag. Johannes Heuras aus St.Peter in der Au wurde nun zum neuen Obmann gewählt. Er tritt in große Fußstapfen, wird den Verband aber auch bereits rasch in neue Themenfelder führen: Die Wertstoffsammelzentren werden ausgebaut – eines u.a. bei uns im Betriebsgebiet in Amstetten; Die Abgabeneinhebung wird um weitere Dienstleistungen erweitert – und vor allem andere Bezirke interessieren sich immer mehr für unser Modell, auch aus ganz Österreich bereits. Herzlichen DANK in jedem Fall an Anton Kasser und alles GUTE für Johannes Heuras und alle, die mit ihm wieder Verantwortung im Verband übernommen haben.
Die neue Gemeindevision liegt nun final vor
Rund 1,5 Jahre ist es her, als wir eine große Gemeindeumfrage gemacht haben und seither wurde – mit Unterbrechung in der Gemeinderatswahlzeit – immer wieder an der gemeinsamen Gemeindevision für Ardagger gearbeitet. Die finale Version liegt nun vor und in der nächsten Gemeinderatssitzung soll sie auch nochmals zur Diskussion und Beschlussfassung vorliegen. Hier für Dich ein Abzug, damit auch Du die Grundzüge der zukünftigen Ausrichtung der Gemeindearbeit, wie sie in diesem finalen Stadium vorliegt, sehen kannst. Im Anhang sind aus den Arbeitsgruppen heraus auch erste Projekte – sehr stark auch auf die Dorferneuerung in unseren 4 Orten fokussiert – ausgearbeitet worden. Je nachdem ist unsere Vision flexibel und es kann hier auch immer wieder zu Änderungen und Anpassungen kommen, wenn die Grundlinie unserer Gemeindeentwicklung und die Prinzipien, die hier festgeschrieben sind, nicht verlassen werden. Denn diese „Grundlinie“ – im Sinne einer Entwicklungsvision – sollte als „Werterahmen“ für Entscheidungen in den kommenden Jahren „halten“. Für Förderentscheidungen der Dorf-/Stadterneuerung im Land wird die Gemeindevision auch Grundlage sein.
Gleich eine nächste konkrete Dorfaktion: Überall kommt der Nikolaus – auch am Kollmitzberg
Eltern und Familien, zu deren Kindern der Nikolaus kommen soll, mögen sich bitte rasch melden, damit sich der Nikolaus auch gut mit Sackerln vorbereiten kann. Die JVP Kollmitzberg, die hinter der Nikolausaktion steht, bittet idealerweise schon bis morgen 28.11. um eine Rückmeldung!
Gemeindebund
„Verhandlungen und das liebe Geld bei der Kinder- und Jugendhilfe“
Gestern ist es um die Kinder- und Jugendhilfe im Land gegangen. Die Kosten, die enorm ansteigen, waren das „eine“. Die Leistungen, die erbracht werden müssen und wie sie erbracht werden, das „andere“. Und darüber haben wir gestern in St.Pölten durchaus heftig diskutiert, denn die Gemeinden zahlen 50% der Kinder- und Jugendhilfe und sind heuer mit einer Nachforderung von rund 17 Millionen Euro – 19% mehr als im Vorjahr – konfrontiert. Die Ursachen, hat gestern die Analyse ergeben, sind vielfältig und reichen von besserer Erkennung von Problemen im Kinder- und Jugendalter und dadurch auch zu mehr Behandlungen und Betreuungen bis zu immer schwierigeren Familienverhältnissen, die ein behördliches Eingreifen erfordern. Knapp 2000 Kinder in Niederösterreich sind aktuell – entweder bei Pflegeeltern oder in eigenen Kinder- und Jugendeinrichtungen. Mehrere tausend „Fälle“ werden mittels anderer Maßnahmen (von Beratung bis zu Begleitung usw….) unterstützt. Die Detaillösung in all ihren notwendigen Facetten war gestern noch nicht am Tisch. Eine genaue Problemanalyse ist aber jetzt die Grundlage und ein „Einfrieren“ der Beträge für 2026 wurde festgelegt und wird nun auf seine „Machbarkeit“ – immer im Sinne der Problemlösung für Kinder und Jugendliche aber auch im Sinne der finanziellen Machbarkeit „durchgeackert“.
Sprüche zum Tag
Thema „Parteien“
Weil heute am Beginn schon viel über „Partei“ die Rede war, auch die Sprüche zum Tag zum Thema Parteien und da haben weise Menschen auch viel über deren Notwendigkeit, Bedeutung und Zukunft nachgedacht…..
1. „Demokratie ist die Notwendigkeit, sich gelegentlich der Ansichten anderer zu beugen.“
— Winston Churchill
(Bezieht sich direkt auf den Wert politischer Vielfalt und damit auch der Parteien.)
2. „Parteien sind ein unverzichtbarer Bestandteil der Demokratie.“
— Richard von Weizsäcker
(Aus Reden zur parlamentarischen Demokratie.)
3. „Wo keine Parteien sind, gibt es keine Freiheit.“
— Benjamin Constant
(Früher Liberalismus, Bezug auf politische Organisation als Schutz der Freiheit.)
4. „Politische Parteien sind die Brücke zwischen Bürgern und Staat.“
— Theodor Heuss
(Erster deutscher Bundespräsident, Demokratietheoretiker.)
5. „Demokratie lebt vom Streit, von der Diskussion und vom Kompromiss.“
— Helmut Schmidt
(Zitat über die Bedeutung unterschiedlicher Positionen – also der Parteien.)
6. „Politik beginnt mit dem Betrachten der Wirklichkeit.“
— Kurt Schumacher
(Führt zur Rolle von Parteien als Realitätsanalysten für die Gesellschaft.)
7. „Wahlen allein machen noch keine Demokratie.“
— Barack Obama
(Betonung, dass auch politische Organisation – also Parteien – notwendig ist.)
8. „In der Politik geht es um Interessen, und Parteien sind deren Übersetzer.“
— Oskar Negt, Philosoph
9. „Parteien geben vielen eine Stimme – und der Demokratie ein Gesicht.“
10. „Ohne Parteien fehlt der Demokratie die Richtung.“
11. „Parteien bündeln, was Einzelne alleine nicht erreichen könnten.“
12. „Eine starke Demokratie braucht starke Argumente – und dafür braucht es Parteien.“
13. „Parteien sind Werkstätten für Ideen und Motoren politischer Veränderung.“
Ich wünsche Dir heute alles GUTE für Deinen TAG und viel Erfolg und das mit einem Bild von gestern vom Kollmitzberg – heute ist dort wohl schon besser – auch mit dem Radl zu fahren – als gestern noch…..; Aber das „politische Parkett“ bleibt wohl auch dieser Tage „rutschig“ – insofern das Radlfahren eine gute Übung…..:-) Danke an Theresia Janda für den „Schnappschuss“….
klkl
klkl

